Quake 2: Starkes Remaster im Test - So belebt man einen Klassiker wieder!
Das Original war spitze, die Neuauflage ist besser: Quake 2 glänzt als Remastered-Version mit sinnvollen Upgrades, neuen Inhalten, verbesserter Technik und blitzsauberer Konsolenumsetzung. Update: Jetzt mit Video-Review.
Was uns besonders gefällt: Die Vielfalt an Optionen, um die Grafik, das Gameplay, das HUD und die Steuerung den eigenen Wünschen anzupassen. Hier bleiben kaum Wünsche offen. Auf der Switch könnt ihr auch mit Gyro-Steuerung zielen, wenn ihr damit etwas anfangen könnt. Und ein schönes Detail gibt's gleich zu Beginn: Das Intro-Video (übrigens sehr untypisch für id Software!) wurde komplett neu gerendert und liegt nun in knackscharfer Auflösung vor, während sich in an Sound, Inhalt und Schnitt nicht das Geringste geändert hat. So macht man das.
Mehrspieler-Freuden für Retro-Fans
Fast alle Shooter, die id Software in den 90er-Jahren veröffentlicht hat, entwickelten sich zu populären Mehrspielerhits, dank stabilem Netzcode und einer unfassbar talentierten Modding-Community, die das Spiel für viele Jahre mit Maps und Features versorgt hat. Dieses Gefühl von damals könnt ihr jetzt wieder aufleben lassen: Alle Neuauflagen von Quake 2 unterstützen lokalen 4-Spieler-Multiplayer, egal ob im Koop oder gegeneinander. Auf PC und Xbox Series S/X sind sogar acht Spieler pro Seite möglich! Zur Wahl stehen Deathmatch, Team Deathmatch, Capture the Flag und Koop für alle fünf Kampagnen. Alle Plattformen unterstützten Crossplay, es können also Spieler aus allen Versionen mit- und gegeneinander zocken.
Quelle: PC Games
Neue Licht- und Schatteneffekte werten die veraltete Optik auf.
Für die Neuauflage wurden neue Mehrspieleroptionen eingebaut, die vor allem den Koop-Modus betreffen. Hier könnt ihr nun Savegames anlegen, um euren Fortschritt im Team zu speichern. (Alternativ könnt ihr auch jeden Level direkt im Hauptmenü auswählen.) Hinzu kommen einige neue Spielregeln, zum Beispiel können Teammitglieder nun in eurer Nähe respawnen, außerdem dürft ihr euch ein Maximum an Leben festlegen. In den Deathmath-Modi kommen auf Wunsch stark verbesserte Bots zum Einsatz. Und on top gibt es zig Zugänglichkeitsoptionen, darunter die Möglichkeit, sich Texte im Chat von einer Computerstimme vorlesen zu lassen.
Macht all das Quake 2 zu einem neuen Mehrspieler-Dauerbrenner? Ist es damit so gut und umfangreich, wie es eine stark gemoddete PC-Version sein könnte? Natürlich nicht! Aber das kann und will die Neuauflage auch niemals sein. Diese Fassung von Quake 2 will möglichst viel Komfort, Umfang und Verbesserungen unter einen Hut bringen und zum fairen Preis anbieten. Und genau das ist den Entwicklern gelungen: Quake 2 wird auf PC und Konsolen für 10 Euro verkauft, das ist völlig angemessen für einen aufgehübschten Shooter-Klassiker, der sich selbst heute noch ordentlich spielt. Den größten Spaß werden sicherlich Retro-Fans haben, doch wer Quake 2 noch nie erlebt hat oder den Klassiker einfach schon lange mal wieder rauskramen wollte, bekommt hier die bislang beste Version - und zwar über alle Plattformen.
Quelle: PC Games
Der neue Kompass führt euch zuverlässig zum nächsten Missionsziel oder Levelausgang.
Und bevor nunjemand empört "Aber... die RTX-Fassung!" ins Kommentarfeld tippen will: Wer eine starke nVidia-Karte im Rechner hat, kann natürlich auch zu Quake 2 RTX g reifen. Damit erlebt ihr den Kult-Shooter mit aufwendigem Raytracing, schicken Spiegelungen und völlig neuen Texturen. Das sieht zwar schick aus, allerdings verfälscht die neue Grafik auch stark den Stil des Originals. Und für einen Multiplattform-Release kommt diese Version ohnehin nicht in Frage.
Lest auf der nächsten Seite: Quake 2 - So gut war das Original im Jahr 1997! Wir klären, was den Shooter so besonders gemacht hat, warum id Software bei der Entwicklung umdenken musste - und warum Quake 2 vor allem für PC-Spieler ein kleiner Meilenstein war, der noch viele weitere Spiele beeinflussen sollte.

Geht mir ähnlich. Habe aber nach dem Artikel hier nicht wirklich viel davon erwartet.
Allerdings muss ich sagen, dass mir das qualitativ verbesserte Intro-Video sehr gut gefallen hat und die verbesserte Ausleuchtung der Zonen, besonders die Schattenwürfe sind mir sehr positiv aufgefallen, bei allem anderen dachte ich auch na ja, hätten sie zumindest bessere Texturen machen können.
Ansonsten kann ich noch reshade empfehlen, da ist auch noch einiges drin bei der mod, kann man einfach als grafikfilter drüber insten. Da muss man aber schon ein bisschen mit rumprobieren und einstellen aber das Ergebnis ist meist bemerkenswert.
Geht mir ähnlich. Habe aber nach dem Artikel hier nicht wirklich viel davon erwartet.
Allerdings muss ich sagen, dass mir das qualitativ verbesserte Intro-Video sehr gut gefallen hat und die verbesserte Ausleuchtung der Zonen, besonders die Schattenwürfe sind mir sehr positiv aufgefallen, bei allem anderen dachte ich auch na ja, hätten sie zumindest bessere Texturen machen können.
1) Es gibt keine dedizierten Server
2) Es gibt kein /ready mehr - somit spielt man einfach "irgendwie" mit und es gibt keinen echten Anfang
3) Serverregeln/modes nicht wirklich konfigurierbar
4) kein spectator Mode
Für Single Player somit "ok" - obwohl Q2 RTX zumindest von der Grafik besser ist. Aber der Multiplayer Modus ist absolut _unbrauchbar_ und das sollte heutzutage wirklich weit besser gehen... Ich bin schwer enttäuscht