Ride im Test: Spannende Motorrad-Rennen mit kleinen Macken

3
Test Uwe Hönig - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Schräglage: Wer auf sportliche Bikes steht, der findet in Ride eine fabelhafte Auswahl namhafter Hersteller vor - Enduros oder Chopper gibt es jedoch keine.
Quelle: Play4

Die Rennspiele von Milestone werden immer besser. Im Test zu Ride erklären wir, warum diese Aussage gerade auf das neue Motorrad-Rennspiel zutrifft.

Das italienische Entwicklerstudio Milestone versorgt uns in schöner Regelmäßigkeit mit neuen Motorrad-Rennspielen wie beispielsweise der MotoGP-Serie, der SBK-Serie oder dem Offroad-Ausflug MXGP. Das neueste Game der Bike-besessenen Italiener hört auf den Namen Ride und bietet nicht nur die Möglichkeit, auf Grand-Prix-Kursen zu fahren. Da die Entwickler zusätzlich einige Fantasie-Strecken eingebaut haben, dürft ihr diesmal auch rund um die Welt über abgesperrte Landstraßen heizen.

Street-Racing: Der Veranstaltungskalender führt euch durch 15 Locations rund um die Welt und bietet spannende Renn-Events auf verwinkelten Landstraßen. Quelle: Play4 Street-Racing: Der Veranstaltungskalender führt euch durch 15 Locations rund um die Welt und bietet spannende Renn-Events auf verwinkelten Landstraßen. Dabei steht euch eine riesige Auswahl von Motorrädern zur Verfügung, denn im Spielverlauf könnt ihr weit über 100 moderne Bikes freischalten und kaufen, sofern ihr im World-Tour-Modus bereits genug Geld verdient habt. Bei der World Tour handelt es sich übrigens um den Karriere-Modus mit tonnenweise Renn-Events und speziellen Herausforderungen. In manchen Veranstaltungen gilt es beispielsweisee, eine bestimmte Rundenzeit zu unterbieten oder einen Rivalen innerhalb eines Zeitlimits zu überholen.

Cooles Game mit kleinen Macken

Ride hätte noch etwas Feinschliff benötigt, um in höhere Wertungsregionen vorzudringen. So gibt es einen Bug, der unter Umständen euren Spielstand zerschießt. Um diesen nervigen Fehler zu vermeiden, solltet ihr unbedingt den verfügbaren Patch auf Version 1.01 herunterladen. Ansonsten waren wir aber weitgehend positiv überrascht, denn Ride macht wirklich eine Menge Spaß, selbst wenn man sich nicht unbedingt zu den beinharten Motorrad-Fans zählt. Leider läuft die Grafik-Engine nur mit 30 Bildern pro Sekunde (PS4), dafür sehen die Motorrad-Modelle super aus. Außerdem lässt sich die gelungene Fahrphysik problemlos an eure Bedürfnisse anpassen und dadurch kommen sowohl Einsteiger als auch Profis voll auf ihre Kosten.

Meinung

Wertung zu Ride (PS4)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Riesenauswahl an coolen MotorrädernAufregende Landstraßen-RennenZahllose Strecken in 15 LocationsPraktische Rückspulfunktion
Teilweise grafische Schwächen und BugsWenig spektakuläre Sounduntermalung

Bildergalerie

3
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Amosh Mitglied
        Ich habe nur die Demo gespielt, aber ich kann auch bestätigen, dass der Sound der Bikes eher dürftig ist. Das klingt, als würde man aus 30 m Entfernung einer Kettensäge zuhören. Die Details der Bikes und Fahrer sind jedoch sehr gut, da hab ich nix zu meckern. Sobald ich Zeit und mal wieder mehr Lust auf nen Rennspiel habe, werd ich es mir wohl zulegen...
      • Von Amosh Mitglied
        Ich habe nur die Demo gespielt, aber ich kann auch bestätigen, dass der Sound der Bikes eher dürftig ist. Das klingt, als würde man aus 30 m Entfernung einer Kettensäge zuhören. Die Details der Bikes und Fahrer sind jedoch sehr gut, da hab ich nix zu meckern. Sobald ich Zeit und mal wieder mehr Lust auf nen Rennspiel habe, werd ich es mir wohl zulegen...
      • Von Senekha Anwärter/in
        Habe es selbst nun schon 27 Stunden gezockt. Mein größter Kritikpunkt ist der Sound. Man könnte sagen, sie haben sich den bei Gran Turismo abgeschaut. Nicht eine Maschine hört sich echt oder gut an. Ich frage mich immer wieder was so schwer ist ein verdammtes Mikro neben den Auspuff zu stellen und die Maschine mal 5 Minuten unterschiedlich gas geben zu lassen. Lasergescannt scheinen alle Maschinen zu sein. Die Details sind super. Die Auswahl groß

        @BATZE: Hast Du ein Beispiel wieso du denkst die KI Cheatet? Ist mir nicht im Geringsten aufgefallen.
        Ansonsten stimmt es was die Maschinen angeht. Das lösen andere über Leistungspunkte besser. Letztlich nimmt man immer die Maschine mit der höchsten Motorleistung / geringsten Gewichtkombi und tunt sie auf die immer gleiche, gut gedachte aber schlecht ausgeführte weise aufs Maximum hoch.
        Will man da mit seiner Traummaschine fahren, geht das teilweise nicht, weil schon 10% PS weniger dazu führen, das Spiel auf Mittel und weniger zocken zu müssen.
        Das fängt schon am Anfang an. Habe die Ducati genommen. Ich musste schnell von dem Ding weg, selbst auf sehr leicht war das hart in die Top 3 zu kommen...

        Nichtsdestotrotz machts mir viel spaß. Könnte aber auch an der fehlenden Auswahl an Motorradsims liegen ;)
      • Von Batze Mitglied
        Das Spiel bietet entweder Frust oder pure Langeweile, weil es ein riesiges Balance Problem hat.
        Fahrerisches Können ist, sobald man die richtige Maschine unterm Allerwertesten hat nicht nötig.
        Und umgekehrt hat man trotz Tuning nicht den Hauch einer Chance gegen Maschinen die auch nur ein paar Grund PS mehr haben. Allein die Auswahl im Karriere Modus ist hanebüchend. Da hat man am Anfang Maschinen zur Auswahl die ein Leistungs Unterschied von über 30% haben.
        Bei einem Auto Racer wäre das (Krass ausgedrückt)so, als wenn ich bei Karriere Start die Auswahl zwischen einem Porsche und einem VW Golf hätte.
        Außerdem mogelt die KI gewaltig.

        78%, was habt ihr denn da getestet? Oder eher die Frage wie lange. 1 Stunde?
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk