Resident Evil: Extinction

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Resident Evil: Extinction

Die Ballerbraut, die sich was traut: Milla Jovovich geht zum dritten Mal auf actionreiche Zombiejagd.

Resident Evil: Extinction Sie trägt halterlose Strümpfe wie Pippi Langstrumpf und einen langen Flattermantel á la Dirty Harry: Mit diesem Outfit zwischen Lolita-Sexappeal und harter Lynch-Lady präsentiert sich Milla Jovovich in der dritten Videospiel-Verfilmung aus der Resident Evil-Reihe. Fräulein Jovovichs Klamotten deuten direkt auf einen wichtigen Aspekt des Survival-Horror-Streifens hin: seine perfekt kalkulierte Optik! Eine verführerische Hauptdarstellerin (der im weiteren Verlauf der Handlung noch zusätzliche Amazonen zur Seite gestellt werden), gepaart mit düster-dreckigen Endzeitbildern - das macht visuell verdammt viel her. Muss es auch. Schließlich ist allgemein bekannt, dass die Storylines der "Resi"-Filme bequem auf einer Briefmarke Platz hätten. Aber hier soll ja auch kein Pulitzer-Preis gewonnen werden, sondern mit hochkonzentrierter Action unterhalten werden. Zu viel Plot ist da nur Ballast. Daran hält sich natürlich auch die dritte Kinoadaption der Game-Bestseller.

Im Gegensatz zu den vorherigen Teilen basiert die Handlung diesmal auf keinem konkreten Titel aus der Spiele-Reihe, spinnt jedoch den inhaltlichen Faden der vorherigen Filme weiter. Alice (Jovovich) knattert zu Beginn des Films mit schwerem Bike durch eine Mad-Max-artige Wüstenlandschaft. 99% der Erdbevölkerung ist inzwischen vom T-Virus infiziert. Alle Städte sind verfallen (eindrucksvoll: In einer Szene ist ein unter Sand begrabenes Las Vegas zu sehen). An jeder Ecke lauern hungrige Untote. Nur eine kleine Truppe Überlebender hat sich zu einem Treck zusammengerottet, um gemeinsam ins angeblich unverseuchte Alaska zu fliehen. Alice schließt sich den Außenseitern an - nicht ahnend, dass die zwielichtige Umbrella Corporation sie auf Schritt und Tritt bewacht. Denn Alice (die seit dem zweiten Teil übernatürliche Kräfte besitzt) ist das Ur-Modell für eine Klon-Armee, an der die Corporation bastelt. Doch bei den Versuchen ist ein Anti-Virus mutiert - und hat nun eine höchst gefährliche Kreatur hervorgebracht!
Wie schon gesagt: Der Plot ist hier nur Vorwand für furioses Zombie-Gemetzel. Für die ganz Hartgesottenen hält sich der Horror dabei zwar in Grenzen; zufriedenstellend ist aber immerhin der Splatter-Faktor, was die eher jugendliche Hauptzielgruppe freuen dürfte. Volle Punktzahl gibt es in jedem Fall für die Actionsequenzen (bei denen es sich stets um Kämpfe gegen plötzlich auftauchende Monster handelt): Hier überzeugen martialische Turbowaffen, Stakkato-Abfolgen von lautstarken Baller-Orgien - und natürlich mittendrin die sexy Milla Jovovich mit schwingender Machete.

Wertung zu Resident Evil: Extinction

Wertung:

6.0 /10
Fazit

Durchgestylte Zombie-Apokalypse mit starker Action, aber wenig Handlung.

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