Quelle: Constantin
Vier Bayern auf dem Weg nach Oslo.
Ein Truppe schrulliger Underdogs aus Garmisch-Patenkirchen will die Goldmedaille im Bob-Fahren holen – das mag zunächst nach dem bayerischen Abklatsch von Cool Runnings klingt, doch weit gefehlt! Regie-Shooting-Star Marcus H. Rosenmüller (Wer früher stirbt, ist länger tot) inszenierte eine deftig-derbe Komödie, die weitaus mehr bietet, als albernen Kumpel-Klamauk im Eiskanal.
Basierend auf der wahren Geschichte des olympischen Kufen-Quartetts von 1952, erzählt der Film von den strammen Bob-Burschen Gamser, Gustl, Franzl und Leusl Peter. Die wollen mit einer Teilnahme bei den Winterspielen in Oslo ihrem Erzfeind, dem Brauereibesitzer und Bob-Virtuosen Dorfler, endlich mal eins auswischen. Natürlich müssen die vier Freunde allerhand haarsträubenden Widrigkeiten strotzen, bevor sie tatsächlich durch den olympischen Eisparcours sausen dürfen. Am Ende erkennen sie aber: Es geht in Oslo um mehr, als einen Triumph über Dorfler. Denn zuhause an den Fernsehgeräten fiebert ein kriegsgebeuteltes Volk mit, das große Hoffnungen auf seine Sportler setzt. Bayerisch grantelnde Buam, die mit Schweinsbraten genährter Masse auf Medaillenjagd gehen – eine Mordsgaudi, die dank der ernsten Untertöne auch Tiefgang bietet.
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