Spiegel Online zu Steam-Alternativen: So kann man Spiele wirklich besitzen

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News Michael Miskulin - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Spiegel Online zu Steam-Alternativen: So kann man Spiele wirklich besitzen
Quelle: GOG

Wer wirklich Besitzer seiner Spiele sein will, sollte Steam und Co. meiden und lieber GOG oder Itch.io eine Chance geben.

Digitale Spielkäufe über Steam, Epic Games Store oder Ubisoft Connect sind bequem, haben aber einen Haken: Man kauft keine Spiele, sondern nur Nutzungsrechte. In einem aktuellen Artikel hebt Spiegel Online hervor, wie wenig digitale Spielekäufe bei Steam & Co. tatsächlich mit echtem Besitz zu tun haben. Denn wer sein Konto verliert oder keine Internetverbindung hat, steht im schlimmsten Fall mit leeren Händen da.

GOG.com: Besitz statt Lizenz

Doch es gibt auch Alternativen. Spiegel Online nennt GOG.com als Plattform, die Spiele wirklich verkauft - also ohne DRM bzw. Kopierschutz. Nutzer können ihre Spiele archivieren, offline installieren und bei Bedarf manuell updaten. Der optionale Client GOG Galaxy bietet zusätzliche Funktionen wie Cloud-Saves oder Bibliotheks-Importe anderer Stores. Dabei wird aber auf Zwangsupdates oder Nutzungsüberwachung verzichtet. Selbst Amazon verschenkt regelmäßig GOG-Keys an Prime-Kunden - natürlich auch, um die eigene Cloud-Plattform Luna zu pushen.

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Itch.io: Digitaler Spielplatz für Indie-Games

Ein weiteres Beispiel stellt Itch.io dar, laut Spiegel Online ein "digitaler Spielplatz" für kreative Köpfe. Hier finden sich Game-Jam-Prototypen, Indie-Projekte und ungewöhnliche Spielideen, oft auch kostenlos oder zumindest sehr günstig. Studios wie Redbeet Interactive (Raft) oder das deutsche Studio Bippinbit (Dome Keeper oder die Game-Jam-Version Dome Romantik) haben hier ihre ersten Fans gefunden, bevor sie auf Steam durchstarteten. Auch hier gilt für die angebotenen Titel, dass sie DRM-frei und offline spielbar sind.

Offline, offen, unabhängig

Wer DRM-freie Spiele unter Linux oder plattformübergreifend verwalten will, kann laut Spiegel Online auch auf Tools wie den Heroic Game Launcher oder Lutris zugreifen. Beide Tools bündeln Spielebibliotheken mehrerer Anbieter und verzichten dabei auf Tracking, Chat oder zwingende Onlinefunktionen. Wer sich hier vom Plattform-Diktat befreien will, findet hier funktionale Alternativen mit Fokus auf echte Spielkontrolle.

Wie wichtig ist euch echter Besitz bei digitalen Spielen? Oder reicht euch die Bequemlichkeit ovn Steam & Co.? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet.

Quelle: Liane M. Dubowy auf Spiegel Online

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