Soul Ride
Falls Sies nicht erkennen: Das grau-schwarze Pixelmuster links im Bild, das ist ein Baum.
In fünf Schneegebirgen haben Sie in Soul Ride keinen Spaß: Mammoth Mountain, Tuckerman Ravine, Jay Peak, Beckenridge und Stratton wurden von den Entwicklern anhand von Satellitendaten
metergenau umgesetzt. Ihr Snowboarder fährt entweder über abgesteckte Pisten oder erfindet nach einem Helikopterstart eigene Routen. Mutige versuchen sich an Stunts. Vor den weißen Schluchten stehen Sprungschanzen, die zu doppelten Saltos und Drehungen, meistens aber zu einem gebrochenen Genick führen, denn die Steuerung ist undurchsichtig wie angehauchtes Glas: Es gibt nirgendwo eine Erklärung, wie man die Maus richtig bewegt, ohne zu stürzen. Wer mit der Nase zuerst im Schnee landet, darf wie in Prince of Persia: The Sands of Time zurückspulen. Sie haben drei Versuche, dann ist Sense. Eigentlich ist diese Funktion aber überflüssig, schließlich dauern die rund 30 Kurse im Schnitt weniger als zwei Minuten. Als Snowboard-Simulation lässt sich Soul Ride nicht empfehlen, dafür umso mehr als Knobelspiel: Versuchen Sie doch mal, die verworrene Steuerung zu kapieren - Langzeitbeschäftigung garantiert.