Ganz schön dicke Bakken
Balanceakt: Während des Fluges muss der Springer per Maus möglichst in der Ideallage gehalten werden, um eine große Weite zu erreichen. Die Anzeige rechts unten hilft dabei.
Im Mittelpunkt des Spiels steht der Karrieremodus. Sie erschaffen einen Athleten und legen Größe, Alter und Gewicht fest. Danach verteilen Sie noch Fähigkeitspunkte auf leistungsbestimmende Eigenschaften wie Technik, Fitness, Sprungkraft sowie Landetechnik und kümmern sich fortan um die Laufbahn Ihres Schützlings. Dabei können Sie entweder eine gesamte Weltcup-Saison mit 22 Wettkämpfen absolvieren oder sich auf die prestigeträchtige Vier-Schanzen-Tournee konzentrieren. Für Plätze unter den besten 30 erhalten Sie Geldprämien. Diese benötigen Sie, um die einzelnen Eigenschaften Ihres Sportlers durch gezieltes Training zu steigern oder bessere Anzüge und Skier einzukaufen, um mit dem aerodynamisch perfekten Handwerkszeug entscheidende Meter herauszuholen.
Bevor Sie allerdings in den Kampf um die vorderen Platzierungen eingreifen, müssen Sie eine ganze Menge Übungssprünge im Trainingsmodus absolvieren. Die Steuerung erfolgt mit der Maus oder wahlweise mit einer Kombination aus Maus und Tastatur. Während bei Anlauf und Flug die Lage des Springers mit Ausgleichsbewegungen möglichst stabil gehalten werden muss, ist bei Absprung und Landung der richtige Zeitpunkt entscheidend. Klingt kompliziert, ist aber sehr einfach. Erschwerend kommt jedoch hinzu, dass das Timing auf den originalgetreu nachgebauten Schanzen immer anders ist.
Apropos original: Auf die echten Springernamen müssen Sie aus Lizenzgründen verzichten, so dass etwa aus einem Sven Hannawald ein Sven Hildewald und aus einem Andreas Goldberger ein Andreas Silberberg wird. Trotz der Computergegner ist der Kampf gegen menschliche Mitspieler am motivierendsten, bei dem im Funmodus bis zu 16 Teilnehmer gleichzeitig antreten können.
