Ruse im Test: Die negativen Aspekte und die Wertung
Im Test zum Strategiespiel Ruse erfahren Sie, warum der Titel trotz oft duchgekautem Zweiter Weltkrieg-Setting überzeugen kann und warum es das Genre der Strategiespiel zu alter Größe zurückführt.
Quelle: Ubisoft
Die Geschichte bietet auch mit fortschreitender Spieldauer wenig Action, sondern kommt eher einem Agentenfilm nahe. Nach und nach erfahren Sie, was es mit dieser blonden Dame auf sich hat. Große Überraschungen gibt es dabei aber nicht.
Negativ
Story und Charaktere
Die Geschichte von Ruse erhält keinen Blumentopf. Sie schlüpfen in die Stiefel des Amerikaners Joe Sheridan, der sich durch den zweiten Weltkrieg kämpft und dabei immer ehrgeiziger, aber auch unvorsichtiger wird. Ruse gleicht eher einem Agenten- denn einem Kriegsfilm. Den finalen Dreh ahnen Sie aber schon recht früh vorraus, die Spannung baut sich deshalb eher in den Missionen auf, denn in den hübsch designten Zwischensequenzen. Trotzdem unterhält die Geschichte über die 25 Stunden passabel, auch wenn Sie nicht auf dem Niveau von Raynors Rachetrip in Starcraft 2 ist. Mit Sheridan als arrogantem Protagonisten will man sich übrigens nur widerwillig identifizieren.
Musik und Sprachausgabe
Die Hintergrundmusik von Ruse können Sie getrost ausschalten und Ihre Lieblings-CD in die Anlage legen. Meistens kommt dasselbe, wenig mitreißende Gesäusel aus den Boxen. Auch die Sprachausgabe setzt keine Akzente. Obwohl die meisten Stimmen guter Durchschnitt sind, klingt gerade Sheridans Sprecher manchmal unpassend.
Quelle: Ubisoft
Die meisten Karten sind recht detailarm. Dieses Kolosseum bildet die Ausnahme.
Texturen und Übersicht
Die Grafik von Ruse ist durchgängig auf hohem Niveau. Das Geschehen lässt sich stufenlos sehr weit herein- und herauszoomen. Allerdings spielt man die meiste Zeit auf einer mittleren Zoomstufe, weil das einfach praktikabler ist. Zoomen Sie sehr nah heran, werden viele Texturen zudem etwas unscharf oder matschig. Im Einzelspieler-Modus fahren zudem von den Bildschirmrändern immer wieder kleine Videos oder Informationen zu neuen Einheiten ins Bild, was Ihnen oftmals die Übersicht über das teils hektische Geschehen nimmt. Im Mehrspielermodus ist das aber nicht der Fall.
Infos:
Kopierschutz
Ruse benutzt NICHT Ubisofts Launcher-Kopierschutz. Das Spiel binden Sie lediglich an Ihren Steam-Account an. Sie müssen also nicht ständig online sein, um den Einzelspieler-Modus zu spielen.
Hardware-Anforderungen
Minimum: Pentium 4 2,8 GHz, 1 GB RAM (2 GB für Vista), Radeon X1000/ GeForce 7800
Empfehlenswert: Pentium D 3,5 GHz/ Athlon 64 3500+, 2 GB RAM, Radeon X1900/Geforce 7800
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Also ich bin mittelerweile in Mission 14 des Singleplayers und ich muss sagen ab diesem Zeitpunkt steigt der Schwierigkeitsgrad massiv an. Ab diesem Zeitpunk muss man genau überlegen was man wann baut und auch der Aufbau der Basis an sich bekommt endlich einen höheren Stellenwert (zumindest was die Verteidigungsanlagen betrifft). Ich bin von dem Spiel total begeistert da es sich super spielt und doch sehr viele taktische Möglichkeiten öffnet. Bin mal gespannt was da noch so alles kommt aber erstmal muss ich es endlich schaffen cherbourg einzunehmen und das werde ich nun auch mal angehen....
Also ich habes mir jedenfalls gekauft und bereue es nicht , endlich mal was neues!
Hier ist mehr Strategie drin als in vergleichbaren Titeln.
Nee, also Glück hat nichts mit Strategie zu tun, echt nicht. Das können andere Titel wesentlich besser als ruse.
Aber klar es ist mal etwas Neues und hat bestimmt so seinen Reiz. Trotzdem ist es so wie im Trailer gezeigt eher eine Art "Rumschieberei" ohne tiefsinniger Strategie dahinter.
P.S: Weiß jemand ob man in Anno schon den Spielstand richtig speichern kann? Dann installiere ich es vielleicht nochmal
Gruß
Ich hatte die DEMO mehrfach angetestet und war bislang total begeistert von dem Spiel. Nun habe ich endlich die Vollversion installiert und nun läßt mich Steam seit über 2 Stunden mit dem Hinweis auf "überlastete Server" nicht rein ins Spiel.
Solche Geschichten k.... mich sowas von an
Also Aufbau fällt mal komplett flach, was bleibt ist das hin und herschieben der Einheiten mit Glücksfaktor (Papier, Stein, Schere, etc) auf dem neuen, innovativen "Tischchen".
eher was für schnelles Spielen als großartiges Denken.
Hier ist mehr Strategie drin als in vergleichbaren Titeln.
Das auf LAN Parties war der absolute Hammer ... kann ich nur jedem Empfehlen bei dem Spiel mal einen Blick zu riskieren. Der Nachfolger Rise of Legends hat mir jetzt nicht so zugesagt.
RUSE werd ich mir garantiert mal anschauen ... aber ein absoluter "must play!"-Titel ist das nun nicht. ;-)