Spider-Man: A New Universe: Filmrezension zum animierten Superheldenfilm
Als Miles von einer radioaktiven Spinne gebissen wird, hat Peter Parker keine Zeit mehr, ihm seine Fähigkeiten zu erklären und ihn zu trainieren, denn er stirbt im Kampf gegen Green Goblin und Kingpin. Doch Miles bekommt Hilfe aus einer anderen Dimension, denn Kingpin hat ein Portal geöffnet und mehrere verschiedene Spider-People müssen nun versuchen, Kingpin aufzuhalten. Der animierte Superheldenfilm enthält mit einer Cameo außerdem Stan Lees letzten schauspielerischen Auftritt.
Kaum ein anderer Superheld hat so viel cineastische Aufmerksamkeit erhalten wie Peter Parker alias Spider-Man. Während Marvel nun erfolgreich seine Variante des schwingenden Teenagers im Multiverse untergebracht hat, geht Sony eigene Wege: In einem Paralleluniversum lebt der junge Miles, der bei einer nächtlichen Graffiti-Aktion von einer radioaktiven Spinne gebissen wird. Doch bald muss er feststellen, dass er nicht die einzige Spider-Person ist, denn durch ein Portal landen fünf weitere, von radioaktiven Spinnen (bzw. einem radioaktiven Schwein) gebissene Helden in Miles' New York.
Bereits diese merkwürdigen Charaktere und die ungewöhnliche Situation sorgen für einige Lacher, zumal der Plot kaum Schwächen aufweist. Währenddessen beeindruckt der Comic-Stil des Films durchgehend, schließlich ist letztendlich er es, der dem Actioner seine einzigartige Atmosphäre verleiht. Ein wirklich durchweg gelungenes Update, das toll unterhält.
FAZIT: Rasantes Superheldenabenteuer, das sich nicht nur durch die Visualisierung aus der Masse abhebt - garantiert Spaß für Groß und Klein!
