GT-Rennen mit vielen Autos und schwacher Grafik
Die GT-typischen Kopf-an-Kopf-Rennen werden in abschreckender Grafik präsentiert
Sie kennen das ja: Die Ampel springt auf Grün, die Motoren heulen auf und das Rennen beginnt mit Vollgas. Das zumindest bietet das als Arcade-Racer ausgewiesene Sega GT, der genretypische Fahrspaß ist bei der Umsetzung von Dreamcast auf PC leider irgendwo verloren gegangen. Das liegt zum größten Teil an der miserablen und bei aller Rennspielbegeisterung inakzeptablen Grafik - da sah selbst Need for Speed 2 besser aus. Ohne 3D-Beschleunigung und in der einzigen Auflösung von 640x480 Bildpunkten wirken Autos und Umgebung extrem grob, so dass man teilweise nur vermuten kann, was damit dargestellt werden soll. Die "Texturen" runden das abschreckende grafische Gesamtbild ab - so was wie ein Schadensmodell für die Autos gibt"s gleich gar nicht. Schade, denn ansonsten hat Sega GT das Zeug zu einem soliden Spiel mit Langzeitmotivation. Die 22 Strecken sind abwechslungsreich und ordentlich designt, wenn auch nicht sonderlich spektakulär. Mit Wüsten, Städten bei Nacht, Schneelandschaften etc. bietet Sega GT die bewährten Umgebungen.
