Cruelle-Cuisine statt Nouvelle Cuisine - diese Wirtschaftssimulation macht das Kochen unnötig schwer.
Oftmals würde man am liebsten die gesamte Belegschaft vor die Tür setzen.
Sie heißen Armand, lieben das Kochen und übernehmen das Restaurant Ihres Onkels, denn der wurde vom Kochlöffelimperium OmniFood aus dem Geschäft gedrängt. Leider ist dieser so genannte Adventure-Modus, der die einzelnen Missionen mit einer trivialen Geschichte garniert, bereits das revolutionärste Feature der eintönigen Wirtschaftssimulation Restaurant Gigant.
Zum Spiel: Sie entscheiden sich zwischen amerikanischer, französischer oder italienischer Küche, richten Ihren Fresstempel möglichst Klischeebeladen ein, heuern Küchenhilfen, Kellner und Platzanweiser an, stellen Ihre Speisekarte zusammen und ärgern sich über enervierende Designschwächen: So sehen Sie zwar in der Rezept-Übersicht, wie viel ein Gericht in der Herstellung kostet, müssen sich jedoch erst durch die Speisekarte klicken, um den Verkaufspreis ändern zu können.
Die ersten Minuten eines Endlosspiels verbringen Sie damit, jedes Gericht einzeln der Speisekarte hinzuzufügen. Außerdem macht Ihnen der allen Restaurants zugrunde liegende Grundriss oftmals einen Strich durch die Monatsbilanz, da die Kellner nicht gezielt einem der zwei Stockwerke zugewiesen werden können. So gehen Ihnen viele Gäste auf Grund zu langer Wartezeiten verloren, da das Personal meist Lemming-ähnlich im Rudel von einem Stock in den nächsten marschiert.
