Spider-Man:Der Marvel-Kracher zündet auch auf PC - Seite 3: Technik und PC-Version
Das fantastische Spider-Man hat es endlich auf PC geschafft, mit Raytracing, besseren Texturen und neuer Beleuchtung. Wie gut ist die Portierung? Test!
Apropos Remaster: Mit dem Sprung auf die PS5 hatte Insomniac das Spiel nachträglich um eine Handvoll neue Features erweitert. Neben ein paar Anzügen, allen drei Story-DLC-Paketen und Dualsense-Support kam damit auch Raytracing ins Spiel. Während das haptische Feedback am PS5-Controller nicht der Rede wert, weil kaum spürbar ist, wirken sich die Spiegelungseffekte deutlich auf Optik und Performance aus. Spider-Mans New York ist übersät mit glänzenden Autos, Pfützen, Leuchtreklamen und riesigen Fensterfronten. Während die üblicherweise eingesetzten Screenspace-Reflections nur im Vorbeifliegen überzeugen, liefert Raytracing akkurate und - je nach Einstellung - sehr detaillierte Spiegelungseffekte.
Die PC-Version: Viele Optionen für viele Konfigurationen
Zum Glück gibt sich Spider-Man Remastered, ähnlich wie schon God of War, am PC sehr flexibel, was seine Grafikoptionen angeht, und sollte damit auf einer großen Bandbreite an Systemen spielbar sein. Weil ihr euch die meiste Zeit extrem schnell durch die Spielwelt bewegt, könnt ihr weit entfernte Details, Schatten und Ähnliches großzügig nach unten regeln, ohne wirklich viel zu verpassen.
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Selbiges gilt für die Raytracing-Reflektionen: Schon auf der niedrigsten Stufe sieht der Effekt überzeugend aus, die beiden höheren ergänzen dann nur noch Nuancen, die in Bewegung selten auffallen. Zum Launch sollen die Reflexionen außerdem noch feiner regulierbar sein und nicht mehr nur auf Presets basieren. Wer auf einem schwächeren System unterwegs ist oder aus Performance-Gründen auf Raytracing verzichten möchte, erzielt aber bereits mit den regulären Screen-Space-Reflections relativ glaubwürdige Resultate.
Quelle: PC Games
In puncto PC-Features hat sich Port-Entwickler Nixxes Software nicht lumpen lassen: Ihr bekommt ein umfangreiches Optionsmenü und verschiedene Upscaling-Algorithmen.
Möchtet ihr dagegen sämtliche Einstellungen voll aufdrehen und in nativem 4K spielen, müsst ihr einen mächtigen Rechner mitbringen - was Sinn ergibt, wenn man bedenkt, dass die PS5 im Qualitätsmodus auch nur 30 Fps schafft. Zusätzliche Performance kitzelt ihr mit den drei verschiedenen Hochrechnungs-Algorithmen raus, die das Spiel anbietet.
Neben Nvidias DLSS dürft ihr auch AMDs FSR 2.0 oder Insomniacs eigene Softwarelösung benutzen. Zudem bietet das Spiel eine Option, mit der die Auflösung automatisch heruntergedreht wird, um eine flüssige Bildrate zu gewährleisten.
Ein kurzes Wort noch zur Steuerung: Obwohl das Spiel offensichtlich für Controller designt wurde und damit am besten funktioniert, lässt es sich auch mit Maus und Tastatur ordentlich bedienen. Einziges Manko ist hier, dass viele Funktionen im Kampf auf separate Tasten gelegt sind, die am Controller durch gleichzeitiges Drücken zweier Knöpfe ausgelöst werden. Dadurch gestaltet sich die Keyboard-Steuerung minimal umständlicher.
Quelle: PC Games
Mit seinen vielen Glasfassaden und Leuchtreklamen ist Spider-Man ein echtes Raytracing-Vorzeigespiel.
Detaillierte Benchmarks auf einer Vielzahl an Systemen und Konfigurationen findet ihr in Kürze bei unseren Kollegen von PC Games Hardware. Auf unseren Testsystemen haben wir aber bereits festgestellt, dass das Spiel eine aktuelle Top-CPU und schnellen Arbeitsspeicher benötigt, wenn ihr Bildraten jenseits der 60 Fps anpeilt.
Zum Launch ist aber eine Option geplant, die euch Verkehrs- und Fußgängerdichte regulieren lässt - klassische CPU-Aufgaben also, mit denen sich noch mehr Performance herauskitzeln lassen dürfte. Unser Fazit zur PC-Version ziehen wir nach dem Meinungskasten!
Meinung
Das Fazit: Die beste Version eines fantastischen Spiels
Insgesamt lässt sich beim PC-Spidey das gleiche Fazit ziehen, wie bei der God-of-War-Portierung vor einigen Monaten: Ihr bekommt einen sauberen PC-Port ohne neue Inhalte oder Features, dafür aber mit umfassenden Einstellmöglichkeiten - nicht mehr, nicht weniger. Ob das bei einem vier Jahre alten Spiel den Vollpreis rechtfertigt, muss also jeder für sich entscheiden. Dass Spider-Man trotz seiner Open-World-Marotten immer noch ein enorm spaßiges, motivierendes und hübsches Abenteuer ist, steht aber außer Frage.

Das ist sicherlich auch etwas persönliche Präferenz, aber ich versteh schon, wo das herkommt.
Ansonsten war das für mich ein "Masterpiece".. durchgespielt auf der PS4 Standard damals noch (wo es auch super aussah, auch eine technische Leistung im übrigen) mit allen DLCs, das flutschte gut.. okay, hab nicht alle Herausforderungen gemacht, aber das mache ich bei Open World Dingern nie.. ist eh wichtig finde ich dass man sich da selber im Griff hat und nicht denkt man muss alles machen.
Aber das Schwingen, die Musik (die da ja nach Situation wenn man sich durch die Stadt schwingt perfekt einblendet), ganz groß umgesetzt! Einfach gut. War ein richtig, richtig gutes Superhelden Spiel meiner Meinung nach.
Enorme CPU-Anforderungen für Bildraten jenseits der 60 Fps
WAS? Das ist so wie wenn man sagt, man möchte gerne mit 300 km/h über die Autobahn brettern aber negativ daran ist, dass man auch einen starken Motor dazu bräuchte.
Oder war es darauf gezielt, dass man die Softwarearchitektur effizienter hätte schreiben sollen, damit die CPU mehr geschont wird für Frameraten über 60 fps?
Aber das macht doch gar keinen Sinn. Es ist doch logisch, dass man für die Berechnung von moderner Grafik und möglichst hoher Framerate die Rechenarbeit nach Möglichkeit auch auf die CPU auslastet, weil nicht die GPU alleine alles stemmen soll, die ja eh meist zu 99% ausgelastet ist. Zumal wahrscheinlich etliche physikalischen Berechnungen von der CPU übernommen werden. Auch ein Cyberpunk, wo eine große Stadt mit vielen Objekten berechnet werden muss, ist stark CPU lastig. Ist das etwa auch "schlecht"? Wozu werden Ryzen CPUs denn überhaupt für Gamer empfohlen? Warum daddeln wir nicht ewig auf den Core2Quads, wenn CPUs nicht schnell genug in Spielen sein sollten?
Hier hätte ich bitte einen kompetenten Kommentar, wie das gemeint war
Aber das ist doch eigentlich das Gute heutzutage. So viele Spiele für jeden Geschmack.
Live A Live, Xeno 3, Triangle Strategy, Fire Emblem Warriors 3 hopes und No more Heroes 3 liegen nur angezockt bei mir rum(nebst zahlreichen Indies) und Splatoon 3, Bayonetta 3, Mario&Rabbids sowie Persona 5 und Nier: Automata stehen schon in den Startlöchern...
Es gibt ne ganz breite Bandbreite an Games für jung und alt.
Kurzum, ich habe das Luxusproblem, dass ich zu viele Games und zu wenig Zeit dafür habe. Auf der Switch sammle ich den Sch.... auch noch ???
Aber langsam wird es etwas zu off Topic hier ?
Aber das ist doch eigentlich das Gute heutzutage. So viele Spiele für jeden Geschmack.