Wandersky erinnert an Zelda und Kena - das steckt hinter dem Indie-Spiel
Das kommende Action-Adventure Wandersky sorgt schon weit vor dem Release für Aufsehen. Schuld daran sind nicht nur das Gameplay, sondern auch Aussagen der Entwickler. Sie vergleichen das Spiel nämlich mit Zelda und Kena: Bridge of Spirits.
Wenn The Legend of Zelda und Kena: Bridge of Spirits ein gemeinsames Kind auf die Welt bringen würden, könnte es ungefähr so aussehen wie das neue Action-Adventure Wandersky. Dieser durchaus gewagte und zudem oft gezogene Vergleich stammt übrigens nicht von uns, sondern direkt vom zuständigen Entwickler TinyPotionTree. Schon alleine deswegen sorgt das kommende Spiel weit vor seinem Release für Aufmerksamkeit. Zurecht?
Worum geht es in Wandersky?
"Es ist nicht Zelda. Es ist nicht Tunic. Es ist nicht Kena. Doch wenn euch mein Indie-Spiel daran erinnert, machen wir wohl etwas richtig".
Mit genau diesen Worten meldete sich Entwickler TinyPotionTree erst kürzlich bei X (ehemals Twitter) zu Wort und schlug damit logischerweise recht hohe Wellen. Kein Wunder, denn immerhin zieht schon alleine der Vergleich mit Meisterwerken wie The Legend of Zelda und Kena: Bridge of Spirits einiges an Aufmerksamkeit auf sich. Zumindest im ersten Moment erscheint es fast schon etwas dreist, solch schwergewichtige Namen zum Anpreisen eines relativ kleinen Indie-Spiels heranzuziehen.
Ein genauerer Blick auf Wandersky zeigt jedoch recht schnell, dass dieser gewagte Vergleich nicht völlig an den Haaren herbeigezogen erscheint. Bei dem kommenden Action-Adventure schlüpft ihr in die Rolle der abenteuerlustigen Kuu, die gemeinsam mit ihrem treuen Begleiter Tama durch das Fantasy-Reich Hyndara reist, um dieses wiederherzustellen. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, denn die Welt steckt voller Geheimnisse und Gefahren.
Ähnlich wie bei den genannten Vorbildern erkundet ihr thematisch unterschiedlich inszenierte Gebiete, bekämpft unzählige Feinde und löst zudem so manches Rätsel. Hierbei kommt eine der Besonderheiten von Wandersky zum Tragen: Die Protagonistin verfügt über einen einzelnen Pfeil mit magischen Fähigkeiten. Mit seiner Hilfe könnt ihr nicht einfach Gegner im Kampf ausschalten, sondern sogar gezielt dessen Schwachpunkte aufdecken. Außerdem hilft er beim Lüften von Geheimnissen sowie als Pfadfinder in düsteren Dungeons.
Damit nicht genug: Ein weiteres Highlight von Wandersky dürfte das fliegende Genbu-Haus sein, mit dessen Hilfe ihr über das Fantasy-Reich Hyndara schwebt. Es dient nämlich nicht nur als Zufluchtsort, sondern auch als Stützpunkt für weitere Aktivitäten. Dort könnt ihr Amulette, Waffen und andere nützliche Accessoires herstellen und euch mit hilfreichen Tränken eindecken. Crafting spielt demnach in dem Action-Adventure ebenfalls eine wichtige Rolle.
Wann kommt Wandersky raus?
Allerdings müsst ihr euch noch etwas in Geduld üben, bevor ihr euch in die Abenteuer von Wandersky stürzen dürft. Aktuellen Planungen zufolge soll das Action-Adventure erst im Verlauf des Jahres 2027 erscheinen, einen konkreten Release-Termin gibt es bisher nicht. Ob und wann es eine spielbare Demo geben wird, bleibt ebenfalls abzuwarten. Immerhin gewährt euch der ausführliche Trailer schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf das Gameplay. Dann könnt ihr selbst entscheiden, ob die Vergleiche mit Zelda und Kena berechtigt sind oder nicht.
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