Rage im Test: Die KI, das Waffenarsenal und das Crafting-System
Die Erfinder des Ego-Shooters zeigen der Welt mit Rage, wie ein sehr guter Shooter auszusehen hat - und vernachlässigen dabei leider die restlichen Elemente des Spiels. Unser Test zeigt euch, was Rage richtig gut macht und wo es hapert.
Glaubwürdige Charaktere
Die Figuren, die ihr in der Welt von Rage trefft, sind ein Paradebeispiel für gelungenes Charakterdesign. Nahezu jeder der Bewohner ist auf seine Weise einzigartig, schrullig, abgedreht, verrückt und irgendwie liebenswert. Gerade bei der Mimik haben sich die Entwickler so richtig ins Zeug gelegt und so könnt ihr euch über fantastische Gesichtszüge mit ebenso toller Vertonung freuen. Denn auch die deutsche Synchronisation ist Bethesda erstklassig gelungen. Den skrupellosen Bürgermeister von Subway Town etwa spricht Schauspieler (und bekennender Bethesda-Fan) Ralf Richter …
… aber:
Leider wiederholt sich die Sprachausgabe bei den Gegnern sehr schnell. Mitglieder einer Banditengruppierung haben alle dieselbe Stimme, was etwas merkwürdig wird, wenn sich diese Kerle gegenseitig Befehle zurufen. Als würde man mit sich selber reden.
Quelle: Bethesda
Die flinken Ghosts schlagen Haken und weichen euren Schüssen mit Hechtrollen aus.
So müssen KI-Gegner sein!
Trotz der Probleme mit den Stimmen überzeugen Rages Gegner doch durch und durch. Im Laufe des Spiels legt ihr euch mit sechs verschiedenen Banditen-Klans und der bösen Erd-Regierung an. Jede dieser Gruppen weist ein anderes Kampfverhalten auf: Während sich Mutanten und Ghost-Banditen ohne Rücksicht auf Verluste auf euch werfen, setzen die Shrouded auf selbstgebaute Kampf-Gadgets, während die Gearhead-Banditen auf ihre überlegene Rüstung vertrauen. Allen Gegner ist gemeinsam, dass sie versuchen, euch einzukreisen, wilde Ausweichmanöver vollführen, sich in Deckung werfen oder auch mal den Rückzug antreten. Der Kampf gegen diese Gegner ist immer fordernd und spannend, nie frustrierend oder unfair. Eine willkommene Abwechslung zu den typischen Call of Duty-Strunzdumm-Gegnermassen! Rage lässt euch für euren Erfolg arbeiten und zelebriert das Aufeinandertreffen mit den schlauen Gegnern wie schon lange kein Shooter mehr vor ihm. Noch dazu hat id software den Feinden ein umfangreiches Animationsrepertoire beschert, das weit über jedes genretypische Ragdoll-Verhalten hinaus geht. Treffen eure Schüsse die Gegner, reißt es sie herum, bringt sie aus dem Tritt und schleudert sie zu Boden, wo sie sich mühsam wieder aufrappeln und weiter auf euch zustolpern. Das verleiht euren Angriffen eine Wucht und Trefferwirkung, die das brachiale Geschehen perfekt unterstreicht …
… aber:
Dafür dürft ihr gefallene Feinde zwar plündern, doch ihre Waffen aufsammeln ist nicht drin. Das nervt, denn ihr seht die Wummen zwar vor euch auf dem Boden, mitnehmen dürft ihr sie aber nicht. In dieser Hinsicht gibt sich Rage sehr altmodisch, Waffen gibt es nur beim Händler oder teilweise als Questbelohnung. Übrigens verschwinden niedergestreckte Gegner nach Sekunden spurlos und lösen sich vor euren Augen in Luft auf. Auch das ist altmodisch und eigentlich schon seit Jahren auf der Geht-Gar-Nicht-Liste der Computerspiele.
Solides Waffenarsenal
Zum Überleben in Rage steht euch ein Waffenarsenal zur Verfügung, bei dessen Umsetzung die ganze Shooter-Erfahrung von id software zum Tragen kommt: Egal welche der insgesamt neun Wummen ihr benutzt, jede fühlt sich toll an und hat ihre eigene Daseinsberechtigung. Ihr werdet also niemals mit nur einer Kanone hantieren, sondern je nach Situation den Schießprügel wechseln. Für noch mehr Abwechslung sorgen bis zu vier Munitionstypen, mit denen ihr jede Knarre bestückt. Die Armbrust etwa verschießt auf diese Weise Bolzen, die zeitverzögert explodieren oder Gegnern tödliche Elektroschocks verpassen. Besonders gemein ist der Hypnosebolzen, mit dem ihr kurz die Kontrolle über getroffene Gegner übernehmt, bevor ihr die Sprengladung des Geschosses zur Explosion bringt. Ein diabolisches Vergnügen! Die Schrotflinte erlaubt je nach Modus Pulsschüsse, welche die Schutzschilde fortschrittlicher Regierungssoldaten ausschalten, oder feuert Minigranaten ab, die gepanzerte Widersacher knacken wie ein Nussknacker Ihre Nüsse. Dabei zeigt das Spiel schon mal deftiges, etwa wenn es einen Gegner vor euren Augen in einer blutigen Wolke zerreißt...
… aber:
Kein Aber. Das Waffenarsenal, ach was, jede einzelne Schießeisen, jeder Munitionstyp, jeder Schusswechsel in Rage rockt!
Quelle: Bethesda
Ihr könnt mit Mutantenwürfeln Zeit verplempern. Hier entscheidet nur das Würfelglück. Die virtuelle Spielfigur schießt bei jedem gewürfelten Fadenkreuz auf vier Mutanten. Sind alle erledigt, gibt es Geld. Wird allerdings schnell öde!
Oberflächliche Basteleinlagen
Wer noch mehr taktische Optionen im Kampf nutzen will, setzt auf Extras wie Geschütztürme und ferngesteuerte Sprengstoffautos. Dieses Zubehör baut ihr in einem simplen Crafting-System aus herumliegenden Handwerksmaterialien zusammen. So dürft ihr eure Alternativmunition selber herstellen oder ihr verwendet gefundenes Material für die Herstellung von Verbandszeug. Das alles ist minimalistisch gestaltet: Ein einziger Mausklick verschafft euch das gewünschte Ergebnis, ohne dass ihr eine Werkbank aufsuchen oder Teile per Hand kombinieren müsst. Erfahrungspunkte gibt das Basteln sowieso nicht. Das Basteln verschiedener Gegenstände hat uns aber durchaus eine Menge Spaß gemacht, da viele dieser Objekte eine tolle Abwechslung oder Unterstützung im Kampf liefern. Unser Favorit war ganz klar ein kleiner, knuffiger Spinnenroboter, der neben euch herläuft und mit seiner Minikanone gnadenlos unter den Feinden wütet …
… aber:
Leider bereiten gerade die coolen, mitlaufenden Spinnenroboter Probleme. Zwar feuern die Viecher eigenständig auf Feinde und putzen so ordentlich Gegner weg, doch es kommt zu oft vor, dass die putzigen Dinger nicht an Hindernissen vorbeikommen oder an zu engen Gängen scheitern. So müsst ihr die mühsam zusammengebastelten Helfer häufig schweren Herzens zurücklassen. Das ist besonders ärgerlich, wenn die Schuld beim Leveldesign liegt, Türen sich etwa urplötzlich hinter der Spielfigur schließen (natürlich mit dem Roboter auf der anderen Seite) oder Abgründe das Weiterkommen der Drohne verhindern.

Was ein geiles Spiel. Da muss man dicken Lob an ID
aussprechen wie viel Mühe die sich gegeben haben ein
komplett neues Franchise auf die Beine zu stellen, um
später drauf bauen zu können. Das Universum von Rage ist
wirklich sehr frisch, bietet die typische alte ID Kost,
wirklich beste KI die ich bisjetzt gesehen habe. Aber
vielleicht liegt das auch am Nightmare Modus, weiß nicht.
Grafisch eine Augenweide und wirkt alles wie aus einem Guss.
Schönster virtueller (leider unbeweglicher) Himmel.
Rezepte sammeln und jegliches Zeug zusammenbauen
+ Einsetzen war klasse!
Aber die negativen Punkte habens echt in sich...
- Story kommt wirklich kaum in die Gänge bis gar nicht.
MICH hats nicht gestört, aber am Ende schon schade gewesen.
-Unsichtbare Mauern.. was hab ich mich da geärgert...
-Ende ... oh je.. anscheinend waren die Jungs von ID Software
unter Geld- und Zeitdruck...
Endlevel wohl der schwächste Part vom ganzen Spiel + Ende.
Gefallen hat mir dass sie von Half Life 2 abgeschaut haben.
Von mir gibts ne glatte 90% Marke. Weil
sie es geschafft haben ein komplett neues und durchgeknalltes
Franchise auf die Beine zu stellen aber trotzdem eine großartige Optik
sowie Steuerung beibehalten haben.
Meiner Meinung nach zu unrecht so wenig Aufmerksamkeit bekommen.
Ich empfehle es jedem ID Fan sowie Shooterfans der alten Schule.
+ Strafejump ist mit drin! xD *tränen in augen hab*
Ohne nebenquests warens 10 stunden? und wie viele mit?
ich spiele jetzt sehr gründlich durch und bin frisch in subway town angekommen.
und das nach 18 stunden o.O
auf nightmare versteht sich.... id spiele werden nur auf nightmare gespielt ^^
wie gut Rage bisjetzt ist.
bisjetzt würds ne 90%ige Wertung bekommen.
warum? Die Entwickler wollten eine Art Hybrid aus Rpg und Ego-Shooter auf
die Beine stellen und genau so muss es auch gespielt werden.
Spiel ist bisjetzt so extrem kunstvoll aufgebaut (dank megatexture)
das ist schon teilweise wirklich extrem.
Die Action ist wirklich typische ID-Qualität. Einfach gigantisch.
Das letzte mal dass ich so viel Spaß am ballern hatte war Painkiller,
nur dass Rage jetzt mit einer extrem stimmungsvollen Welt daherkommt.
Die ki gehört bisjetzt zum Besten was ich gesehen hab
Vor allem gegen andere Truppen etc. kann so ein Schusswechsel extrem schwer werden
(Spiele auf Nightmare) ;-)
Bleiben stets in Deckung, schießenblind raus, sind nicht übermächtig, schmeissen Granaten extrem gut
und huschen ständig von einer zur anderen Deckung und bleiben meist auch solange da
bis man sich in den Kampf stürzt.
+ Die Animationen bzw. Ragdollphyik ist wirklich eine Meisterleistung.
Sowas wollte ich schon immer in nem Spiel bekommen und Rage macht das grandios.
aaaaaaaaaaber es gibt auch einige schlechte punkte. z.b.
warum zum Teufel bekommt man so oft eine unsichtbare Wand vors Gesicht gesetzt?
Über diese Designentscheidung hab ich mich am meisten bisjetzt geärgert...
kann doch nicht sein dass ich keinen 30 cm-hohen Stein erklimmen kann weil der
Programmierer es nicht so wollte...
Sowas verleiht dem eigentlich tollem Setting einen etwas künstlichen Beigeschmack.
Aber mal schauen was das Spiel noch so auf dem Kasten hat.
Bisjetzt bin ich wirklich begeistert wie gut alles zusammenstimmt.
Richtig geil durchgeknallte Leute Crazy Joe und ( Mutant Bash TV ) :-B:-B:-B:-B
Alles schön total crazy und abgedreht.
Genau mein Ding :-X