Secret Weapons over Normandy
Den Wundervogel Me-262 verdienen Sie sich erst spät im Spielverlauf.
Statt an den offiziellen Nachfolger des Simulations-Klassikers Secret Weapons of the Luftwaffe erinnert Larry Hollands (X-Wing) neuester Streich an Weltraum-Ballereien vom Schlage eines Wing Commander. Zwar tauschen Sternenjäger ihre Plätze mit Spitfires und Hurricanes, Steuerung und Spielablauf entsprechen aber mehr einem Actionspiel als einer Simulation. Da wäre etwa die in zahlreichen Zwischensequenzen erzählte Story, die von deutschen Geheimwaffen, britischen Doppelagentinnen und Elite-Geschwadern der Luftwaffe berichtet - alles vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs. Als US-Pilot James Chase fliegen Sie Spezialaufträge für die Royal Air Force - beispielsweise fangen Sie deutsche Bomberformationen in der Luftschlacht um England ab und verhelfen später dem dänischen Wissenschaftler Niels Bohr zur Flucht, indem Sie die Panzer bombardieren, die sein Fluchtfahrzeug stoppen wollen. Die 16 umfangreichen Missionen bieten eine bunte Mischung aus Luftkämpfen und Angriffen auf Bodenziele, dreimal bedienen Sie sogar in Moorhuhn-Manier fest installierte Geschütze. Je besser Sie abschneiden, desto weiter dürfen Sie Ihre Maschinen (gegen Spielende elf Stück) aufrüsten, ihnen etwa eine stärkere Panzerung oder mehr Feuerkraft spendieren. Weitere Rüstsätze können Sie sich in den 20 Bonus-Einsätzen verdienen.
