Postal: Bullet Paradise angekündigt, einen Tag später wieder gecancelt - wegen massiv negativem Feedback

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News Torsten Metzger - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Postal: Bullet Paradise angekündigt, einen Tag später wieder gecancelt - wegen massiv negativem Feedback
Quelle: Hyperstrange, Creative Forge Games

Aufgrund von herber Kritik hat das Studio Running With Scissors das neue Spiel Postal: Bullet Paradise bereits einen Tag nach Ankündigung wieder zurückgezogen.

Running With Scissors hat am vergangenen Mittwoch das Spiel Postal: Bullet Paradise vorgestellt und beschrieb den Titel als "dystopischen Ego-Shooter mit Zeitsprüngen". Ihr als Spieler solltet die Rollen von verschiedenen Postal-Dudes einnehmen und Horden von Kultisten und Demonstranten niedermähen. Doch daraus wird jetzt leider nichts mehr.

Was ist da los rund um Postal?

Postal: Bullet Paradise sollte sich offenbar an Spiele wie Vampire Survivors anlehnen. Doch bereits kurz nach der Ankündigung des Shooters hagelte es herbe Kritik, die dazu führte, dass Postal: Bullet Paradise direkt wieder eingestampft wurde. Eingefleischte Fans der Marke warfen Goonswarm Games und Running With Scissors vor, bei der Entwicklung des Spiels KI-generierte Grafiken verwendet zu haben.

Während Mike Jaret, Mitinhaber von Running With Scissors, diese Vorwürfe vehement zurückwies, nahmen andere Mitarbeiter von Running With Scissors diese Kritik anscheinend sehr ernst. In einer Stellungnahme auf dem offiziellen X-Account erklärte das Unternehmen, dass das neue Projekt aufgrund der vielen negativen Reaktionen eingestellt wurde.

Das Aus für Postal: Bullet Paradise - und für den Entwickler

Running With Scissors ließ auf die Meldung über die Einstellung von Postal: Bullet Paradise direkt Taten sprechen. Zwar ist die offizielle Ankündigung von Postal: Bullet Paradise bisher noch auf der hauseigenen Website zu finden, der Enthüllungs-Trailer auf YouTube wurde jedoch bereits auf privat gestellt. Auf der Steam-Seite des Spiels ist zudem zu lesen: "Postal: Bullet Paradise ist nicht mehr im Steam-Shop erhältlich."

Auch über die Steam-Suche ist das Spiel mittlerweile nicht mehr auffindbar. Vergangenen Freitag veröffentlichte Goonswarm Games daraufhin eine Stellungnahme zur Einstellung von Postal: Bullet Paradise. In dieser Meldung hieß es, das Studio sei fälschlicherweise beschuldigt worden, generative KI zu verwenden, was nun zur Folge habe, dass der Ruf des Entwicklers beschädigt sei und das Studio endgültig seine Pforten schließen werde.

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Goonswarm Games schreibt: "Unser Studio wurde fälschlicherweise beschuldigt, KI-generierte Grafiken in unseren Spielen zu verwenden, und jeder Versuch, unsere Arbeit zu erklären, hat die Situation nur verschärft. In den vergangenen Stunden haben wir zahlreiche Drohungen, Beleidigungen und Spott erhalten, die uns zu einer sehr schwierigen Entscheidung gezwungen haben." Dies ist also nicht nur das Aus für Postal: Bullet Paradise, sondern auch für das zuständige Entwickler-Studio.

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Quelle: polygon.com

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pu244 Anfänger/in
        Zitat von steel2000
        Wegen einiger Kritik wird nicht nur das Projekt eingestampft, sondern dazu das Entwicklerstudio geschlossen???
        Aus meiner Sicht wirkt insbesondere der zweite Punkt ziemlich überzogen... oder wurde bis dahin eher ein Grund gesucht, um das begründen zu können?
        Man braucht halt eben irgendwas, das die Arbeit finanziert. Die Spieleindustrie ist in der Hinsicht sowieso ein absoluter Albtraum. Da weiß man oft eine Woche, bevor das Spiel rauskommt, ob man noch in 3 Monaten einen Job haben wird.

        Das Spiel ist ja offenbar schon einige Zeit in Arbeit. Wenn dann plötzlich der Stecker gezogen wird, die Einnahmen sich damit auf Null belaufen, dann steht man dumm da, wenn die Finanzdecke nicht zu dick ist (was nur selten der Fall ist).
      • Von Pu244 Anfänger/in
        Zitat von steel2000
        Wegen einiger Kritik wird nicht nur das Projekt eingestampft, sondern dazu das Entwicklerstudio geschlossen???
        Aus meiner Sicht wirkt insbesondere der zweite Punkt ziemlich überzogen... oder wurde bis dahin eher ein Grund gesucht, um das begründen zu können?
        Man braucht halt eben irgendwas, das die Arbeit finanziert. Die Spieleindustrie ist in der Hinsicht sowieso ein absoluter Albtraum. Da weiß man oft eine Woche, bevor das Spiel rauskommt, ob man noch in 3 Monaten einen Job haben wird.

        Das Spiel ist ja offenbar schon einige Zeit in Arbeit. Wenn dann plötzlich der Stecker gezogen wird, die Einnahmen sich damit auf Null belaufen, dann steht man dumm da, wenn die Finanzdecke nicht zu dick ist (was nur selten der Fall ist).
      • Von steel2000 Mitglied
        Wegen einiger Kritik wird nicht nur das Projekt eingestampft, sondern dazu das Entwicklerstudio geschlossen???
        Aus meiner Sicht wirkt insbesondere der zweite Punkt ziemlich überzogen... oder wurde bis dahin eher ein Grund gesucht, um das begründen zu können?
      • Von Pu244 Anfänger/in
        Schade, das Spiel war quasi schon vorbestellt.
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