Serial Cleaners im Test: Habt ihr das Zeug zum Mafia-Tatortreiniger?

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Test Nadine Herzog - Autorin Katharina Pache - Autorin Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Serial Cleaners im Test: Habt ihr das Zeug zum Mafia-Tatortreiniger?
Quelle: Draw Distance

Habt ihr das Zeug zum Tatortreiniger? In Serial Cleaners verschlägt es euch ins New York der 1990er Jahre und ihr sollt Morde und Massaker möglichst diskret vertuschen. Ob das Spiel ein Mordsspaß ist oder eher ein lästiger Hausputz haben wir für euch getestet.

Willkommen im New York der 1990er-Jahre! Die Kunstszene in Manhattan ist glamourös, das Fernsehprogramm voll mit Sitcoms und Musikvideos, das Internet fast schon Mainstream. Der Alltag in den 90ern war aufregend, bunt und voller Möglichkeiten, doch ihr werdet euch in Serial Cleaners nicht mit dem schönen Leben, sondern Mafiabossen, Drogenkartellen, Serienmorden, Vertuschungen und sehr viel Blut auseinandersetzen.

Serial Cleaners ist das Sequel zu Serial Cleaner, ein Schleichspiel des polnischen Indie-Studios Draw Distance aus dem Jahre 2017. Im ersten Teil habt ihr bereits als Tatortreiniger Bob hinter Serienmördern sauber gemacht. Die Grafik wurde im Vergleich zum ersten Teil komplett überarbeitet und nun putzt Bob nicht mehr alleine, sondern bekommt Hilfe von drei weiteren Gaunern, die auf schnelles Geld aus sind: Grobian Psycho, Künstlerin Lati und Hackerin VIP3R. Trotz des Grafikupgrades bleibt das Gameplay dem Vorgänger treu und so ist auch dieser Teil in erster Linie ein Schleichspiel. Und jetzt lasst uns gemeinsam in die kriminelle Welt der Serial Cleaners eintauchen!

Psycho vertraut nur seiner Kettensäge. Doch die macht sehr viel Lärm. Der gestrichelte Radius zeigt an, wie weit man euch hören kann.  Quelle: PC Games Psycho vertraut nur seiner Kettensäge. Doch die macht sehr viel Lärm. Der gestrichelte Radius zeigt an, wie weit man euch hören kann. 

"Meine Arbeit fängt da an, wo andere sich vor Entsetzen übergeben"

Der Job als Tatortreiniger wurde mittlerweile auch in einer Fernsehserie aufgegriffen. Doch anders als Schauspieler Bjarne Mädel in der deutschen Produktion "Der Tatortreiniger" seid ihr hier nicht als Helfer der Justiz unterwegs, sondern für die Seite des organisierten Verbrechens.

New York ist eine der gefährlichsten Städte in den USA und war es auch schon in den 90er-Jahren. Als Schauplatz für das Spiel ist das Setting also alles andere als aus der Luft gegriffen.
Der Polizist steht genau vor Bobs Fluchtwagen. Blöd, wenn man gerade eine Leiche im Schlepptau hat.  Quelle: PC Games Der Polizist steht genau vor Bobs Fluchtwagen. Blöd, wenn man gerade eine Leiche im Schlepptau hat.  Eure Story beginnt in einem Bestattungsinstitut, das Draufgänger Bob aus dem ersten Teil gehört. Es ist der Abend des 31. Dezembers 1999, der letzte Tag des Jahrtausends nähert sich dem Ende.

Die Vierergruppe Tatortreiniger möchte zusammen den Start ins neue Jahr und in ein neues Leben feiern. Nach und nach erfahrt ihr immer mehr Details über die Mitglieder der Gruppe, während sie in Erinnerungen schwelgen. Alle Anwesenden teilen ihre liebsten oder aufregendsten Arbeitsgeschichten miteinander. Bob erzählt von seinen Anfängen als professioneller Tatortreiniger, von gefährlichen Begegnungen und davon, wie er zu seinen drei Arbeitskollegen kam.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Zitat

        Willkommen im New York der 1990er-Jahre! Die Kunstszene in Manhattan ist glamourös, das Fernsehprogramm voll mit Sitcoms und Musikvideos, das Internet fast schon Mainstream.
        Heißt das, dass wir überall an den Wänden AOL Werbung sehen werden? ;)

        Die Grundidee finde ich zwar ganz interessant, jedoch hat mich das Spiel hier im Test nicht überzeugt. Besser hätte ich es gefunden, wenn man Leute rekrutieren muss, die den Job machen und alle mit verschiedenen Fähigkeiten und Persönlichkeiten daher kommen, so dass es auch mal zu kleinen Zwistigkeiten und Freundschaften zwischen den Cleanern kommen kann. Das ganze dann kombiniert, mit einer Geschichte, bei der einem die Polizei im Nacken sitzt etc.

        So scheint mir das Ganz eher eine lineare Geschichte zu sein, in der man stumpf den besten Lösungsweg nimmt um dann ein anderes Kapitel zu spielen, wo man im Prinzip nichts anderes tut.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Zitat

        Willkommen im New York der 1990er-Jahre! Die Kunstszene in Manhattan ist glamourös, das Fernsehprogramm voll mit Sitcoms und Musikvideos, das Internet fast schon Mainstream.
        Heißt das, dass wir überall an den Wänden AOL Werbung sehen werden? ;)

        Die Grundidee finde ich zwar ganz interessant, jedoch hat mich das Spiel hier im Test nicht überzeugt. Besser hätte ich es gefunden, wenn man Leute rekrutieren muss, die den Job machen und alle mit verschiedenen Fähigkeiten und Persönlichkeiten daher kommen, so dass es auch mal zu kleinen Zwistigkeiten und Freundschaften zwischen den Cleanern kommen kann. Das ganze dann kombiniert, mit einer Geschichte, bei der einem die Polizei im Nacken sitzt etc.

        So scheint mir das Ganz eher eine lineare Geschichte zu sein, in der man stumpf den besten Lösungsweg nimmt um dann ein anderes Kapitel zu spielen, wo man im Prinzip nichts anderes tut.
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