Bucks Tootsie-Variante ist kein müder Abklatsch, sondern ein unterhaltsamer und klasse besetzter Beziehungskisten-Spaß.
Irgendwie ist der Filmtitel wie der ganze Film. Schräg, ziemlich lustig und nicht klar einzuordnen. Typisch Detlev Buck eben. Für Buck (der auch gleich den Bruder der Hauptfigur mimt), wirft sich der zurzeit omnipräsente Matthias Schweighöfer als mäßig erfolgreicher Theaterschauspieler Alexander in Frauenklamotten. So will er in der neuesten Produktion eines exzentrischen US-Regisseurs die Rolle einer lesbischen BDM-Führerin ergattern. Natürlich bekommt er den Job und damit jede Menge Probleme, weil er sich - wie kann es anders sein - in seine Filmpartnerin, den Superstar Sarah Voss alias Alexandra Maria Lara verguckt. Sehenswert ist Rubbeldiekatz vor allem wegen seiner entlarvend-ironischen Seitenhiebe aufs Filmbusiness und seiner skurrilen Nebenrollen. Sunnyi Melles als desillusionierte Agentin und Katharina Marie Schubert als übermotivierte Regieassistentin werden nur noch von Milan Peschel getoppt, der als exaltierter Kostümbildner einfach eine Schau ist. (ee)
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