Hands-on-Eindrücke zu Shenmue 3: Für Fans der ersten beiden Spiele möglicherweise eine Offenbarung
Hat ja nur 18 Jahre gedauert: In diesem Jahr setzt Ryo Hazuki die in Shenmue 2 unvollendete Suche nach den Mördern seines Vaters endlich fort. Hat sich für darbende Fans das Warten gelohnt? Auf der E3 durften wir den Titel endlich selbst ausprobieren und kamen zu der Erkenntnis, dass Shenmue 3 ganz schon altbacken, umständlich und auch nicht sonderlich hübsch daherkommt - und genau deswegen eventuell das Spiel ist, auf das Liebhaber der Vorgänger warten. Unsere Vorschau.
Eines muss man Shenmue 3 (jetzt kaufen 27,95 € ) lassen: Es scheint eine würdige Fortsetzung der beiden Vorgänger zu werden. Und zwar in dem Sinne, dass es technisch zwar natürlich hübscher als die beiden Originale, aber dennoch hoffnungslos veraltet ist und spielerisch so wirkt, als wäre es direkt nach dem zweiten Abenteuer von 2001 erschienen.
Ist das einfach nur auf fehlende Ressourcen und Probleme in der Entwicklung zurückzuführen, oder steckt da eher Absicht dahinter? Nun, wie so oft treffen wohl beide Aspekte ein bisschen zu, viel der archaischen Gestaltung sehen wir aber tatsächlich der Tatsache geschuldet, dass die Entwickler denken, dass sich die Fans von Shenmue ein mühseliges und ein bisschen seltsames Erlebnis erwarten; ob das nun stimmt, sei dahingestellt.
18 Jahre später, 18 Jahre zu spät?
Wir wollen aber gar nicht zu sehr auf den Titel draufhauen, denn bei aller Verwunderung, dass so ein Projekt im Jahre 2019 realisiert wird, kann man ihm eine gewisse Faszination nicht absprechen; Shenmue 3 macht sein eigenes Ding. Wir dürfen auf der E3 15 Minuten mit den Abenteuer verbringen und finden uns in Gestalt von Protagonist Ryo Hazuki, der weiterhin auf der Suche nach den Mördern seines Vaters ist, in einem kleinen Dörfchen wieder.
Quelle: Deep Silver/Ys Net
Hands-on-Eindrücke zu Shenmue 3: Für Fans der ersten beiden Spiele möglicherweise eine Offenbarung (20)
Von den realistischen Tagesabläufen der Vorgänger ist in der Demo noch nichts zu sehen, wohl aber von den mannigfaltigen Beschäftigungsmöglichkeiten. Wir plaudern mit NPCs, hacken Holz, gehen einkaufen, nehmen an einem Schildkrötenrennen teil und mehr. Quick-Time-Events gehören da heute wie damals dazu, und während wir durch das kleine Gebiet wandern, wundern wir uns darüber, was der Sinn hinter all dem hier und warum die Steuerung gar so hakelig ist.
Hau den Ryo
Quelle: Deep Silver/Ys Net
Hands-on-Eindrücke zu Shenmue 3: Für Fans der ersten beiden Spiele möglicherweise eine Offenbarung (4)
Unser schlussendliches Ziel führt uns aber zu einem Mann, der eine Information besitzt, die wir benötigen. Da wir die Ereignisse vor dem Aufeinandertreffen zwischen ihm und Ryo nicht kennen, wissen wir nicht genau, was das für Infos sind. Aber wir beschließen, ihm erst einmal aufs Maul zu hauen. Auch die Kampfsteuerung lässt uns eher ratlos zurück. Wir blocken, führen Combos aus, weichen aus und greifen an, doch haben wir nicht das Gefühl, die Situation wirklich zu kontrollieren; stimmt wohl auch, denn wir werden besiegt. Wir sind noch zu schwach. Also auf in den Tempel, trainieren und stärker werden! Noch bevor wir unsere Lektion bei einem Kampfmönch aber richtig beginnen können, ist der Demo-Timer abgelaufen und wir werden verwirrt zurückgelassen ob dem, was wir da gerade gespielt haben.
Definitiv ein Videospiel
Wird Shenmue 3 ein gutes Spiel? Nein, wohl eher nicht. Aber wir haben das Gefühl, dass es weiß, was es sein will und vor allem, welche Ansprüche seine Fans an es haben. Und das ist ja auch okay, dann sind schließlich alle glücklich. Und einen ganz eigenen, seltsamen Appeal kann man dem Ding definitiv nicht absprechen, auch ohne große Liebe für die Vorgänger. Am 19. November erscheint Shenmue 3 für PC und PS4.

und er meinte "Denke ich auch..." (Das "Scheitern" vom Saturn war uns noch recht bewusst offensichtlich), und so kam es dann auch..
Meine Lieblingsspiele neben Shenmue waren damals rein von der Zeit die ich reingesteckt habe Dead or Alive 2 (das sah einfach fantastisch aus) und Sega Rally 2.
Was ich viel für Dreamcast gekauft habe waren "HD" Ports von PS1 Spielen, meist zugegeben aus der Grabbelkiste, die sahen natürlich um Welten besser aus als auf der PS1 aber man merkte ihren Ursprung schon immer deutlich, weil sie gleichzeitig auch merklich schlechter als normale DC Games aussahen.
Jedenfalls habe ich für die kurze Zeit, wo die Konsole relevant war eine erstaunliche Menge an Games für gekauft.
Alleine die Grafik.. nicht nur die Grafikperformance, auch die Sauberkeit der Darstellung. Die PS2 sah dagegen lange Zeit schwächer aus, es dauerte bis die Entwickler die Kiste im Griff hatten.
Dazu die innovativen Features, Internet (wenn auch nur Modem obwohl manche von uns schon ein DSL Modem am Start hatten und eher einen Netzwerkanschluss gebraucht hätten), das VMU Speichermodul mit extra Funktionen
und Minispielchen drauf....
Aber gescheitert ist es wohl zu einem Gutteil noch wegen was ganz anderem... EA und SEGA kamen irgendwie nicht klar, SEGA hatte damals eigenen Sportspielambitionen aber EA war da auch schon fest im Sattel, irgendwie gab es dann keine Ports der EA Sportspiele auf den Dreamcast.. und das war dann schon ein herber Schlag auch und gerade in den USA.
Meine Fresse ging da Zeit drauf.
Die Konsole war für das was sie konnte sogar ziemlich günstig. Schau dir an, was die PS2 dann gekostet hat oder selbst die XBox.
Zu der Zeit sind übrigens alle Konsolen immer nur mit zwei, drei Spielen gestartet.
Und das Lineup wuchs sehr schnell. Vor allem punktete der Dreamcast damit, dass es die erste Konsole war (nach dem Neo Geo), auf der man Spielhallen-Qualität auch zu Hause ohne jegliche Abstriche hatte, wie das noch bei der PS1 der Fall war.
Der Dreamcast scheiterte schlicht und ergreifend am miesen Marketing und dass die Leute noch mit ihrer Playstation 1 zufrieden waren.
Sie hatte sogar ein 56k Modem, zumindest meine welche ich im Frühjahr 1999 beim "Paul Seizew" in Pfarrkirchen gekauft habe, die Japanische als Importkonsole.
Hab sie dann am Amiga Monitor angeschloßen weil ich keinen NTSC-Pal Wandler besaß und hatte dann meine ersten "Erlebnisse" im Internet. :-X
P.S. Habe damals ca 500 Mark bezahlt, incl. Shenmue, Sonic und Soul Calibur.
Die Konsole war für das was sie konnte sogar ziemlich günstig. Schau dir an, was die PS2 dann gekostet hat oder selbst die XBox.
Zu der Zeit sind übrigens alle Konsolen immer nur mit zwei, drei Spielen gestartet.
Und das Lineup wuchs sehr schnell. Vor allem punktete der Dreamcast damit, dass es die erste Konsole war (nach dem Neo Geo), auf der man Spielhallen-Qualität auch zu Hause ohne jegliche Abstriche hatte, wie das noch bei der PS1 der Fall war.
Der Dreamcast scheiterte schlicht und ergreifend am miesen Marketing und dass die Leute noch mit ihrer Playstation 1 zufrieden waren.