Quake Champions: Spielmodi & erste Performance-Eindrücke

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Special Roland Austinat (US-Korrespondent) - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Quake Champions: Spielmodi & erste Performance-Eindrücke
Quelle: Bethesda

Weiter geht's mit unserer Vorschau zu Quake Champions. Auf dieser Seite gehen wir näher auf die Spielmodi des Multiplayer-Shooters ein und schildern unsere Angespielt-Eindrücke.

Blut, Lava und Ruinen

Wie viele und welche Spielmodi Quake Champions zum Start enthalten wird, wollten uns die Entwickler noch nicht verraten. Vier davon durften wir allerdings vor Ort ausprobieren, auf den Maps Blood Covenant, Burial Chamber und Ruins of Sarnath. Quake-Fans kennen Blood Covenant aus dem dritten Teil: Sie basiert auf der Map The Camping Grounds und erinnert mit ihren verwinkelten, haushohen Gewölben an das Innere einer Kathedrale. Heißer geht es in Burial Chamber zu: Wer hier nicht aufpasst und präzise springt, landet schneller in Lavafluten, als ihm lieb sein dürfte. Ruins of Sarnath kombiniert gekonnt enge Gänge und offene Bereiche unter freiem Himmel - wo natürlich auch für alle einsehbar das Quad-Damage-Symbol erscheint.
Quake Champions: die nächste Rückkehr zu einer alten Marke für id Software (10) Quelle: Bethesda Quake Champions: die nächste Rückkehr zu einer alten Marke für id Software (10) Der Klassiker Team Deathmatch machte uns den größten Spaß. Nach minimaler Einspielphase sausen und springen wir mit unseren Champions munter umher, um das gegnerische Team zu dezimieren. Wie in allen Quake-Episoden sind wir ständig in Bewegung, und das nicht gerade langsam - aber auch nicht zu schnell, so dass uns selbst gegen deutlich jüngere Kollegen so mancher Kill gelingt. Nicht ganz so gut standen wir beim regulären Deathmatch da - immerhin bekommen wir es nun mit doppelt so vielen Gegnern zu tun. Interessant ist der neue Duel-Modus. Darin suchen sich zwei Spieler je drei Champions aus, die einer nach dem anderen gegeneinander antreten. Wer zuerst drei Mal ins Gras beißt, hat verloren. Allerdings dauerte es eine Weile, bis wir unseren Kontrahenten überhaupt finden konnten. Tim Willits ist sich dessen bewusst: "Im fertigen Spiel gibt es speziell für diesen Modus erstellte Maps, die kleiner sind und weniger Gesundheits-Pakete enthalten."

Schädelbrummen

Quake Champions: die nächste Rückkehr zu einer alten Marke für id Software Quelle: Bethesda Quake Champions: die nächste Rückkehr zu einer alten Marke für id Software

In enger Zusammenarbeit mit Pro-Gamern entstand der Spielmodus Sacrifce. Der funktioniert als eine Abwandlung von Capture the Flag: Zwei Teams balgen sich um einen Totenkopf in der Mitte der Map. Wer den Schädel aufgenommen hat, bringt ihn zu einem von zwei Obelisken, der daraufhin zur Basis des eigenen Teams wird. Nun heißt es, 30 Sekunden lang den Angriffen der Gegner standzuhalten, bis der Schädel geopfert - Englisch: to sacrifice - und ein Punkt auf unser Konto gutgeschrieben wird. 15 Sekunden später erscheint dann der nächste Totenkopf. Das Team, das zuerst drei davon für sich beansprucht, hat gewonnen. Sacrifice hat großes Potenzial - wenn, ja wenn die Teammitglieder miteinander kommunizieren. Uns standen beim Spielen leider keine Headsets zur Verfügung, und die räumlich getrennten Mitstreiter ergaben sich zu oft schweigend in ihr Schicksal. Auch, wenn wir es regelmäßig in die feindliche Basis schafften: Die Verteidiger zerlegten uns dort nach allen Regeln der Kunst. Sinnvoller wäre gewesen, hätten wir einen Teil unserer Kräfte auf das Einsacken des nächsten Totenschädels verwendet.

Hardware-Check

Auf der technischen Seite setzt Quake Champions auf eine Mischung aus der hausinternen id-Tech- und der Saber Engine des russischen Entwicklers Saber Interactive (Timeshift, Mitarbeit an diversen Halo-Teilen). Denn id und Saber arbeiten gemeinsam am neuesten Quake-Teil: Design und Charakterideen kommen aus den USA, in Sankt Petersburg verwirklichen die talentierten Saber-Grafiker die Maps und Champions. Sogar in Deutschland sitzen einige Mitarbeiter: "Wir konnten einige ehemalige Crytek-Programmierer für unser Studio in Frankfurt gewinnen", sagt Tim Willits.

Unser Test-PC kam während der mehrstündigen Session kein bisschen ins Schwitzen. Kein Wunder, schlug im Entwicklungssystem doch ein CPU-Herz vom Typ Intel Xeon E5-1650 mit 3,5 GHz. Für die Grafik war eine recht moderate GTX 980 von Nvidia verantwortlich. Für Quake Champions muss also niemand einen neuen Rechner kaufen. Es sei denn, er heißt Tim Willits: In seinem Büro zeigte uns der id-Chef stolz ein geöffnetes PC-Gehäuse. Hier baut sich Willits für die im August stattfindende 22. QuakeCon einen neuen Computer zusammen. Schließlich sollen die Champions so geschmeidig wie nur möglich durch die Maps flitzen - insbesondere, wenn er gegen mehrere Jahrzehnte jüngere Fans antritt.

Fazit

Meinung

Lesen Sie weiter auf der nächsten Seite: "Quake Champion: Interview mit Tim Willits"

Unser Autor Roland Austinat mit Presse-Kollegen aus Russland (vorne links), Frankreich (links hinten und vorne rechts) und id-Studioboss Tim Willits. Quelle: Computec Media GmbH Unser Autor Roland Austinat mit Presse-Kollegen aus Russland (vorne links), Frankreich (links hinten und vorne rechts) und id-Studioboss Tim Willits.

    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jakkelien Hobby-Spieler/in
        Zitat von Desotho
        Bei Crytek hat es schließlich auch geklappt und so eine schwache Konkurrenz wie Overwatch werden die locker an die Wand spielen.
        Das sind Äpfel und... Bohnen.
        Im Vergleich zu Quake ist Overwatch laaaangsam und legt einen viel geringeren Fokus auf die Shootermechanik. Die Spiele kommen sich nicht ins Gehege und sprechen völlig unterschiedliche Zielgruppen an.
        Bei den Fast-pace-Shootern fehlt bislang ein echter Platzhirsch. Vielleicht holt sich ja id damit den Thron.
      • Von Jakkelien Hobby-Spieler/in
        Zitat von Desotho
        Bei Crytek hat es schließlich auch geklappt und so eine schwache Konkurrenz wie Overwatch werden die locker an die Wand spielen.
        Das sind Äpfel und... Bohnen.
        Im Vergleich zu Quake ist Overwatch laaaangsam und legt einen viel geringeren Fokus auf die Shootermechanik. Die Spiele kommen sich nicht ins Gehege und sprechen völlig unterschiedliche Zielgruppen an.
        Bei den Fast-pace-Shootern fehlt bislang ein echter Platzhirsch. Vielleicht holt sich ja id damit den Thron.
      • Von Schalkmund Nerd
        Zitat von 1xok
        Hoffentlich wieder mit Vulkan und ohne Denuvo. Damit es auch unter Linux läuft.
        Ein F2P-Spiel mit Denuvo wär mal was Neues. :ugly:
      • Von 1xok Mitglied
        Hoffentlich wieder mit Vulkan und ohne Denuvo. Damit es auch unter Linux läuft.
      • Von Desotho Spiele-Enthusiast/in
        Bei Crytek hat es schließlich auch geklappt und so eine schwache Konkurrenz wie Overwatch werden die locker an die Wand spielen.
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