Ubisoft, Activision und Co.: Hört doch einfach mehr auf eure Community!
Am 8. November 2022 soll Ubisofts neues Open-World-Projekt Skull and Bones erscheinen. Die Reaktion auf das Gezeigte war bislang in erster Linie Enttäuschung. Schuld daran ist laut Redakteur Michi auch die Tatsache, dass Entwickler nur selten auf die Wünsche der Fans eingehen.
Derzeit herrscht Flaute auf dem Spielemarkt. Das ist im Sommer jedoch ganz normal in der Branche. Schließlich nutzen viele Gamer die warme Jahreszeit lieber für Ausflüge ins Grüne und an den See. Doch auch die größte Hitze verschwindet irgendwann, und dann stehen die großen Spieletitel in den Startlöchern.
Persönlich freue ich mich Ende des Jahres besonders auf A Plague Tale: Requiem, God of War: Ragnarök und The Callisto Protocol. Lange Zeit stand auch Skull and Bones auf meiner Liste, doch das Piraten-Spiel von Ubisoft hat sich nach dem zuletzt gezeigten Gameplay ganz schnell ins Aus manövriert. Wozu einen Open-World-Titel à la Assassin's Creed 4: Black Flag entwickeln, bei dem ich nur per Zwischensequenz andere Schiffe entern oder von Bord gehen kann? Die Schatzkammer meiner Feinde per Minispiel plündern? Ohne mich! Das Hauptproblem am Spiel ist ein allgegenwärtiges in der Spielebranche: Die Zocker haben Wünsche, doch Entwickler und Publisher ziehen häufig ihr eigenes Ding durch. Die Vorstellungen der beiden Lager gehen oft meilenweit auseinander.
In diesem Artikel
Größer, weiter, Ubisoft
Quelle: PC Games
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Vor allem ein Unternehmen hat sich nicht gerade den besten Ruf verdient, wenn es um die Umsetzung von Fan-Feedback geht. Die französische Firma Ubisoft fokussierte sich jahrelang darauf, immer größere Spielwelten zu entwickeln.
Dabei vergessen wurde jedoch, dass Spielerinnen und Spieler dadurch zwar mehr Open-World spendiert bekommen, diese sich aber immer leerer und weniger lebendig anfühlt. Ein gutes Beispiel ist die Assassin's-Creed-Reihe.
Bis zum vierten Hauptspiel Black Flag bin ich gerne mit den Meuchelmördern durch die virtuellen Lande gezogen, habe noch so kleine Geheimnisse in der Spielwelt aufgedeckt und war begeistert von den Möglichkeiten, die mir die Serie bot.
Danach übertrieb es Ubisoft mit ihrer mittlerweile bekannten Ubisoft--Formel: Alles wurde weitläufiger, doch die Abwechslung blieb auf der Strecke. Egal, in welchem Spiel: Ubisoft ließ mich auf Türme klettern, um die Map aufzudecken und Außenposten erobern, um Areale freizuschalten.
Nicht nur mir stößt das bitter auf, auch viele Fans kehren Assassin's Creed und Co. den Rücken zu. Hätte der Entwickler und Publisher früher die Reißleine gezogen, auf den Unmut der Fans reagiert und die Welten lebendiger gestaltet, dann wäre der Aufschrei deutlich leiser gewesen.
Dass Ubisoft nach wie vor nur bedingt aus den Fehlern lernt, zeigt sich derzeit bei den ersten Gameplay-Szenen ihres neuen Open-World-Actionspiels Skull and Bones. Denn das gezeigte Material gefällt den wartenden Fans überhaupt nicht.
Zum Kentern verurteilt
Quelle: Ubisoft
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Es ist vielleicht nicht ganz fair, ein Spiel vor Release und nach mehreren Entwicklungsneustarts zu verurteilen, doch Skull and Bones zeigt bereits jetzt, dass Ubisoft entweder nicht versteht, was die Community möchte, oder es ihnen schlichtweg egal ist.
Dabei hat das Studio vor neun Jahren mit Black Flag eines der besten Piratenspiele aller Zeiten auf den Markt gebracht. Damals konnte ich auf meinem Schiff herumlaufen, schwimmen, nach Schätzen tauchen, feindliche Schiffe entern, an Land gehen und Inseln erkunden.
Alles Dinge, die ich in Skull and Bones zum Releasetermin nicht kann. Vielleicht patchen die Entwickler ein paar dieser Features nachträglich ins Spiel, vielleicht ist es dann aber zu spät.
Selbst nach solchen Updates bliebe ein fader Beigeschmack, schließlich überzeugen auch die Kämpfe nicht. Es mag spaßig sein, Feinde unter Beschuss zu nehmen und Außenposten zu erobern, doch bisher sieht das Treffer-Feedback mau aus.
Kanonenkugeln hinterlassen keine Einschusslöcher in Schiffen und Türme zerfallen nur ab einem bestimmten Schadenslevel in Einzelteile. Das sieht alles halbgar aus. Das Multiplayer-Piratenspiel S ea of Thieves macht das seit Jahren deutlich besser. Der Grafikstil unterscheidet sich zwar ordentlich, doch das ganze Geschehen kommt trotz Comic-Optik um einiges immersiver rüber. Aus welchem Grund sollte ich zur Konkurrenz wechseln?
Sam, wo bist du?
Ich würde ganze gerne noch kurz bei Ubisoft bleiben und das Stichwort Sam Fisher einwerfen. Kein Videospielheld wird seit Jahren so vermisst wie die Hauptfigur der Splinter-Cell-Reihe. Ein neuer, moderner Teil der Serie würde sich für das französische Unternehmen definitiv lohnen, Fans wünschen sich schließlich die Rückkehr des Agenten.
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Seinerzeit hatte ich mir auch ein Zelda im OoT-Stil gewünscht, letzten Endes hat mich Wind Waker aber mit seinem gewagten Stil richtig abholen können. All die selbsternannten "Fans" insbesondere im Netz würden doch am liebsten bis zum Sanktnimmerleinstag stets alten Wein in neuen Schläuchen präsentiert bekommen. Wobei ja dann auch die Keulen ausgepackt werden, weil ihnen die Innovation fehlt.
Als Entwickler würde ich in Sachen Feedback auch das meiste sicherlich ausblenden. Abseits der lauten Stimmen im Netz kommt da sicher auch viel gutes Feedback per Mail bei den Devs an, welches konstruktiv und gesetzt ist. Und wenn ein Dev meint seine eigene Vision um jeden Preis durchsetzen zu müssen, dann ist es sein gutes Recht. Ob das auch von Erfolg gekrönt wird, wird sich ja dann zeigen.
Das neue Monkey Island ist dabei gleich ein gutes Beispiel im Hinblick auf The Wind Waker. Letzteres wurde ja im Vorfeld auch verteufelt und als Untergang des Abendlandes von den "Fans" verschrien. Wie wir heute wissen, waren diese (vor)lauten Stimmen wieder einmal nur ganz wenige der breiten (schweigenden) Masse.
Fazit: Das Internet war ein Fehler und ich freu mich riesig auf Return to Monkey Island ;-)
-weniger GaaS-Titel
-weniger MP-Zwang mehr SP-Titel
-aus AC kein Portal mit zig MP-Teilen machen
-keine Fokussierung auf Mobile Titel
-gute Ips (Splinter Cell, Prince of Persia) nicht vergessen
-kein copy&paste selbst über Ip-Grenzen hinweg (Ghost Recon/FC z.B.)
-keine Spielemonster mit 150-200 h Spielzeit (speziell mittlerweile bei AC), es reichen da oft auch schon 40-50 h für ein intensives Erlebnis
-weniger GaaS-Titel
-weniger MP-Zwang mehr SP-Titel
-aus AC kein Portal mit zig MP-Teilen machen
-keine Fokussierung auf Mobile Titel
-gute Ips (Splinter Cell, Prince of Persia) nicht vergessen
-kein copy&paste selbst über Ip-Grenzen hinweg (Ghost Recon/FC z.B.)
-keine Spielemonster mit 150-200 h Spielzeit (speziell mittlerweile bei AC), es reichen da oft auch schon 40-50 h für ein intensives Erlebnis
auch stellen sich manche irgendwelche features vor aber verstehen die ganze interaktion mit den restlichen features eines spiels nicht.
außerdem ist "meckern" beliebter als zustimmen. und die leser von magazinen wie pcgames und anderen sind anscheinend nicht die mehrheit denn ansonsten würden sich manche spiele kaum verkaufen so viel kritik wie man auf solchen portalen wie hier liest.
99% der spieler schreiben übrigens nie irgendetwas auf irgendeinem spieleportal auch wenn sie ein spiel spielen.
man braucht ja nur mal bei z.b. steam schaun wie groß der unterschied ist zwischen der anzahl der käufer und der anzahl der bewerter mit text. und wenn man mehr als 10 wörter erwartet dann sind nochmal die hälfte der bewertungen abzuziehen.
Ich hab gerade mal geschaut, mein letztes gekauftes Ubisoft Spiel ist Rainbow Six Siege.
The Division 2 hatte ich noch geschenkt bekommen, das hat mir auch einige Zeit Spaß gebracht.
Fairerweise muss ich aber sagen, dass Ubisoft außer Far Cry wenig für mich im Angebot hatte. AC hat mich nie groß interessiert.
Aber es spielt sich auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad, mit ausgeschaltetem Hirn wunderbar vor sich hin. Und das mag ich aktuell einfach. Die Cutscenes in denen die guten vorkommen, drücke ich weg, die in denen die Schurken vorkommen, lasse ich laufen. Um der Story zu folgen reicht das völlig aus. Der Rest wird halt einfach ignoriert.
In meiner Spielesammlung kommt Ubisoft mittlerweile auch nur noch in Form von Farcry vor. Watch Dogs wurde inzwischen erfolgreich aus meiner Bibliothek entfernt. Alles andere, was die so produzieren, nehme ich meistens nicht mal mehr wahr.