Rise of Legends: Rise of Nations
Originell ist der Basisbau. Um Ihr Hauptgebäude herum platzieren Sie so genannte Bezirke, die Ihre Einheitenlimits oder die maximal lagerfähige Rohstoffmenge erhöhen. Außerdem gibt es Spezialbezirke, die für mehr Prototyp-, Entwicklungs- oder Energiepunkte (je nach Spielpartei) sorgen. Sie entwicklen mit diesen Punkten beispielsweise neue Technologien für verbesserte Einheiten oder erhalten Boni wie erhöhte Regenerationsraten für Ihre Einheiten.
Im Verlauf der drei Kampagnen stellen Sie schnell fest, dass sich die drei Rassen (Vinci, Alin und Cuotl) unterschiedlich spielen. Da fühlt man sich an Spiele wie Star- oder Warcraft 3 erinnert. Während die Vinci eher klassisch Truppen in Kasernen oder Fabriken ausbilden und dabei auf technische Überlegenheit setzen, greifen die orientalisch angehauchten Alin auf magische Einheiten zurück. Sand- und Feuerdrachen beschwören Sie an so genannten Zirkeln, während Sie in den Glaszitadellen Kristallwaffen wie den Glasgolem oder die Glaskanone herstellen.
Kein Strategiespiel ohne Helden - auch hier legt Rise of Legends Kreativität an den Tag. Titelfigur Giacomo trifft im Verlauf der Kampagnen auf eine Vielzahl skurriler Figuren, etwa Pulitore, der wie Star Wars-Bösewicht Darth Vader eine Maske tragen muss, dafür aber einen abgefahrenen Dampfpanzer fährt, der mit tödlichen Giftgasattacken aufwartet.
Vor einer Mission legen Sie fest, welche Helden (maximal drei) Sie in einer Schlacht dabeihaben möchten. Die Gefechte machen einen Heidenspaß - anfangs erscheint die künstliche Intelligenz nachsichtig und Sie haben Zeit, sich mit allen Features vertraut zu machen. Sobald die Territorien aber stärkere Werte aufweisen, hält der Gegner Sie ordentlich auf Trab.
