Pokémon-Karten nur noch mit Ausweis? Japan testet harte Maßnahmen gegen Scalper
In Japan werden womöglich schon bald drastische Maßnahmen ergriffen, um das Scalper-Problem unter Kontrolle zu bringen.
Wir alle kennen sie, wir alle haben vermutlich ziemlich starke Meinungen über sie: Scalper. Die Personen, derentwegen der Steam-Controller binnen weniger Sekunden ausverkauft war und eine Packung Pokémon-Karten im hiesigen Spieleladen aufzuspüren dem Fund der Bundeslade gleicht.
Pokémon-Karten sind für viele Personen mittlerweile fast schon eine Wertanlage, was dem Sinn und Zweck des Ganzen irgendwo in die Quere kommt. In Japan hat sich die Pokémon Company daher entschieden, ein paar drastische Maßnahmen einzuleiten. Ab August 2026 soll man beim Kauf von Karten im Pokémon Center oder online den eigenen Ausweis vorlegen müssen.
Pokémon Company plant drastisches Anti-Scalper-System
Genauer gesagt benötigt es hier eine "My Number Card" von der Regierung, die im Vorfeld mit dem Players-Club-Account der jeweiligen Person verbunden wird. Hat man seinen Ausweis vorgelegt, darf man an der Fairness-Lotterie teilnehmen, um mit etwas Glück die Chance zu erhalten, 'ne Packung Karten zu kaufen.
"Im Rahmen unserer Bemühungen, allen Kunden gleiche Chancen zu bieten, prüfen wir derzeit die Einführung eines Systems zur Identitätsprüfung unter Verwendung der 'My Number Cards' (japanischer Personalausweis)", steht auf der Internetseite geschrieben.
Sollten diese Maßnahmen tatsächlich ergriffen werden, stehen Pokémon-Karten in Japan also schon bald auf einer Stufe mit Dingen wie Alkohol und Zigaretten. Auch in Deutschland ist es oftmals ziemlich schwierig, neu veröffentlichte Pokémon-Karten zu ergattern. Ein solches System würden hierzulande aber vermutlich nur die wenigsten begrüßen.
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