Festplatten und SSDs: Marktübersicht SSDs

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Eine der derzeit beliebtesten SSDs: die Samsung 840 EVO
Quelle: PC Games Hardware

Wir erklären die Technik und damit verbundene Vor- und Nachteile von Festplatten und SSDs, außerdem gibt es eine Marktübersicht zu beiden Laufwerk-Typen. Dabei haben wir vor allem die Bedürfnisse von Spielern berücksichtigt.

Marktübersicht SSDs

Da 120 Gigabyte-SSDs inzwischen sehr gut bezahlbar und zudem auch ideal für Windows und die alltäglichen Anwendungen sind, führen wir nur Modelle ab 120 Gigabyte auf. Bei 240 Gigabyte ist natürlich mehr Reserve vorhanden, um doch auch das ein oder andere Spiel auf die SSD zu installieren. Steam lässt beispielsweise inzwischen auch eine Installation von Spielen in einen Ordner eurer Wahl zu, so dass ihr einzelne Titel auf der SSD, andere auf der Festplatte installieren könnt. Unsere Tabelle haben wir bei den Kapazitäten und Preisen in drei Bereiche eingeteilt. Somit konnten wir getrennt die Preise auch für unterschiedliche Kapazitäten der gleichen Modellserie darstellen. Wie ihr seht, haben wir zunächst die SSDs mit 120 Gigabyte Kapazität, dann die mit 240 Gigabyte und ganz rechts die mit 480 Gigabyte eingetragen.

Durch die Vielzahl an SSDs auf dem Markt konnten wir nur die 22 für ihre Größe eher günstigeren Modellreihen eintragen - manche Modellserien bieten aber bestimmte Kapazitäten gar nicht erst an oder sind dort zu teuer, daher seht ihr an einigen Stellen auch Lücken, wie auch schon bei der Tabelle mit der Festplatten-Marktübersicht. Die Angaben zur Lese- und Schreib-Geschwindigkeit beziehen sich auf das Modell mit der jeweils kleinsten Kapazität der jeweiligen Serie, das wir in die Tabelle mit aufgenommen haben. Bei anderen Kapazitäten können die Werte auch innerhalb der gleichen SSD-Serie leicht abweichen, allerdings handelt es sich ohnehin um die Bestwerte laut Hersteller und nicht um verlässliche Durchschnittswerte. Nicht mit in der Tabelle aufgeführt sind noch zwei SSDs mit mehr als 512 Gigabyte Speicherplatz, die ebenfalls ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bieten: die Samsung SSD 840 Evo mit 1000 Gigabyte (ab 380 Euro) und die Crucial M500 mit 960 Gigabyte (ab 370 Euro).

Modell/Modellreihe lesen schreiben   120 GB ab   240 GB ab   480 GB ab
Mushkin Enhanced Chronos 550 MB/s 512 MB/s   55 Euro   95 Euro   190 Euro
Mach Extreme MX-DS Fusion 540 MB/s 510 MB/s   55 Euro   130 Euro    
ADATA Premier Pro SP900 550 MB/s 520 MB/s   60 Euro   110 Euro    
Intenso Top III SSD 520 MB/s 300 MB/s   60 Euro   100 Euro   200 Euro
Seagate 600 SSD 500 MB/s 300 MB/s   60 Euro   145 Euro   215 Euro
SanDisk Ultra Plus 530 MB/s 290 MB/s   65 Euro   105 Euro    
Team Group Dark L3 550 MB/s 450 MB/s   65 Euro   105 Euro   250 Euro
GeIL Zenith S3 555 MB/s 445 MB/s   65 Euro   115 Euro   240 Euro
SanDisk X110 505 MB/s 445 MB/s   70 Euro   115 Euro    
ADATA XPG SX900 555 MB/s 530 MB/s   70 Euro   115 Euro    
Transcend SSD320 560 MB/s 530 MB/s   70 Euro   115 Euro    
Samsung SSD 840 EVO 540 MB/s 410 MB/s   70 Euro   120 Euro   210 Euro
PNY Prevail SSD 550 MB/s 515 MB/s   75 Euro   150 Euro   270 Euro
Toshiba Q-Series 534 MB/s 471 MB/s   75 Euro   125 Euro   270 Euro
Kingston HyperX 3k 555 MB/s 510 MB/s   75 Euro   130 Euro   280 Euro
Plextor M5S 520 MB/s 200 MB/s   75 Euro   140 Euro    
Crucial M500 500 MB/s 250 MB/s       90 Euro   180 Euro
Transcend SSD340 518 MB/s 285 MB/s       100 Euro    
PNY XLR8 500 MB/s 450 MB/s       125 Euro    
ADATA S511 540 MB/s 460 MB/s           235 Euro
OCZ Vertex 460 545 MB/s 525 MB/s           240 Euro
SanDisk Extreme II 545 MB/s 500 MB/s           240 Euro

Hinweis: einige SSDs verfügen technologiebedingt nicht über 120, 240 oder 480 Gigabyte, sondern 128, 256 und 512 Gigabyte Speicherplatz. Der Übersicht halber haben wir dies aber nicht in der Tabelle vermerkt. Wenn ihr anhand der Tabelle in Internetshops oder bei Preisvergleich-Seiten nach einer SSD schauen wollt, dann sucht am besten zuerst nach dem Modell ohne Angabe der Kapazität und wählt erst danach die Speichergröße aus, die für euch passt.

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  1. Seite 1 Festplatten und SSDs: Funktionsweise einer Festplatte
  2. Seite 2 Festplatten und SSDs: Funktionsweise einer SSD; Vor- und Nachteile von Festplatte und SSD
  3. Seite 3 Festplatten und SSDs: SSD oder Festplatte? Lebenzeit und Schreib-Geschwindigkeit von SSDs
  4. Seite 4 Festplatten und SSDs: Marktübersicht Festplatten
  5. Seite 5 Festplatten und SSDs: Marktübersicht SSDs
    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DerBloP Mitglied
        @Herbboy, also ich habe Explizit STALKER genannt, weil ich dort und nur dort einen erheblichen Vorteil zu einer "Normalen" SATA HDD gemerkt habe. Denn immer wenn neue Ai`s reingeladen wurden, hats Merklich kurz gestottert/gehakt, seit meiner SSD nicht mehr. Und bei BF1942 bzw BF2 war das "zuerst" auf der Map sein schon Nützlich, wenn man Pilot bzw Panzerfahrer war, da man diese sich dann als erster schnappen konnte, und meist auch über die ganze Runde halten konnte, denn wenn man gestorben ist, konnte man direkt wieder reinspawnen, oder wie bei 1942 in die nähe und hatte somit den Vorteil weil man wußte, wann das Objekt der Begierde wieder Spawnt^^
        Ansonsten, ist eine Moderne SATA HDD auch nicht wesentlich langsamer als eine SSD, zumindest was die Ladezeiten von Levels angeht... (beim Beispiel von BF gings damals natürlich um IDE vs SATA, und da war der Sprung RIESIG!)
      • Von DerBloP Mitglied
        @Herbboy, also ich habe Explizit STALKER genannt, weil ich dort und nur dort einen erheblichen Vorteil zu einer "Normalen" SATA HDD gemerkt habe. Denn immer wenn neue Ai`s reingeladen wurden, hats Merklich kurz gestottert/gehakt, seit meiner SSD nicht mehr. Und bei BF1942 bzw BF2 war das "zuerst" auf der Map sein schon Nützlich, wenn man Pilot bzw Panzerfahrer war, da man diese sich dann als erster schnappen konnte, und meist auch über die ganze Runde halten konnte, denn wenn man gestorben ist, konnte man direkt wieder reinspawnen, oder wie bei 1942 in die nähe und hatte somit den Vorteil weil man wußte, wann das Objekt der Begierde wieder Spawnt^^
        Ansonsten, ist eine Moderne SATA HDD auch nicht wesentlich langsamer als eine SSD, zumindest was die Ladezeiten von Levels angeht... (beim Beispiel von BF gings damals natürlich um IDE vs SATA, und da war der Sprung RIESIG!)
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von DerBloP
        Also Battlefield würde ich ja schonmal überhaubt nicht auf eine SSD packen. Denn wenn eine Runde zu Ende ist, und eine neue Map geladen wird, ist es ja nicht mehr so wie früher, das die, die zuerst geladen haben, auch direkt auf die Map konnten. Mittlerweile gibts ja nach jedem neuladen, immer diesen Runden Timer, wann eine neue Partie anfängt, ergo totaler nonsens BF auf eine SSD zu klatchen, bei den Maps wird ja auch nichts nachgeladen, oder dergleichen. Das selbe gilt für andere Spiele, wo Maps und co. vorgeladen werden, und die Ersparnis dafür ist Mega Marginal.
        selbst WENN es wie bei BF3 doch so wäre, dass man dann evlt. früher auf der Map ist: ja und? ^^ Man spielt da meist mindestens 20Minuten pro Map, was soll das dann für nen Unterschied machen, ob man nun 10-20 Sekunden früher ins Spiel einsteigt? ^^

        Zitat
        Eine SSD lohnt sich nur für Games wie S.t.a.l.k.e.r. oder andere RPG´s bzw Open World/Sandbox Spiele wo jede Sekunde etwas nachgeladen wird, sei es Quest´s/NPC´s/LooT/Die Spiel Welt usw....
        selbst da sind aber Festplatten nicht so langsam, als dass Du das merken solltest ;) is ja nich so, das es ruckelt, nur weil es nachlädt ^^

        Ich würde eher sagen, dass es sich bei Games lohnt, die NICHT Open-World sind, sondern wo immer mal ein neues Level geladen wird. Oder wo beim Betreten von Gebäuden oder "Dungeons" neu geladen wird. Oder ein Kampf wie zB bei der Total War-Reihe.
      • Von DerBloP Mitglied
        Also Battlefield würde ich ja schonmal überhaubt nicht auf eine SSD packen. Denn wenn eine Runde zu Ende ist, und eine neue Map geladen wird, ist es ja nicht mehr so wie früher, das die, die zuerst geladen haben, auch direkt auf die Map konnten. Mittlerweile gibts ja nach jedem neuladen, immer diesen Runden Timer, wann eine neue Partie anfängt, ergo totaler nonsens BF auf eine SSD zu klatchen, bei den Maps wird ja auch nichts nachgeladen, oder dergleichen. Das selbe gilt für andere Spiele, wo Maps und co. vorgeladen werden, und die Ersparnis dafür ist Mega Marginal.
        Eine SSD lohnt sich nur für Games wie S.t.a.l.k.e.r. oder andere RPG´s bzw Open World/Sandbox Spiele wo jede Sekunde etwas nachgeladen wird, sei es Quest´s/NPC´s/LooT/Die Spiel Welt usw....
        Wobei ich hier bei den neuen Games auch nicht mehr so sicher bin ob´s nötig sein bzw die Berechnung evtl anderes sein wird. Wie gesagt, bei älteren Games wie Stalker, GTA4 und co. wurde ziemlich viel von der Platte geladen, aber mittlerweile ist der Arbeitsspeicher ziemlich Billig und Schnell geworden, evtl wird in neuen Engine´s dieser mehr genutzt, genau wie bei Multiplattform Titeln, wo die Konsolen ja auch einen größeren Arbeitsspeicher verpasst bekommen haben, wo evtl das Streamen von der BD nicht mehr ganz so im Vordergrund steht... Aber da kenne ich mich mit Programmierung und was möglich ist nicht aus...

        Fazit: Für Windows Top!
        Für einige Programme Top!
        Für "einige" Spiele OK!
        Für alles andere zu teuer und unnötig!
      • Von svd Mitglied
        Hmm, ich weiß nicht... um zu sparen würdest du lieber für 120GB mit Versand 80€ ausgeben... anstatt ca. 90€ für 240GB bei zB Mindfactorys Mitternachtseinkauf? Meiner Meinung nach, sparst du da an der falschen Stelle...

        Platz auf c: ist nie verkehrt. Unterschätz das nicht. Du wirst nicht immer die volle Kontrolle haben, was sich da installiert. :-)
      • Von Herbboy Mitglied
        Die HyperX 3k mit 120GB hab ich in meinem Laptop, die ist gut. Hat auch nen Rahmen dabei.
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