SSDs und HDDs: Lebensdauer und Einleitung zur Marktübersicht

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SSDs und HDDs: Lebensdauer und Einleitung zur Marktübersicht
Quelle: Samsung

Eine SSD gehört inzwischen zum guten Ton für einen PC, erst recht für einen Spiele-PC. Doch was macht eine SSD aus? Warum ist sie besser als eine Festplatte, und machen Festplatten trotzdem noch Sinn? Dies wollen wir klären und bieten auch eine Marktübersicht mit SSDs im 2,5-Zoll- und M.2-Format sowie auch zu Festplatten.

SSD: Lebensdauer

In vielen Specials haben wir bereits darauf hingewiesen, dass SSD im Gegensatz zu einer lange hartnäckig kursierenden Legende keine kurze Lebensdauer haben. Die Lebenszeit ist allerdings endlich - denn die Speicherzellen einer SSD haben eine beschränkte Anzahl an Schreibvorgängen, die sie zulassen. Trotzdem ist die Lebensdauer bei normalem Gebrauch nicht schlechter als die einer Festplatte.

Diese Zahl liegt aber bei modernen SSD meist bei einigen Tausend Schreibvorgängen, und die Elektronik einer SSD sorgt zudem dafür, dass nicht einzelne Zellen immer wieder neu beschrieben werden, sondern Schreibvorgänge gleichmäßig verteilt werden.

Die Blue-Reihe von Western Digital bietet SSDs in zwei Bauarten und (nicht im Bild) auch Festplatten. Quelle: Western Digital Die Blue-Reihe von Western Digital bietet SSDs in zwei Bauarten und (nicht im Bild) auch Festplatten. Einige Hersteller geben einen Wert an, an dem man ungefähr erahnen kann, wie lange eine SSD mindestens durchhält: die TBM. Dies steht für "Total Bytes to be written". Ein Wert von 80 TB bei der TBW sagt also aus, dass man mindestens 80 Terabyte an Daten schreiben kann, bevor die SSD eventuell nicht mehr erneut beschrieben werden kann. Nehmen wir an, dass ihr jeden Tag im Durchschnitt 50 Gigabyte an neuen Daten auf die SSD schreibt, dann wären dies knappe 4,5 Jahre. In diesem Fall, der zum Beispiel bei Nutzern, die sehr intensiv mit Videos arbeiten durchaus eintreten kann, wäre eine SSD mit einem höherem TBW-Wert angebracht. Bei den meisten Nutzern fallen aber nur wenige GB an Daten pro Tag neu an: Mal gibt es einen 60 GB-Download, dann werden aber auch mal für einige Tage nur zwei GB an Daten neu geschrieben. Schreibt ihr im Schnitt pro Tag 25 GB neu auf die SSD, was bereits viel wäre, so ist die SSD erst nach knapp neun Jahren am Ende der Lebenszeit - ein Zeitraum, nach dem ihr vermutlich ohnehin ein neues Laufwerk anschaffen werdet. Die TBW sind in der Regel eher als Minimalwert zu verstehen. Denn bei manchen Modellreihen ist der TBW-Wert trotz verschiedener Speicherkapazitäten identisch, was eigentlich unlogisch ist. Denn eine doppelt so große SSD mit identischen Chips müsste freilich eine doppelte TBW aufweisen. Bei etwa einem Drittel der aktuell auf dem Markt befindlichen 2,5-Zoll-SSDs zwischen 240 GB und 2000 GB wird der TBW-Wert ohnehin nicht angegeben. Für einen Kauf empfehlen wir, ab 100 TB TBW zuzuschlagen. Für eine 240 GB-SSD, die nur Windows und einige Alltagsprogramme beheimatet, sind auch kleinere Werte akzeptabel.

Marktübersicht

Zum Abschluss haben wir nun noch eine Marktübersicht mit 2,5-Zoll-SSD, M.2-SSD und Festplatten. Genauer gesagt handelt es sich in den meisten Fällen um Modell-Reihen, weswegen wir mehrere Preisspalten vorbereitet haben, und zwar für die Preise für verschiedene Speicherkapazitäten. Beachtet bitte, das es SSD mit beispielsweise 480, 500 und 512 Gigabyte Speicherplatz gibt, für die wir nicht extra drei getrennte Spalten verwenden. Vielmehr gehen wir in Schritten von jeweils etwa 250, 500 und 1000 Gigabyte vor, so dass die Preise für die drei als Beispiel genannten Größen in der gleichen Spalte "480-512 GB" landen. Hinzu kommt, dass sich die Angaben für Lese- und Schreibgeschwindigkeit bei SSDs auf das langsamste Modell einer jeden in der Tabelle per Preis genannten Modellreihe beziehen, sofern wir vor dem Wert das Wörtchen "ab" verwenden. Fehlt das Wort, dann sind alle Modellvarianten gleichschnell (laut Hersteller). Auf der nächsten Seite findet ihr die drei Tabellen unserer Marktübersicht, bei denen die Modellreihen nach ihrem Preis geordnet sind - allerdings nur bezogen auf die Preise der jeweils kleinsten erhältlichen Speicherkapazität der jeweiligen Reihe.

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  1. Seite 1 SSDs und HDDs: Einleitung und Einbau
  2. Seite 2 SSDs und HDDs: Nachteile und Vorteile im Vergleich; M.2-SSDs
  3. Seite 3 SSDs und HDDs: Ladezeiten; SSD oder HDD?
  4. Seite 4 SSDs und HDDs: Lebensdauer und Einleitung zur Marktübersicht
  5. Seite 5 SSDs und HDDs: Marktübersicht SSDs und Festplatten
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        Benutze seid den letzten 11 Jahren SSDs, die letzte interne HDD wurde vor 9 Jahren genutzt.
        Für Datengräber machen es auch externe HDDs per USB und mit USB 3 auch in einer annehmbaren Geschwindigkeit.
        Im Gegensatz zu den alten HDDs, habe ich aber noch alle SSDs seid 2008 am Laufen, entweder im Zweitrechner oder in der Hauptkiste.
        Im hiesigen Rechner mit einer 500GB M.2 als System, stecken so noch eine 250GB 840 EVO eine 500 GB 850 EVO und eine 1TB 860 EVO.
        Mit der Zeit werden dann die Platten nacheinander in den alten Rechner wandern, ich bin mir recht sicher die halten alle nochmal locker 10 Jahre.
        Ich fand schon bei meiner ersten SSD - sie war ein Luxus, aber einer der mir einen tatsächlichen erheblichen Nutzen erbrachte (Zeitersparnis).
      • Von Gast1664917803 Mitglied
        Benutze seid den letzten 11 Jahren SSDs, die letzte interne HDD wurde vor 9 Jahren genutzt.
        Für Datengräber machen es auch externe HDDs per USB und mit USB 3 auch in einer annehmbaren Geschwindigkeit.
        Im Gegensatz zu den alten HDDs, habe ich aber noch alle SSDs seid 2008 am Laufen, entweder im Zweitrechner oder in der Hauptkiste.
        Im hiesigen Rechner mit einer 500GB M.2 als System, stecken so noch eine 250GB 840 EVO eine 500 GB 850 EVO und eine 1TB 860 EVO.
        Mit der Zeit werden dann die Platten nacheinander in den alten Rechner wandern, ich bin mir recht sicher die halten alle nochmal locker 10 Jahre.
        Ich fand schon bei meiner ersten SSD - sie war ein Luxus, aber einer der mir einen tatsächlichen erheblichen Nutzen erbrachte (Zeitersparnis).
      • Von Gast1712481002 Mitglied
        Ich habe eine eine 128GB für Windows unc co eine M.2 - 1 TB für Spiele sowie eine normal SSD 256 GB für anspruchslose Games.
        Daten (Musik / Bilder) werden als Backup auf 2x 500GB HHD gespeichert.
        Die externe 1 TB nutze ich kaum
      • Von Worrel Mitglied
        Also ich kommen mit eine SSD fürs OS und einer 1 TB SSD für Multiplayer Titel ganz gut hin. Für anderes hab ich noch ua ne 8 TB Platte im Rechner
      • Von Schalkmund Nerd
        Zitat von MichaelG
        Unter den aktuellen Gegebenheiten wünschte ich mir eine 10-12 TB SSD. Aber die sind aktuell noch indiskutabel vom Preis her.
        Ich glaube auf den Luxus eine SSD als Daten-Müllhalde zu verwenden zu können wirst du wohl noch sehr lange warten müssen. Momentan muss sie halt fürs OS und eine Hand voll aktuell gespielter Spiele reichen. Für die 12TB Porn-Sammlung reichen auch die ollen magnetischen Rotationsscheiben. :D
      • Von MichaelG Mitglied
        Ich warte noch bis die bezahlbaren SSD größer werden. Erst dann verzichte ich auf eine herkömmliche HDD als 2. Laufwerk. Unter den aktuellen Gegebenheiten wünschte ich mir eine 10-12 TB SSD. Aber die sind aktuell noch indiskutabel vom Preis her.
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