SWAT 4: The Stetchkov Syndicate
Unzuverlässige Kollegen
Frische Ausrüstungsgegenstände und Waffen gehören zu einer Erweiterung wie Strumpfmasken zu Bankräubern. Allerdings haben Sie in The Stetchkov Syndicate nicht von Anfang an Zugriff darauf. Mit jedem abgeschlossenen Einsatz schalten Sie ein neues Spielzeug frei. Dazu zählen unter anderem ein Munitionsgürtel mit Extrapatronen, ein Granatwerfer mit Gummigeschossen, ein schallgedämpftes Scharfschützengewehr und das Nachtsichtgerät.
Letzteres entpuppte sich als ziemlich unbrauchbar, da es zum einen keine Passage gibt, die in völliger Finsternis spielt, zum anderen kann man die Monitorhelligkeit entsprechend nach oben korrigieren. Folglich eignen sich die aus SWAT 3 zurückgekehrten Leuchtstäbe weniger, um Licht ins Dunkel zu bringen, als vielmehr zum Markieren zuvor gesäuberter Bereiche. Wie bereits im Hauptprogramm ist auch im Add-on Teamwork der Schlüssel zum Erfolg.
Dummerweise unterlaufen Ihren Kollegen beim Ausführen der Befehle wie "Blenden und Sichern" immer wieder eklatante Patzer, die in einem frustrierenden Fiasko enden. Oder wie finden Sie es, wenn Ihre Männer blindlings an Feinden eine Treppe hinaufeilen und sich dabei ohne Gegenwehr abschlachten lassen? Manchmal verweigern die Mitstreiter sogar komplett den Dienst und reagieren nicht mal mehr auf Befehle.
Im gelungenen Mehrspielerpart haben Sie mit diesem Problem nicht zu kämpfen. Neben Koop-Einsätzen für bis zu zehn Spieler erwartet Sie der neue Smash-and-Grab-Modus. In dieser Capture-the-Flag-Variante jagen Sie einem Aktenkoffer hinterher. Dank integriertem Kommunikationsprogramm Voice over IP (VoIP) klappt im Add-on endlich die Teamverständigung auch ohne Zusatz-Software wie Teamspeak.
