Shogun 2 im Test: Das hat uns nicht gefallen - Negative Aspekte und Wertung
Wie der Test zu Total War: Shogun 2 zeigt, haben die Entwickler mit dem neuen Ableger der Serie vieles richtig gemacht und ein insgesamt tolles Spiel geschaffen. Doch alte Schwächen bleiben trotz großer Versprechungen im Vorfeld vorhanden. PC Games klärt auf.
Künstliche Intelligenz
Sagen wir es geradeheraus, auch in Shogun 2 macht die künstliche Intelligenz nicht immer das, was für sie das Beste wäre. Obwohl die Entwickler im Vorfeld versprachen, dieses Mal einen funktionierenden und mitdenkenden Computergegner zu entwickeln, mussten wir feststellen: Es ist eigentlich wie immer.
Das bedeutet: Wenn Sie Total War-Spiele kennen, wissen Sie, was Sie erwartet. Die KI generell zu verdammen, wäre jedoch der falsche Weg, denn in Shogun 2 schafft es der Computer immer wieder, uns positiv zu überraschen. Dann wiederum müssen wir ungläubig mit ansehen, wie der Gegner eine unsinnige Aktion nach der anderen fährt. Wirklich gravierend sind diese Fehler nicht, sie stören nur in seltenen Fällen den Spielspaß. Vor allem auf der Kampagnenkarte agiert der Computergegner aggressiv, nutzt Schwächen aus und wehrt sich gegen Ihre Expansionsversuche nach Kräften. Gerade den Einsatz seiner Spezialeinheiten beherrscht er richtig gut. Doch auch hier lässt sich der Feind leicht aushebeln, da er zum Beispiel Städte kaum verteidigt oder Armeen mehrere Runden lang passiv im Feindesland stehen lässt. Dafür wird Ihnen seine Zerstörungswut zu schaffen machen: Seine Armeen greifen konsequent jedes Ihrer Gebäude außerhalb der Stadt an, was Ihre Wirtschaft empfindlich schwächen kann. Dafür kommt es aber auch vor, dass die KI mit einer winzigen Armee Ihre Hauptstreitmacht angreift und somit gnadenlos untergeht.
In der Schlacht bleibt die KI vorhersehbar. Wirklich überraschend sind die wenigsten Aktionen des Gegners. Gerade in Burgenschlachten wissen die gegnerischen Soldaten meist nicht so recht, wie sie Ihre Mauern erstürmen sollen. Dafür beherrscht die KI wiederum einige ansehnliche Kavalleriemanöver, die Sie auf Trab halten werden.
Quelle: Sega
Die Seegefechte sind einfach zu beherrschen. Zu einfach. Das macht sie belanglos.
Seegefechte
Kämpfe auf dem Wasser, die Sie selbst bestreiten können, gibt es in der Serie seit Empire: Total War. Damals war so eine Schlacht zwar ein optischer Hochgenuss, dafür aber eine wahre Geduldsprobe. Das hat sich grundlegend geändert. Japanische Bune-Schiffe sind rudergesteuerte Holzpötte, die meist mit Bogenschützen beladen sind: leicht zu steuern und ebenso leicht zu zerstören. Dadurch verlieren die Seegefechte etwas an Reiz, da meist ein Mix aus Masse und Spezialfähigkeiten zum Sieg reicht. Strategisch sind die Schlachten kaum von Bedeutung.
Wirtschaftssystem
Ebenso verheerend wie ein Fehler in der Schlacht ist die Vernachlässigung der Ökonomie eines Klans. Auch hier verzeiht Shogun 2 keine Fehler und wird Einsteiger unter Umständen schnell zur Verzweiflung bringen. In unserem Fall missachteten wir für einige Zeit das Nahrungsmittelangebot unserer Städte. Denn um diese Nachfrage zu befriedigen, müssen Sie Bauernhöfe bauen. Erweitern Sie Ihre Festung, kostet das dann wiederum mehr Nahrung, sodass Sie Ihre Bauernhöfe erweitern müssen. Das klappt erst, wenn Sie im Forschungsbaum, der sogenannten Beherrschung der Künste, entsprechende Forschungszeit investiert haben. Gibt es zu wenig Nahrung, kommt es zu Unruhen und kurz danach zur offenen Rebellion. Leider hält der KI-Gegner oft nichts von solch ausgeglichener Wirtschaft und so passiert es manchmal, dass Sie Städte mit zu wenig Nahrung einnehmen. Der Effekt: Im gesamten Reich wird das Essen knapp. Reagieren Sie zu langsam oder haben Sie schlicht nicht die Mittel zum Aufbau der Infrastruktur, haben Sie schnell ein paar ausgewachsene Rebellenarmeen im Herzen Ihres Landes. Shogun 2 wird in allen Belangen Ihre gesamte Aufmerksamkeit verlangen.
Quelle: Sega
No-Dachi-Soldaten sind mächtige Langschwertträger, die im Ansturm brutalen Schaden anrichten. In die Defensive gedrängt, können sie sich aber nicht besonders gut verteidigen.
Paniksystem
Ihr General, in früheren Teilen nur Staffage, ist nun viel wichtiger. Er steigt wie Ihre Agenten im Rang auf, erhält dadurch einzigartige Fähigkeiten und stärkt die Moral seiner Kämpfer im Umkreis. Die Moral ist in vielen Kämpfen entscheidend für Sieg oder Niederlage. Es passiert leicht, dass ganze Kompanien der Mut verlässt und sie Hals über Kopf flüchten. Sie müssen neben der Aufstellung der Truppen also auch immer deren Gemütszustand im Auge behalten. Für unseren Geschmack griff die Panik aber oft ein wenig zu schnell um sich. Manches Mal floh fast eine gesamte Armee vor uns (1.800 von 2.000 Mann) und wir mussten sie langwierig in mehreren Etappen auseinandernehmen. Da wir eine nahezu fertige Version über Steam testeten, kann sich das bis zur Veröffentlichung des Spiels aber noch ändern. Dennoch gilt: Wer in den Schlachten nicht genau aufpasst und nicht das volle Potenzial aus seinen Truppen herausholt, wird gnadenlos überrannt.

hm.... kurz vor releas dieses großartigen spiels wird japan an seine humane belastungsgenze durch überflutung und beforstehender kernschmelze gestellt, welch ironie.....
c2d e7300 2,7ghz
ati 4830
2gb ram ddr2
napoleon und co haben gerückelt wie die sau ( ps die neuesten spiele die rausgekommen sind konnte ich ohne probleme spielen)
wirst aber wohl nicht drum herumkommen (fast) alle Grafikeinstellungen zu reduzieren.
Ich konnte jedenfalls Napoleon mit einem schlechteren System meist "flüssig" spielen,
scheinst also die Einstellungen zu hoch angesiedelt zu haben.
Aber wie schon gesagt, einfach mal die Demo testen, dafür ist die ja da.....
c2d e7300 2,7ghz
ati 4830
2gb ram ddr2
napoleon und co haben gerückelt wie die sau ( ps die neuesten spiele die rausgekommen sind konnte ich ohne probleme spielen)
Ich würde Dir empfehlen, einfach die Demo zu testen. Gibt's bei Steam.
wie siehts mit systemanforderungen aus kann ichs noch auf meinen sys spielen
c2d e7300 2,7ghz
ati 4830
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napoleon und co haben gerückelt wie die sau ( ps die neuesten spiele die rausgekommen sind konnte ich ohne probleme spielen)