Sonic Frontiers auf der Gamescom angespielt - Seite 2

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Sonic Frontiers auf der Gamescom angespielt - Seite 2
Quelle: SEGA

Mit Sonic Frontiers will Sega sein blaues Maskottchen im November in eine waschechte Open World verfrachten und der seit Jahren strauchelnden Serie wieder ein hochwertiges, großes Spiel hinzufügen. Bei Fans erzeugte Frontiers mit seinen ersten Gameplay-Präsentationen gemischte Gefühle. Auf der Gamescom hatten wir nun die Gelegenheit, selbst zu spielen - und der durchwachsene Eindruck ist geblieben.

Sammelkrams, Gegner und Sprungpassagen gibt's dafür an jeder Ecke zu finden, was die karge Umgebung zumindest teilweise wettmacht. Neben Vault-Schlüsseln für die Cyberspace-Levels finden wir natürlich goldene Ringe, die uns bei einem Treffer vor dem Game Over bewahren, sowie Erfahrungspunkte, die wir im Fertigkeitenmenü ausgeben. Treiben wir die kleinen Kocos in der Spielwelt auf und geben sie bei einem speziellen Händler ab, lassen sich zudem Attribute wie Angriffskraft, Geschwindigkeit und Ring-Kapazität erhöhen. Wie stark sich das aufs Gameplay auswirkt, konnten wir in der kurzen Session aber noch nicht in Erfahrung bringen.

Das (zumindest in der von uns gespielten Version) winzig kleine Skill-Menü konzentriert sich hauptsächlich auf Kampf-Upgrades. Hier hat Sonic Frontiers (jetzt kaufen 39,95 € / 35,99 € ) wohl die meisten Änderungen gegenüber dem Gameplay früherer Teile in petto: Wir schalten diverse Nah- und Fernkampf-Skills frei, etwa ein Schockwellen-Sperrfeuer oder eine Stampfattacke. Weil sich die meisten Robotergegner aber gegen unsere normalen Angriffe immun machen können, müsst ihr sie vorher in die Luft schleudern. Das geschieht durch einen neuen Dash, mit dem wir einen blauen Energiekreis zeichnen, der allen darin befindlichen Gegnern Schaden zufügt.

Robobosse

Sonic Frontiers auf der Gamescom angespielt: Kommt dieser Igel zu früh? (3) Quelle: SEGA Sonic Frontiers auf der Gamescom angespielt: Kommt dieser Igel zu früh? (3) Sonic Frontiers schickt uns regelmäßig in kleine und große Bosskämpfe gegen teils imposante Roboter-Monster, die uns positiv mit ihrem hohen Grad an Abwechslung überrascht haben. Ein fliegender Boss etwa erzeugt einen Tornado, in dem wir seinen Geschossen aus dem Weg fliegen müssen, einen Sumo-Ringer-artigen Roboter müssen wir stattdessen gegen den elektrifizierten Teil der Arena schleudern, um ihm Schaden zufügen zu können.

Enttäuschend fanden wir dagegen den Haifisch-Roboter, der uns an seiner Flosse hinterher zieht. Hier besteht der ganze Kampf daraus, in einem Quick Time Event den Stick nach links und rechts zu drücken. Die reingezoomte Kameraperspektive offenbart dabei dann auch noch Sonics unfertig wirkende Animationen.

Switch-Version, bist du das?

Das bringt uns schließlich auch zum größten Störfaktor an Sonic Frontiers: Technisch ist das Spiel alles andere als bereit für seinen baldigen Releasetermin. Wir dachten im ersten Moment, einen stark heruntergerechneten Switch-Port des Spiels vor uns zu haben - wir waren aber auf dem PC unterwegs. Die Optik ist permanent unscharf, die Texturen sind matschig, das ganze Spiel flimmert, als würde es mit einer viel zu niedrigen Auflösung laufen. Einen der größten Kritikpunkte am bereits gezeigten Material scheinen die Entwickler außerdem noch immer nicht ganz in den Griff bekommen zu haben: Die Level-Architektur ploppt teils wenige Meter vor unserer Nase ins Bild. Ob die abgetrennten Cyberspace-Levels besser aussehen, können wir wegen der knappen Spielzeit noch nicht beurteilen.

Das Team hat noch knapp zwei Monate Zeit, die Macken des Spiels auszubügeln und Sonic-Fans ein ordentliches Open-World-Abenteuer aufzutischen. Zudem besteht natürlich immer noch die Möglichkeit, dass spätere Inseln und die Cyberspace-Abschnitte die Defizite der bisher gezeigten Gebiete ausgleichen.

Meinung

Technisch wirkte die von uns gespielte Version des Spiels unfertig. Ob die Entwickler das noch in den Griff bekommen, oder es schon aktuellere Builds gibt, bleibt abzuwarten. Sonic Frontiers erscheint am 08. November 2022 für PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series und Nintendo Switch. Wenn ihr die Wartezeit auf neues Igelfutter gar nicht mehr aushaltet, lest doch mal unseren Test zu Sonic Colors Ultimate!

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jakkelien Hobby-Spieler/in
        Also wenn das nicht hart failed, fress ich... spiel ich Skull & Bones!
      • Von Jakkelien Hobby-Spieler/in
        Also wenn das nicht hart failed, fress ich... spiel ich Skull & Bones!
      • Von Garfield1980 Mitglied
        Ich finde das Gegnerdesign immer noch grauenvoll.
      • Von Gelöschtes Mitglied 3268579 Mitglied
        Zitat von ssj3rd
        Sieht nach fail mit Ansage aus… schade.
        Blödsinn. Wer etwas für die 3D-Spiele übrig hat, der muss sich mMn Frontiers mal anschauen. Die Steuerung war noch nie so gut.

        Gut, ne kleine Verschiebung könnte dem Titel vielleicht nicht schaden. Aber für wie lange muss man ein Spiel verschieben, um solche grundlegenden Dinge (wie sie zum Teil von den Fans moniert werden) zu ändern? Ich bin dafür, man schaut sich jetzt erst mal an, was Sonic Team da so gezaubert hat, hat seinen Spaß damit, und äußert dann seine Bedenken gegenüber dem neuen Kurs der Reihe.

        Man könnte uns höchstens noch damit entgegenkommen, eine Demo von Frontiers rausbringen.
      • Von ssj3rd Gelegenheitsspieler/in
        Sieht nach fail mit Ansage aus… schade.
      • Von Gelöschtes Mitglied 3268579 Mitglied
        Warum auf der Technik rumhacken, wenns den Entwicklern doch ganz klar ums Gameplay geht?

        Ich wünscht, ich könnt mir die Demo nochmal in Ruhe anschauen. Also die andere. Nicht die vom Wüstenareal. Wobei, die natürlich auch.

        Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sich die Optik vom Spiel noch großartig ändern wird. Die werden alle Hände voll zu tun haben, dass das Spiel nicht ruckelt.
      Direkt zum Diskussionsende
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