SSDs: M.2-Format und 99 SSDs in der Marktübersicht

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SSDs: M.2-Format und 99 SSDs in der Marktübersicht
Quelle: Samsung

Wir erklären euch Wissenwertes zur Technik von SSDs, geben allgemeine Kauftipps und bieten eine Marktübersicht mit 99 empfehlenswerten Modellen.

Das M.2-Format

Mit dem Sockel 1151 wurden M.2-Slots endgültig zur Standardausstattung von Mainboards. Zwar gibt es immer noch sehr viele Sockel 1151-Mainboards, die keinen solchen Slot haben. Aber grundsätzlich ist die native Unterstützung für M.2 in den Chipsätzen vorhanden. M.2 ist eine Schnittstelle, die für kleine SSD-Karten gedacht ist, die einem RAM-Riegel ähneln.

Man spricht auch anstatt von einer SSD (Solid State Drive) von einem SSM (Solid State Modul). SMMs gibt es für die Schnittstellen M.2 und mSATA. Wir beziehen uns hier auf SSMs mit dem M.2-Standard, da mSATA sich nicht durchsetzen konnte und nur eine Nebenrolle spielt.

Toshiba OCZ RD400 M.2-SSM Quelle: Toshiba Toshiba OCZ RD400 M.2-SSM Das gleiche Schicksal könnte auch M.2-SSMs ereilen, denn die Vorteile gegenüber normalen SSDs sind nicht vorhanden oder nur per Aufpreis zu haben: bei Mainboards mit M.2-Slots und PCIe-Support und einem entsprechenden M2-PCIe-SSM werden Datenraten von 2.000 bis 2.500 Megabyte pro Sekunde erreicht. Allerdings sind solche SSMs deutlich teurer als die klassischen SATA-SSDs: eine Samsung SM951-NVMe ist das derzeit günstigste SSM mit mehr als 2.000 Megabyte pro Sekunde Lesespeed und kostet 130 Euro für 256 Gigabyte Speicherplatz beziehungsweise 240 Euro mit 512 Gigabyte Speicherplatz - das ist jeweils doppelt so viel wie eine 2,5-Zoll-SATA-SSD mit gleicher Kapazität. Zudem sind hohe Datenraten ja nur ein kleines Teil im Puzzle der Ladezeiten, so dass nur bei wenigen Anwendungen und Spielen ein Vorteil erreicht werden kann, für den sich die Anschaffung auch lohnt. Prädestiniert sind M.2-SSMs eher für den Einsatz in extrem kleinen Gehäusen oder Notebooks. Wichtig, falls ihr trotzdem ein SSM verwenden wollt: Je nach Mainboardmodell müsst ihr darauf achten, welchen Standard es unterstützt. Es gibt bei M.2-SSDs den sogenannten M-Key sowie den B-M-Key, beides entweder mit PCIe oder Sata-Anbindung. Zudem gibt es die M.2-Standards 2242, 2260 und 2280, wobei die Ziffern die Maße der Module angeben: 22 Millimeter Breite und 42, 60 oder 80 Millimeter Länge. Die besonders schnellen modernen Modelle setzen auf M.2 2280 und den M.2-M-Key für PCIe.

Marktübersicht

Wir listen genau 99 SSDs in unserer Marktübersicht, die wir auf vier Tabellen mit vier verschiedenen Größenklassen verteilen. Die meisten SSDs basieren auf ganzen Modellserien wie zum Beispiel die Samsung SSD 750 EVO oder SanDisk Ultra II, die in verschiedenen Kapazitäten angeboten werden. Hier gilt es, bei Tests genau hinzusehen. Denn gerade bei den kleineren Modellen mit 120 oder 128 Gigabyte Speicherplatz kann die Performance deutlich schwächer als die der größeren Schwester-SSD sein.

Zotac T500 SSD Quelle: Zotac Zotac T500 SSD Die typischen Speicherkapazitäten der vier beliebtesten Größenklassen bei SSDs sind 120 oder 128 Gigabyte, 240 oder 256 Gigabyte, 480 oder 500 Gigabyte sowie 960 oder 1000 Gigabyte Speicherplatz. Wir haben dabei pro Größenklasse die günstigsten 20 bis 30 Modelle herausgesucht, die gleichzeitig auch in vielen Shops verfügbar sind. Wir beginnen mit 30 SSD von 120 bis 128 Gigabyte Speicherplatz ab 40 Euro - anhand des Preises seht ihr schon, dass SSDs mit weniger als 120 Gigabyte Kapazität nicht sinnvoll sind. Wer eine SSD mit nur 64 Gigabyte Speicherplatz nimmt, spart nämlich nur fünf bis 10 Euro. Die Einträge in der Spalte TBW sind - wenn vorhanden - die Herstellerangaben zum TBW-Wert. Oft gibt euch der Wert einen Anhaltspunkt, was die Garantie seitens des Herstellers angeht - denn einige Hersteller bieten beispielsweise fünf Jahre Garantie, aber nur solange die TBW-Grenze noch nicht erreicht ist. Bei Read/Write Max seht ihr die maximalen Datenraten für Lesen und Schreiben von Daten laut Hersteller. MBs steht für Megabyte pro Sekunde.

ModellKapazitätRead/Write MaxTBWPreis ab
Silicon Power Slim S55120 GB550 / 530 MBsk.A.40 Euro
ADATA Premier SP550120 GB560 / 410 MBs90 TB40 Euro
Patriot Blast120 GB560 / 452 MBsk.A.40 Euro
TeamGroup L3 EVO120 GB530 / 400 MBsk.A.40 Euro
Goodram CX200120 GB560 / 500 MBsk.A.40 Euro
PNY CS1311120 GB550 / 510 MBsk.A.40 Euro
Kingston SSDNow UV400120 GB550 / 350 MBs64 TB40 Euro
Zotac T500 SSD120 GB550 / 500 MBsk.A.40 Euro
Silicon Power Slim S60120 GB520 / 460 MBsk.A.45 Euro
SanDisk Plus120 GB530 / 400 MBsk.A.45 Euro
SanDisk Z410120 GB535 / 410 MBs40 TB45 Euro
Toshiba OCZ TR150 Trion 150120 GB550 / 450 MBs30 TB45 Euro
ADATA Premier SP580120 GB560 / 410 MBs70 TB45 Euro
Toshiba Q300120 GB550 / 450 MBs30 TB45 Euro
Corsair Force LE120 GB550 / 500 MBs30 TB45 Euro
Transcend SSD360S128 GB540 / 340 MBsk.A.45 Euro
Intel SSD 540s120 GB560 / 400 MBsk.A.45 Euro
Silicon Power Slim S70120 GB550 / 510 MBsk.A.45 Euro
Transcend SSD220120 GB550 / 450 MBsk.A.45 Euro
Corsair Force LS120 GB535 / 440 MBsk.A.45 Euro
Patriot Blaze 120 GB545 / 430 MBsk.A.50 Euro
SanDisk X400128 GB540 / 340 MBsk.A.50 Euro
Samsung SSD 750 EVO120 GB540 / 520 MBs35 TB50 Euro
OCZ Vertex 460A120 GB530 / 420 MBs21,9 TB50 Euro
Intel SSD 535120 GB540 / 480 MBsk.A.55 Euro
ADATA XPG SX930120 GB560 / 460 MBsk.A.55 Euro
Kingston SSDNow KC400128 GB550 / 450 MBs150 TB60 Euro
OCZ AMD Radeon R7 SSD120 GB550 / 470 MBs43,8 TB60 Euro
Kingston HyperX Savage120 GB520 / 350 MBs113 TB60 Euro
SanDisk X300s128 GB510 / 300 MBs> 80 TB60 Euro

Als nächstes haben wir eine Tabelle mit 27 SSDs, die eine Kapazität von 240 oder 256 Gigabyte haben, für euch vorbereitet. Kostenpunkt: ab 60 Euro seid ihr dabei.

ModellKapazitätRead/Write MaxTBWPreis ab
Mushin Triactor240 GB560 / 515 MBsk.A.60 Euro
SK Hynix Canvas SL301250 GB540 / 470 MBsk.A.60 Euro
Intenso High Performance240 GB520 / 500 MBsk.A.60 Euro
ADATA Premier SP550240 GB560 / 510 MBs90 TB65 Euro
Kingston SSDNow UV400240 GB550 / 490 MBs128 TB65 Euro
Patriot Blast240 GB560 / 520 MBsk.A.65 Euro
Samsung SSD 750 EVO250 GB540 / 520 MBs70 TB65 Euro
SanDisk Plus240 GB535 / 440 MBsk.A.65 Euro
SanDisk Z410240 GB535 / 440 MBs80 TB65 Euro
Silicon Power Slim S55240 GB550 / 520 MBsk.A.65 Euro
Silicon Power Slim S60240 GB520 / 460 MBsk.A.65 Euro
Toshiba OCZ TR150 Trion 150240 GB550 / 520 MBs60 TB65 Euro
Toshiba Q300240 GB550 / 520 MBs60 TB65 Euro
Corsair Force LE240 GB560 / 530 MBs60 TB70 Euro
Goodram CX200240 GB560 / 500 MBsk.A.70 Euro
PNY CS1311240 GB550 / 520 MBsk.A.70 Euro
Transcend SSD220240 GB550 / 450 MBsk.A.70 Euro
Crucial BX200240 GB540 / 490 MBs72 TB70 Euro
Corsair Force LS240 GB560 / 535 MBsk.A.75 Euro
Intel SSD 540s240 GB560 / 480 MBsk.A.75 Euro
Kingston HyperX Savage240 GB520 / 510 MBs306 TB75 Euro
SanDisk X400256 GB540 / 520 MBs80 TB75 Euro
SanDisk Ultra II240 GB550 / 500 MBsk.A.75 Euro
ADATA Premier SP920256 GB560 / 360 MBsk.A.80 Euro
ADATA XPG SX930240 GB560 / 460 MBsk.A.80 Euro
Kingston SSDNow KC400256 GB550 / 540 MBs300 TB90 Euro
Samsung SSD 850 EVO250 GB540 / 520 MBs75 TB90 Euro

Die folgende Tabelle zeigt euch 22 SSDs mit einer Kapazität von 480 oder 500 Gigabyte. Die günstigste kostet 105 Euro - wir haben bei 150 Euro die Preisgrenze für unsere Übersicht gezogen.

ModellKapazitätRead/Write MaxTBWPreis ab
Mushin Triactor480 GB560 / 515 MBsk.A.105 Euro
Toshiba OCZ TR150 Trion 150480 GB550 / 530 MBs120 TB110 Euro
ADATA Premier SP550480 GB560 / 510 MBs180 TB115 Euro
Intenso High Performance480 GB520 / 500 MBsk.A.115 Euro
Kingston SSDNow UV400480 GB550 / 500 MBs256 TB115 Euro
Toshiba Q300480 GB550 / 520 MBs120 TB115 Euro
Transcend SSD220480 GB550 / 450 MBsk.A.115 Euro
Crucial BX200480 GB540 / 490 MBs72 TB120 Euro
Patriot Blast480 GB560 / 540 MBsk.A.120 Euro
SanDisk Plus480 GB535 / 445 MBsk.A.120 Euro
SanDisk Ultra II480 GB550 / 500 MBsk.A.120 Euro
SanDisk Z410480 GB535 / 445 MBs120 TB120 Euro
Silicon Power Slim S55480 GB550 / 520 MBsk.A.120 Euro
Corsair Force LE480 GB560 / 530 MBs120 TB125 Euro
Goodram CX200480 GB560 / 540 MBsk.A.125 Euro
Samsung SSD 750 EVO480 GB540 / 520 MBs100 TB125 Euro
SanDisk X400480 GB540 / 520 MBs160 TB130 Euro
PNY CS4111480 GB545 / 525 MBsk.A.135 Euro
Intel SSD 540s480 GB560 / 480 MBsk.A.140 Euro
Kingston HyperX Savage480 GB520 / 500 MBs416 TB140 Euro
Crucial MX200480 GB555 / 500 MBs160 TB145 Euro
Samsung SSD 850 EVO500 GB540 / 520 MBs150 TB150 Euro

Zum Schluss haben wir noch 20 SSDs herausgesucht, die 960 oder 1.000 Gigabyte Platz bieten und zwischen 240 und 270 Euro kosten - bis auf eine Ausnahme: die letzte SSD ist ein Modell von Samsung, welches 2.000 Gigabyte Kapazität bietet. Dies ist bisher die einzige SSD mit derart viel Speicherplatz, die beim Preis pro Gigabyte noch akzeptabel ist - nach der Samsung 850 EVO kommt preislich die PRO-Version der SSD, für die bereits 840 Euro verlangt werden. Daher ist unsere Empfehlung, wenn ihr mehr als 1.000 Gigabyte SSD-Speicherplatz benötigt, euch mehrere SSDs anzuschaffen. Denn es gibt viele SSDs mit 960 oder 1000 Gigabyte Kapazität für 250 Euro oder weniger, so dass ihr (knappe) 2.000 Gigabyte SSD-Speicherplatz für maximal 500 Euro verwirklichen könnt.

ModellKapazitätRead/Write MaxTBWPreis ab
Silicon Power Slim S55960 GB550 / 520 MBsk.A.205 Euro
SanDisk Ultra II960 GB550 / 500 MBsk.A.220 Euro
Patriot Blast960 GB560 / 540 MBsk.A.225 Euro
Toshiba OCZ TR150 Trion 150960 GB550 / 530 MBs240 TB225 Euro
Toshiba Q300960 GB550 / 530 MBs240 TB225 Euro
Crucial BX200960 GB540 / 490 MBs72 TB230 Euro
Intenso High Performance960 GB520 / 500 MBsk.A.235 Euro
ADATA Premier SP550960 GB560 / 510 MBs360 TB240 Euro
SanDisk X4001000 GB545 / 520 MBs320 TB245 Euro
Zotac T500960 GB540 / 520 MBsk.A.245 Euro
Corsair Force LE960 GB560 / 530 MBs240 TB250 Euro
Silicon Power Slim S80960 GB555 / 500 MBsk.A.260 Euro
Crucial MX3001000 GB530 / 410 MBs400 TB265 Euro
PNY CS1311960 GB550 / 520 MBsk.A.265 Euro
PNY CS4111960 GB560 / 455 MBsk.A.270 Euro
Mushkin Reactor1000 GB560 / 460 MBsk.A.270 Euro
Intel SSD 540s1000 GB560 / 480 MBsk.A.280 Euro
Crucial MX2001000 GB555 / 500 MBs320 TB290 Euro
Samsung SSD 850 EVO1000 GB540 / 520 MBs150 TB300 Euro
Samsung SSD 850 EVO2000 GB540 / 520 MBs300 TB600 Euro
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  1. Seite 1 SSDs: Kauf- und Wissenstipps
  2. Seite 2 SSDs: M.2-Format und 99 SSDs in der Marktübersicht
    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von AC3
        das ist offiziell von JEDEC
        SSD ist kein Datengrab: JEDEC spricht über Datenverlust nach stromloser Lagerung

        wenn die SSD schon am ende ihrer laufzeit ist (health status) und du sie dann in den schrank legst, sind die daten nach paar monaten futsch.
        ach soooo... Das sind aber echt sehr theoretische Überlegungen. Vor allem legt doch eh kaum jemand ne SSD weg, um Daten zu lagern.
      • Von MichaelG Mitglied
        Ratgeber SSDs: Immer noch Luxus? Kauftipps und Marktübersicht

        Klar ist eine SSD pro GB immer noch deutlich teurer als eine HDD. Sonst hätte ich eine 3TB SSD im PC und würde diese Diskussion nicht führen.

        Hat keiner das Gegenteil behauptet. Aber vom Lese-/Schreibtempo macht jede SSD eine HDD platt. Als Langzeitspeicher installiere/speichere ich die Dateien parallel auf mehreren Medien (DVD und HDD). Weil als reines Archiv eine HDD rein preislich immer noch unschlagbar ist, das Lesetempo als Archiv sekundär ist und ich als weiteres Backup immer noch die Dateien auf 2 DVD sichere. Das ist zwar auch keine 1000%ige Sicherheit aber nah genug am Optimum. Das alle 3 Datenträger parallel ausfallen tendiert von der Wahrscheinlichkeit gegen 0. Zumal ich die DVD in Abständen neu anlege und ersetze wenn es wirklich vakante Daten sind.
      • Von AC3 Hobby-Spieler/in
        Zitat
        hast du dazu eine Quelle? So was hab ich noch nie gehört, vor allem dass eine SSD nach 3 Monaten einfach "schlecht wird" - wodurch soll das denn überhaupt passieren können?
        das ist offiziell von JEDEC
        http://www.pcgameshardwar...

        wenn die SSD schon am ende ihrer laufzeit ist (health status) und du sie dann in den schrank legst, sind die daten nach paar monaten futsch.

        SSDs für langzeitarchivierung (aktuell noch immer bänder), wurden noch nicht erfunden.
        verfehlt ja auch komplett das einsatzgebiet.

        Zitat
        Aber aktuelle SSD sehe ich auf einem Level mit HDD von der Haltbarkeit her.
        es gibt verschiedenste SSDs für verschiedene einsatzzwecke.
        als datengrab wird es SSDs in absehbarer zeit jedoch nicht geben.

        da haben auch noch weiterhin festplatten die nase vorne.

        Zitat
        Genau so beim Starten von Windows (und es ist sofort einsatzfähig und man muss nicht extra noch 1 Minute warten bis die Programme geladen sind).
        aus dem stand by benötigt windows (egal ob ssd oder festplatte) so oder so nur paar sekunden.

        Zitat
        Jetzt müssen die SDD auch mal großer werden und noch Billiger so das man HDDs nicht mehr braucht .
        eine externe mobile 3TB 2,5" platte mit stromversorgung über USB 3.x gibt es um ~120€
        da kommt keine ssd ran.
        die ssd wäre noch dazu gar nicht mal wirklich kleiner oder praktischer als die 2,5" platte.

        eine günstige 1TB ssd gibt es um etwa 200€.
        macht also schnell gerechnet ... 120€ (HD) versus 600€ (SSD) ... bei 3TB kapazität
      • Von MichaelG Mitglied
        Das waren schon die "ersten" für Privatanwender. Dann waren meine Infos aber falsch. Man lernt halt immer dazu. Aber aktuelle SSD sehe ich auf einem Level mit HDD von der Haltbarkeit her. Und nach 8 Jahren kommt eh ein neues System sodaß ich mit der Haltbarkeit leben kann. Und Fotos/Videos die ich unbedingt behalten will sichere ich eh mehrfach, sodaß ein Totalverlust auf ein Minimum reduziert wird.
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von MichaelG
        Alles Spekulatius. Zu Langzeithaltbarkeit der (neuen) SSD-Generation gibts doch noch keine belastbaren Daten.
        Was das "Lagern" betrifft nicht, wobei man da ggf. auch anderen Flashspeicher als Anhaltspunkt nehmen kann. Aber was die Schreibvorgänge angeht, ist schon längst nachgewiesen, dass du ne normale SSD theoretisch jeden Tag voll neu beschreiben könntest und trotzdem im zweistelligen Bereich bist, was die Nutzung in Jahren gemessen angeht ;)

        Zitat
        Die ersten sollen aufgrund hoher Schreibraten Ausfälle gehabt haben (geringe Wiederbeschreibbarkeit).
        eben nicht... die sind aus ganz anderen Gründen ausgefallen. Oder redest du von den WIRKLICH ersten SSD, die sich nur Firmen leisten konnten und wo man technisch vlt. nur wenige Hundert Schreibvorgänge verwirklichen konnte? Um die geht es aber ja nicht, sondern um die SSDs, die auch für Privatuser HALBWEGS erschwinglich wurden. So was wie 60GB für 150€, so dass die Verkaufszahlen stark anzogen. DIESE SSDs hatten schon mehr als genug Schreibzyklen, aber sie sind wg. Fehlern im Controller oder Problemen zwischen SSD und Mainboard usw. dann ausgefallen, weil es auch zu wenig Erfahrung mit der massenhaften Produktion und Verbreitung gab, und das wurde eben fälschlicherweise von "Besserwissern" den begrenzten Schreibzyklen zugeschrieben.
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