Nicht ganz der Stoff, aus dem die Helden sind
Richard greift eine Stadt an und erleidet herbe Verluste. Robin kann ihm mit seinen Mannen zu Hilfe eilen.
In den ersten Missionen geht es vor allem darum, das Team aus den Fängen des Sheriffs zu befreien. Anschließend raubt man König Richards Kronjuwelen und in der zweiten Hälfte des Spiels kämpft man an der Seite von Richards Männern gegen den Sheriff und Prinz John. Richards Armee agiert größtenteils autark, die einzelnen Trupps warten jedoch darauf, dass Robin bestimmte Durchgänge freimacht oder einzelne Ritter besiegt. Hier hat der Spieler die Wahl, ob er die befreundeten Truppen ihrem Schicksal überlässt oder an ihrer Seite ficht.
Obwohl jede Spielfigur etliche Fähigkeiten hat, fällt die Bedienung erfreulich leicht. Beispielsweise führt ein Klick auf einen bewusstlosen Gegner je nach aktuell gewähltem Kämpfer zum Abstechen, Fesseln oder Berauben des Gegners. Damit man dies nicht auswendig lernen muss, zeigt ein kleines Sinnbild die zu erwartende Tat an. Zusätzlich stehen für die Spezialfähigkeiten wie Bogenschießen oder Lauschen je Charakter bis zu drei Icons am unteren Bildrand bereit. Weitere Komfort-Features: Der Umriss von hinter Gebäuden versteckte Personen kann auf Knopfdruck sichtbar gemacht werden und die automatische Wegfindung ermittelt garantiert die kürzeste Strecke zum Ziel, selbst wenn dieser durch mehrere Gebäude und Stockwerke führt.
Auch grafisch überzeugt Robin Hood. Zwar gibt es nur wenige Szenarien, diese sind dafür aber liebevoll gestaltet. Jedes einzelne Haus und jede Pflanze wurde dermaßen detailliert gezeichnet, dass man sich wie in einem naiven Gemälde fühlt.
