Dragon Age: The Veilguard - neuer Report offenbart die Gründe für das krachende Scheitern

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News Torsten Metzger - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Dragon Age: The Veilguard - neuer Report offenbart die Gründe für das krachende Scheitern
Quelle: PCG

Dragon Age: The Veilguard ist ein echter Misserfolg und die Fans sind sichtlich enttäuscht. Doch was sind die Gründe für das Scheitern?

Wie allgemein bekannt, war das RPG Dragon Age: Inquisition aus dem Jahr 2014 ein großer Erfolg für den Entwickler BioWare und das Spiel erhielt sogar die Auszeichnung "Spiel des Jahres" bei den Game Awards.

Natürlich haben die Fans der Dragon-Age-Reihe viele Jahre lang auf einen Nachfolger gewartet, der dann endlich letztes Jahr unter dem Titel Dragon Age: The Veilguard erschien. Allerdings war dieses Rollenspiel eine deftige Bruchlandung für den Entwickler und musste als klarer Misserfolg verbucht werden. Was war hierfür der Grund?

Ist Dragon Age: The Veilguard wirklich ein Flop?

Für das Entwicklerstudio ist Dragon Age: The Veilguard tatsächlich ein echter Misserfolg, was auch ohne Zweifel aus den zahlreichen negativen Bewertungen für das RPG ersichtlich wird. Auf Steam konnte das Rollenspiel nur die Gesamtbewertung "Ausgeglichen" erreichen, was in Hinblick auf den enormen Erfolg des Vorgängers natürlich eine peinliche Nummer ist.

Auf Metacritic besitzt Dragon Age: The Veilguard zwar einen Metascore von 82, doch der Userscore ist mit einer schlappen 3,9 wirklich traurig anzusehen. Die Frage, die sich viele Dragon Age-Fans natürlich stellen: Warum ist Dragon Age: The Veilguard eigentlich so krass gescheitert?

Die Entwickler von Dragon Age: The Veilguard hatte es nicht leicht

Ursprünglich war Dragon Age: The Veilguard vom Studio BioWare als ein als Live-Service-Titel geplant und EA warf den Entwicklern diesbezüglich einen handfesten Knüppel zwischen die Beine. Daher ist es BioWare leider nicht gelungen, an die vollständig ausgearbeiteten Geschichten und Optionen der Vorgängertitel anzuknüpfen. Zudem sei es laut der Aussage des ehemaligen Hauptautors der Dragon-Age-Reihe, David Gaider, innerhalb von Bioware zu erheblichen Spannungen zwischen den beiden Teams von Dragon Age und Mass Effect gekommen.

In einem Report von Bloomberg heißt es hierzu: "Als die Mass Effect-Direktoren die Kontrolle übernahmen, spotteten sie über die schlechte Arbeit des Dragon Age-Teams und begannen, ihre Leiter von wichtigen Meetings auszuschließen". Weiter heißt es in diesem Bericht: "Es schien immer so, als ob das Mass Effect-Team in Meetings mit EA seine Forderungen bezüglich der benötigten Ressourcen durchsetzen konnte. Aber Dragon Age hatte immer mit Gegenwind zu kämpfen." Hinzu kommt, dass BioWare in der Folgezeit zahlreiche Mitarbeiter entlassen hat und es intern viele Versetzungen gab. Unter Anbetracht dieser Umstände kann ein Spielprojekt ja nur scheitern. Selbst wenn ein großes "Dragon Age" im Titel steht. Schade!

Quelle: gamespot.com

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Bestertag-0815 NPC
        Hi, was mich am Anfang genervt hat war, das es eher ein Film war, Video Video Video, wenig eigene Entscheidungsmöglichkeiten. Man wundert sich manchmal , das man überhaupt Knöpfe drücken sollte.

        Dann der total übertriebene Woke Kram: wenn es nur eine Transfrau /Mann gewesen wäre, aber (ich männlicher Spieler flirte mit allen - absolut alle stehen auf mich, gefühlt ohne Ausnahme ). Als ich dann eine Beziehung mit der Zaubermaus einging , fingen alle Frauen etwas mit Frauen an, selbstredend die Männer mit Männern. Es gab vom Spiel keine Beziehung mehr zwischen Mann und Frau.

        Warum machen sie es nicht nach Statistik? Wenn x% der Männer homosexuell sind, dann darf das gern auch im Spiel so sein. Wobei ich mich wunder wenn alle Npc erst auf mich stehen und dann alle Frauen auf einmal auf Frauen. Auch da ist die Tendenz doch eher , das lesbische Frauen grundlegend auf Frauen stehen , oder?

        Das der Held dann im Grunde ein Weichei ist, war nur noch nebensächlich.

        Aber nur meine bescheidene Meinung
      • Von Bestertag-0815 NPC
        Hi, was mich am Anfang genervt hat war, das es eher ein Film war, Video Video Video, wenig eigene Entscheidungsmöglichkeiten. Man wundert sich manchmal , das man überhaupt Knöpfe drücken sollte.

        Dann der total übertriebene Woke Kram: wenn es nur eine Transfrau /Mann gewesen wäre, aber (ich männlicher Spieler flirte mit allen - absolut alle stehen auf mich, gefühlt ohne Ausnahme ). Als ich dann eine Beziehung mit der Zaubermaus einging , fingen alle Frauen etwas mit Frauen an, selbstredend die Männer mit Männern. Es gab vom Spiel keine Beziehung mehr zwischen Mann und Frau.

        Warum machen sie es nicht nach Statistik? Wenn x% der Männer homosexuell sind, dann darf das gern auch im Spiel so sein. Wobei ich mich wunder wenn alle Npc erst auf mich stehen und dann alle Frauen auf einmal auf Frauen. Auch da ist die Tendenz doch eher , das lesbische Frauen grundlegend auf Frauen stehen , oder?

        Das der Held dann im Grunde ein Weichei ist, war nur noch nebensächlich.

        Aber nur meine bescheidene Meinung
      • Von Svenc Gelegenheitsspieler/in
        Swen Vincke würde es immens gefallen, wäre das das Ergebnis interner Analyse:

        "Schuld an allem hatte der Anti-Woketrain."
      • Von SethWinterstein Mitglied
        Zitat von MazeXXX
        Frage mich warum hier keiner das Offensichtliche ausspricht ...
        Viele Spieler haben ebend KEINEN Bock auf ein Wokes Spiel wo sich alles nur um queere identitätskriesen dreht . Ich denke nur an den Hauptcharakter , die ihrer Mutter erst mal erklärt das sie nun Binary ist , oder als die andere Liegestütze macht weil sie die falsche Anrede gemacht hat .
        Es dreht sich nicht alles darum. In dem Spiel gibt es auch andere Elemente und Charaktere aber die Ideologie, der Unterbau sorgt a) dafür das hinzuzufügen und b) greift er auch auf anderes über. Was ich damit meine: Woke Ideologie treibt Toleranz auf das Maximum und zwar in dem Sinne, dass man sich möglichst verbittet, dass irgendjemand verletzt wird. Das Ideal ist eine Gesellschaft wie bei Demolition Man konfliktbefreit, auf Sicherheit bedacht, quasi infantilisiert. Und das ist einer der großen Kritikpunkte am Spiel, der Mangel an Konflikt in der Gruppe, alles ist einfach zu nett.

        Das Problem ist nicht eine queere Identitätskrise, das Problem ist dass das Spiel unauthentisch und nicht wie Dragon Age rüberkommt. Dragon Age oder allgemein klassische Rollenspiele würden das Thema eher so behandeln:
        - Partymitglied hat eine Krise
        - man kann sich damit nicht beschäftigen, man kann ablehnend sein oder unterstützend
        - andere Partymitglieder reagieren basierend auf ihrer Persönlichkeit auf dieser Skala
        - es gibt Ereignisse bzw. eine Quest
        - unterschiedliche Ergebnisse aus dieser Krise, bspw. könnte ein Partymitglied die Party verlassen, es könnte einen Kampf geben und dem eigenen Charakter steht es ebenfalls frei Stellung zu beziehen, die entsprechend diesem Spektrum ist

        Veilguard dagegen ist einseitig und behandelt das Thema wie aus einer studentischen Aktivistenbroschüre, wodurch das Kernelement des Genres verraten wird, das Rollenspiel. Das Spiel hat auch mehr aber auch das leidet einfach darunter, dass man sich nicht wirklich traut ein Dragon Age zu machen, die Optik hat etwas putziges, es ist sehr bunt, das Dragon Age UI war schon immer scheiße aber das Farbschema geht weg von gritty Fantasy und wirkt mit rosa-violett eher queer. Was an sich gar nichts problematisches ist Dune bspw. hat auch einiges an rosa/violett und Gold/Gelb wodurch, was sehr gut passt weil man das royale (purpur) mit dem Sand (Arrakis) verknüpft. Dragon Age Kern war allerdings wie blutig es ist, bis hin zur Map wo die Reise mit einer Blutspur gekennzeichnet war. Ich fand das etwas kindisch aber das war eben die Identität des Spiels.

        Genau das ist halt das große Problem. Geh zurück zum Ursprung, wie auch Dread Wolf rüberkam, düster, dreckig, versaut, skrupellos und pack da eine Transgeschichte mitten rein, gib die Möglichkeit den Charakter rauszuschmeißen, pack einen tödlichen Konflikt rein, ergänze das Ganze um Magie zum Geschlechtswechsel, lass Partymitglieder unkorrekte Kommentare machen, sich den Schädel einschlagen oder auch überraschen, weil vielleicht das größte Arschloch Partei ergreift aber lass das Ganze dann nicht in einem "alle haben sich lieb und entschuldigen" sich enden, sondern damit dass jemand abhaut. Das Ergebnis? Ja einige würden immer noch WOKE schreien aber viele andere würden es dafür feiern, dass das Spiel einfach konsequent ist, authentisch, der Identität treu.

        Aber japp, dieser lahme Familienkonflikt wo dann das Partymitglied auch noch antagonistisch wirkt und die restlichen Interkationen, sind einfach nichts was begeistert und eine absolut fatale Werbung für das Spiel.
      • Von MazeXXX NPC
        Frage mich warum hier keiner das Offensichtliche ausspricht ...
        Viele Spieler haben ebend KEINEN Bock auf ein Wokes Spiel wo sich alles nur um queere identitätskriesen dreht . Ich denke nur an den Hauptcharakter , die ihrer Mutter erst mal erklärt das sie nun Binary ist , oder als die andere Liegestütze macht weil sie die falsche Anrede gemacht hat .
      • Von rhisdil Anfänger/in
        interessant und vor allem beängstigend. Wenn das eine interne Team das Andere verspottet und dies auch noch den Raum verlässt...
        Ich freue mich seit dieser Meldung nicht mehr auf Mass Effect 5, vielleicht kaufe ich es sogar gar nicht.
        Da punkten Exodus und The Expanse stark.
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