Bildgewaltiges Abenteuerspektakel mit viel Kitsch und viel Düsternis. Perfekte Einstimmung auf Teil 1 von Der Hobbit.
Denkt man an Schneewittchen-Filme, fällt einem unweigerlich der Disney-Klassiker von 1937 ein. Auch Regiedebütant Rupert
Quelle: Universal
Sanders geizt in seiner Neuverfilmung in einigen Szenen im Märchenwald nicht mit Kitsch – doch vielmehr noch sorgt er für einen neuen Touch der Düsterkeit. Sanders erzählt zu Beginn die Vorgeschichte, wie das kleine Mädchen Schneewittchen zur Gefangenen einer männerhassenden
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Königsmörderin (geht voll aus sich heraus: Charlize Theron) wird. Jahre später ist die Prinzessin erwachsen und das Land ächzt unter dem Joch der bösen Königin. Als die junge Schöne (Kristen Stewart) fliehen und sich in einem dunklen Wald verstecken kann, wird ihr ein Jäger (Chris Hemsworth) hinterhergeschickt. Doch der beschließt nach kurzer Bedenkzeit, sich auf ihre Seite zu schlagen – ebenso wie wenig später acht (!)
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Zwerge, die in dem Mädchen eine Auserwählte erkennen, sowie des Mädchens Jugendfreund, der Herzogsohn William (Sam Claflin, Fluch der Karibik 4). Doch die böse Herrscherin hat noch einige abgründige Tricks auf Lager – darunter auch den mit dem vergifteten Apfel. Mit solchen bekannten Elementen aus dem Originalmärchen reicherte Sanders
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seine Neuinterpretation an und füllte diese mit haufenweise von anderen Fantasy-Werken inspirierten optischen Leckerbissen auf. Heraus kam eine Mischung aus Willow, Legende und Die Braut des Prinzen, mit einer Prise Star Wars und ein bisschen Tolkien – Letzteres nur ohne Hobbits und Orks, dafür mit reichlich Frauenpower in zwei tragenden Rollen sowie wunderbar umtriebigen Zwergen. Die per CGI geschrumpften Darsteller um Ian McShane und Bob Hoskins sind neben der malerischen Fantasylandschaft daher auch das Highlight dieses Abenteuers, das zwar viele Klischees erfüllen mag, aber im doppelten Wortsinn märchenhaft zu unterhalten versteht.
(Tim Sünderhauf)
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