Der nächste Resident Evil-Film könnte genau das liefern, was den bisherigen Adaptionen fehlte
Der neue Resident-Evil-Film soll sich quasi wie Frodos Reise nach Mordor anfühlen, nur wesentlich gruseliger.
Resident Evil soll noch in diesem Jahr mal wieder einen Film erhalten. Die vorherigen Film-Adaptionen zum Franchise kamen beim Publikum größtenteils nicht sonderlich gut an, das soll sich mit Resident Evil Reboot im September dieses Jahres jedoch endlich ändern.
Der bekannte Horror-Regisseur Zack Cregger will sich mit seinem neuen Film nämlich stark von den früheren Adaptionen unterscheiden. So setzt der Film etwa auf eine völlig originelle Handlung, die wohl nichts mit den Spielen zu tun haben wird.
Neuer Resident-Evil-Film macht seinen Helden zum Frodo der Zombie-Apokalypse
Besonders hervorstechen soll der Resident Evil-Film jedoch durch seinen Protagonisten. Der ist nämlich kein erfahrener Agent oder Kämpfer, sondern ein ganz normaler Typ, der die Schrecken des Resident-Evil-Universums überleben muss.
In einem Interview mit Empire erklärte Cregger daher, dass die Reise von Protagonist Bryan tatsächlich ein wenig der von Frodo aus Der Herr der Ringe ähnelt:
"Das Konzept ist, dass wir einem Idioten folgen. Nicht, dass er dumm wäre, aber er ist kein typischer Spielcharakter. Er verfügt über keinerlei Kampffähigkeiten und ist völlig unfähig, sich im Alltag zu behaupten. Bryan ist durch und durch ein ganz normaler Mensch, der zufällig mit einer Art heiliger Mission belastet ist, die ihn mitten ins Geschehen führen wird. Es ist ein wenig wie Frodos Reise nach Mordor."
Genau wie Frodo soll auch Bryan eigentlich gar nicht für seine Reise gewappnet sein. Genau durch diesen Aspekt soll der neue Resident-Evil-Film seine Spannung erhalten und hoffentlich die Reihe an eher mittelmäßigen Resident-Evil-Adaptionen brechen.
Cregger hat zwar recht, dass man in Videospielen oft einen Kämpfer spielt, der es mit ganzen Gegnerhorden aufnehmen kann, in Resident Evil (jetzt kaufen ) ist das interessanterweise jedoch nur bedingt der Fall.
Neben Figuren wie Leon Kennedy mussten Resident-Evil-Fans in der Vergangenheit etwa auch die Kontrolle über Ethan Winters übernehmen, und den könnte man wohl durchaus auch als einen "Idioten" bezeichnen. Ethan hatte ebenfalls keinerlei kämpferische Fähigkeiten und wohl auch wenig Erfahrung mit Schusswaffen. Man könnte glatt behaupten, dass Ethan bereits der Frodo aus dem Resident-Evil-Universum war. Creggers Vergleich ist also wesentlich passender, als man im ersten Moment glauben könnte.
Da Resident Evil 7 und 8 Videospiele sind, wurden Ethans Schwächen durch das spielerische Talent des jeweiligen Users ausgeglichen. Der neue Resident Evil-Film könnte hingegen quasi die Geschichte von Ethan erzählen, wenn er wirklich auf sich allein gestellt wäre - nur eben mit einem brandneuen Charakter in einer originellen Geschichte.
Resident Evil 7 ist ohnehin einer der beliebtesten Teile der Reihe, weswegen Cregger mit seinem Filmkonzept tatsächlich erfolgreich sein könnte. Obendrauf soll der Film während der Geschehnisse von Resident Evil 2 spielen, einem weiteren Fan-Liebling.
Der Film könnte daher ein recht netter Kontrast zu den Abenteuern von Leon Kennedy sein, der sich recht selbstbewusst durch die ganzen Zombies prügelt. Ob Creggers Frodo-Konzept wirklich aufgeht, erfahren wir jedoch wohl erst am 17. September 2026, wenn der Resident Evil-Film in die Kinos kommt.
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