Kurz-Review: R.I.P.D. - Rest in Peace Department

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Kurz-Review: R.I.P.D. - Rest in Peace Department

"R.I.P.D. - Rest in Peace Department" mit Ryan Reynolds und Jeff Bridges in den Hauptrollen gilt in den USA schon jetzt als größter Flop des Kinojahres. Warum das so ist, erfahren Sie im Review.

Nick (Ryan Reynolds), Cop bei der Polizei von Boston, wird bei einem Einsatz fieserweise von seinem eigenen Partner Hayes (Kevin Bacon) umgelegt. Ein paar Minuten lang wandert Nicks Seele durch das Chaos, dann findet er sich plötzlich in einem weißen, sterilen Büro wieder – einem Polizeirevier für Verstorbene. Denn im Jenseits, so erfährt er zu seiner Verblüffung, werden tote Bullen für besondere Einsätze rekrutiert: Denn ab und an machen Dämonen und Untote die Erde unsicher, und die Jenseits-Cops müssen in Person von Avataren in unserer diesseitige Welt einsteigen und die Monster unschädlich machen. Nicks neuer Partner ist ein alter, knurriger Wildwest-Sheriff namens Roy (köstlich gespielt von Jeff Bridges), der bereits seit hundert Jahren für Recht und Ordnung sorgt. Gemeinsam kommen sie einer Verschwörung kosmischer Ausmaße auf die Spur.

Nur wenige Tage nach seinem US-Start galt R.I.P.D. schon als einer der größten Flops des Jahres. Bei einem Budget von um die 130 Millionen Dollar hat der Film am alles entscheidenden Startwochenende gerade mal ein Zehntel seiner Kosten eingespielt. Und das vor allem wegen vernichtender Kritiken. Aber ist R.I.P.D. wirklich so schlimm? Die Comicverfilmung des deutschen Regisseurs Robert Schwentke, dem wir schon die überaus gelungene Actionkomödie R.E.D. (2010) verdanken, mangelt es in erster Linie an Originalität. Die Mischung der Actionkomödie besteht überwiegend aus bereits bekannten Elemente ähnlicher Genrevertrater wie Ghostbusters (1984) und Men in Black (1997). Allzu große Überraschungen vermeidet Schwentke dabei tunlichst. Auch die Tatsache, dass Nick und Roy bereits (un)tot und daher auch unverwundbar sind, nimmt den zahlreichen Action-Sequenzen eher noch die Spannung. Schade eigentlich, denn die Schauspieler spielen ihre Rollen mit Spaß und manch Gag ist wohl platziert. Der Hauptpluspunkt aber sind die grandiosen Effekte, die ihre Wirkung besonders in 3D gelungen entfalten.

Fazit
Zwei untote Cops im Dauerzank mit Dämonen? Großes Kino ist das nicht, aber Spaß macht es trotzdem. (Emanuel Bergmann)

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