Deutlicher Rückgang: Oje, damit haben die Macher des neuen Doom sicher nicht gerechnet
Doom: The Dark Ages ist der neueste Teil der Shooter-Reihe, doch der Start auf Steam verlief anders als erwartet.
Die Neuauflage von Doom verlief für den Entwickler id Software fast einwandfrei. 2016 erschien der erste Teil einer neuen Trilogie, der auf Steam nicht nur mehr als 44.000 gleichzeitige Spieler im Peak erreichte, sondern mit 95 % positiven Reviews auch extrem gut bewertet wurde. Auf PC Games gab es im Test Kritik für den Mehrspieler-Part, dafür viel Lob für die Steuerung und das Gameplay.
Der Nachfolger Doom Eternal erschien vier Jahre später und erreichte sogar knapp 105.000 gleichzeitige Spieler und noch immer stolze 91 % positive Bewertungen auf Steam. Auch auf Metacritic gab es mit 88 eine starke Wertung. Da ist ein Erfolg vom dritten Teil - The Dark Ages - doch eigentlich vorprogrammiert, oder?
Im Test auf PC Games gibt es Lob genau für das Gameplay, das Level-Design und die allgemeine Performance. Abzüge gibt es hingegen unter anderem für die lahme Story und den Soundtrack, der nicht so überzeugen kann. Auf Metacritic bekommt Doom: The Dark Ages eine 85, was noch immer gut ist, aber hinter den anderen Titeln zurückbleibt.
Doch den größten Bruch gibt es allerdings bei den Spielerzahlen, die längst nicht so gut ausfallen, wie erhofft.
Wie viele Spieler erreichte Doom: The Dark Ages auf Steam?
Mit nur 31.470 gleichzeitigen Spielern im Peak erlebte The Dark Ages laut SteamDB den schwächsten Start für Doom seit dem Start der Neuauflage im Jahr 2016.
Es ist möglich, dass einige PC-Spieler den Xbox Game Pass nutzen, in dem der neue Shooter sofort kostenlos enthalten war. Allerdings war auch Eternal direkt darüber spielbar und stellte den bisherigen Rekord auf Steam auf. An der Qualität des Spiels allein kann es nicht liegen, denn die Bewertungen sind auch auf Steam weiterhin mit 86 % sehr positiv. Möglicherweise liegt es an einem Feature der Vorgänger, das dieses Mal einfach weggelassen wurde.

plus vielleicht ein ansonsten eher ruhiges release-umfeld.
1) viel zu hoher Preis
2) always online Zwang (bei einem Singleplayer Spiel)
3) Denuvo
uvm.
Ich selbst kaufe schon keine Spiele um 60-70€, d.h. da wird sowieso immer auf einen Sale gewartet ;-)
Wie mein Vorredner schon schrieb, denke ich das Liegt da eher an der Spieler Generation generell. Die heutigen "Kids" können mit dem Nostalgie Faktor nichts anfangen, Und Shooter müssen eben mehr sein als halt nur Shooter :-D
Das die Spielerschaft sich geändert hat kann man auch ganz schön am gefloppten Unreal Tournament von EPIC erkennen.
Ich persönlich fall da raus, ich gehöre noch zur Generation Doom 1 & 2 in MS DOS. Ich fand das neue Doom The Dark Ages auch sehr geil und ehrlich gesagt waren die Reit und Mech Passagen für mich eigentlich auch ne schöne Abwechslung, vom fast ununterbrochenen Horden Niederschießen. Da kann ich LaserFocus gar nicht zustimmen :-D
Aber ich konnte auch mit Doom Eternal nix anfangen, war mir persönlich viel, viel zu Stressig. Meiner Meinung nach war The Dark Ages da genau richtig. ....
Anscheinend wohl Aber eben eher nur für liebhaber der alten Dooms :-D
Das Spiel selbst macht im Vergleich zu Eternal mehrere Rollen rückwärts oder die Luft ist einfach auch mal raus bei den Spielern.
Die „Reitpassagen“ und Mech-Passagen sind lahm und völlig überflüssig, braucht kein Mensch. Der Soundtrack ist nur ok und fängt irgendwann an etwas zu nerven, nix gegen Power-Metal, aber auf Dauer zu öde.
Mit dem Gameplay holt man Eternal-Fans nicht ab, und Doom 2016 Fans nur bedingt, weil im Vergleich dazu viel zu langsam, es kommt einfach dieser Flow nicht auf und junges Publikum? Naja, die haben keinen Nostalgie-Faktor, so wie vielleicht diejenigen, die noch die ursprünglichen Doom Teile gespielt haben, bis zu Doom 3.