Final-Fantasy-Macher warnt vor Open-World-Müdigkeit

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News André Linken - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Final-Fantasy-Macher warnt vor Open-World-Müdigkeit
Quelle: Rockstar Games

Werden Open-World-Spiele langsam zum Problem? Ausgerechnet ein Final-Fantasy-Entwickler erklärt, warum Spieler von riesigen Welten müde werden könnten.

Droht tatsächlich eine Art von Open-World-Müdigkeit? Unbestritten strahlen Spiele mit einer riesigen Welt eine gewisse Faszination aus. Nicht wenige Gaming-Fans gehen extrem gerne auf Erkundungstour, um durch zahlreiche Gebiete zu streifen, Geheimnisse aufzudecken und dabei gleichzeitig ein fast schon euphorisierendes Gefühl der Freiheit zu spüren. Doch wenn es nach einem Final-Fantasy-Macher geht, könnten immer mehr Spieler die Nase voll haben von diesem Konzept.

Stehen Open-World-Spiele vor dem Aus?

Wenn man sich nur mal den riesigen Hype rund um das kommende GTA 6 anschaut, fällt es schwer, an irgendeine Art von aufkommender Open-World-Müdigkeit zu glauben. Game Director Naoki Hamaguchi von Square Enix sieht das jedoch etwas anders. Der kreative Kopf hinter der Remake-Trilogie von Final Fantasy 7 erklärte kürzlich bei einem Interview, dass er die grundlegende Faszination solcher Spiele definitiv verstehe. Er könne jedoch gleichzeitig auch verstehen, warum einige Gamer langsam aber sicher die Nase voll davon haben dürften.

"Es gibt derzeit unzählige Open-World-Spiele, und das Konzept der 'Open-World-Müdigkeit' ist für mich von großer Bedeutung. Es hängt zwar von persönlichen Vorlieben und der individuellen Wahrnehmung ab, aber ich kenne das Gefühl, in eine offene Spielwelt geworfen zu werden und nicht zu wissen, wohin man gehen, wo man anfangen oder was man überhaupt tun soll. Gleichzeitig ist jedoch die Vorstellung faszinierend, in eine solch wunderbare Welt geworfen zu werden, in der alles möglich ist."

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Demnach sieht Hamaguchi zumindest die potenzielle Gefahr einer solchen "Open-World-Müdigkeit". Diese bestehe seiner Ansicht nach darin, dass zu viele Spiele dieser Art ohne allzu große Substanz den Markt überschwemmen und die Fans letztlich vergraulen könnten. Somit plädiert er im übertragenen Sinn schlicht und ergreifend unter anderem für mehr Qualität.

Welches war eigentlich das erste Open-World-Spiel?

Bei der Frage nach dem ersten Open-World-Spiel überhaupt, scheiden sich die Geister ein wenig. Es kommt dabei vor allem auf die konkrete Definition eines solchen Konzepts an. Ganz genau genommen erblickte mit Adventure bereits im Jahr 1975 ein Open-World-Abenteuer das Licht der Welt. In dem rein textbasierten Titel konnten die Spieler ein Höhlensystem relativ frei erkunden. Spätestens 1981 mit dem Release des RPG-Klassikers Ultima 1 gab es das erste grafisch inszenierte Game mit einer frei begehbaren Welt und mehreren Kontinenten.

Heutzutage zählen vor allem die Werke des Entwicklers Rockstar Games als Musterbeispiele für moderne Open-World-Erlebnisse. Sowohl die legendäre GTA-Reihe als auch das gefeierte Red Dead Redemption 2 gelten auch viele Jahre nach ihren jeweiligen Veröffentlichungen als absolute Klassiker.

Warum diese News wichtig ist
  • Sollten sich die Befürchtungen des Final-Fantasy-Entwicklers bewahrheiten, könnte das Genre der Open-World-Spiele langfristig einiges von seiner Faszination verlieren.
  • Es besteht zumindest die potenzielle Gefahr, dass minderwertige Open-World-Spiele zahlreiche Gaming-Fans vergraulen könnten.
  • Ob sich tatsächlich eine Open-World-Müdigkeit entwickelt, bleibt offen - der enorme Hype um GTA 6 spricht zumindest dafür, dass hochwertige Vertreter des Genres weiterhin gefragt sind.

Könnt ihr bei euch ebenfalls Anzeichen einer Open-World-Müdigkeit erkennen? Nutzt gerne die angebotene Kommentarfunktion und teilt uns eure Meinung zum Thema mit. Beachtet beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette im Internet. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Unsere Video-Inhalte findet ihr bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Quelle: Eurogamer

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