South Park: Der Stab der Wahrheit im Test - Level-System und Besonderheiten
Das South Park-Rollenspiel überzeugt im Test: Mit deftiger Satire und Fäkalhumor jenseits üblicher Geschmacksgrenzen liefern Trey Parker, Matt Stone und Obsidian Entertainment ein derb-authentisches South Park-Erlebnis, das volljährige Fans begeistern und alle anderen entsetzen wird. Deutsche Spieler haben allerdings das Nachsehen: Es wurden nicht nur einige Szenen zensiert, auch eine deutsche Sprachausgabe sucht man vergebens.
Levelaufstiege und Ausrüstung
Ganz klassisch: Für besiegte Feinde und gelöste Quests gibt's Erfahrungspunkte, durch die wir im Level aufsteigen. Das Levelmaximum liegt allerdings schon bei Stufe 15, weshalb wir nie richtig Gelegenheit bekommen, den Helden an unseren Spielstil anzupassen - pro Klasse gibt's nämlich gerade mal fünf Talente, die wir mehrmals verbessern können. Immerhin: Wenn wir fleißig Freundschaften schließen, erhalten wir dafür weitere Upgrade-Punkte, mit denen wir passive Boni (etwa mehr Feuerschaden oder Resistenzen) freischalten. Außerdem finden wir in vielen versteckten Kisten (oder alternativ beim Händler) neue Ausrüstung, darunter Nah- und Fernkampfwaffen sowie Hüte, Rüstungen und Handschuhe. Fast jedes Item hat Sockelfassungen, in die wir weitere Verbesserungen ein- und ausbauen können, auf diese Weise haben wir doch ein bisschen mehr Freiheiten beim Charakterausbau, als das Spiel anfangs vermuten lässt. Nebenbei finden wir auch Unmengen an Perücken, Kunstbärten und Kosmetik, mit denen wir den Look unseres Helden stark verändern können - wer mag, kann sich sogar das Antlitz von David Hasselhoff verpassen. Spielerisch zwar völlig sinnlos, aber witzig!
Die Umgebung nutzen
Auch wenn das Gameplay eher seicht ausfällt, bietet es doch eine Besonderheit, indem wir Gegner austricksen und Kämpfe schadlos vermeiden können. Mit unserer Fernkampfwaffe können wir etwa eine Deckenlampe lockern, die dann einen Gegner unter sich begräbt - dadurch gilt der Kampf als gewonnen und wir erhalten unsere Erfahrungspunkte, ohne einen Finger zu rühren. Später lernen wir auch, uns über kurze Distanzen zu teleportieren, toxische Darmwinde (die übrigens das gesamte "Magiesystem" stellen) zu entzünden oder uns auf Wichtelgröße zu schrumpfen, wodurch wir Gegner ablenken, neue Levelbereiche öffnen und zusätzliche Kisten plündern können. Das ist zwar nicht originell, wertet das Erkunden der Levels aber ein wenig auf und verhindert, dass wir zuviele Standardkämpfe ausfechten müssen.
In diesem Artikel
- Seite 1 South Park: Der Stab der Wahrheit im Test - Darum geht es
- Seite 2 South Park: Der Stab der Wahrheit im Test - Story und Kampfsystem
- Seite 3 South Park: Der Stab der Wahrheit im Test - Level-System und Besonderheiten
- Seite 4 South Park: Der Stab der Wahrheit im Test - Zensur und Wertung
- Seite 5 Bildergalerie

Jedenfalls hab ich mich breitschlagen lassen und eine Vorstellung von ihm besucht. Was soll ich sagen, die erste Hälfte mehr oder minder unterhaltsam mit einigen Schmunzlern, die zweite Hälfte hingegen war einfach nur fubar: er hat die ganze Zeit im Stil eines Besoffenen geredet und sowas kann ich absolut nicht leiden.
Ich kann schon 'echte' besoffene Menschen nicht ertragen, dann muss ich mir kein Bühnenprogramm mit sowas geben. :-|
Mittlerweile bekomm ich das, sinnbildlich, kotzen, wenn ich den Typen sehe ... das ewig gleiche Gelabere mit dem ewig gleichen, aufgesetzten, Berliner Dialekt und sich dabei immer selbst totlachen.
Nicht mein Stil. :-]
Seltsam. Ich finde Mario Barth auch nicht komisch und kenne auch tatsächlich niemanden in meinem doch recht weitläufigen Bekanntenkreis, der den gut fände.
Doch, mein Schwager :-(