Prototype 2 im Test - Die negativen Aspekte und die geschnittene deutsche Version
Prototype 2 im Test: Das Open-World-Actionspiel aus dem Hause Radical Entertainment bietet unterhaltsame, furiose Action mit wenig Frust und umfangreichem Story-Modus. Allerdings offenbart unser Prototype 2-Test auch Schwächen, darunter die schwache Gegner-KI. Update: Jetzt mit Test der PC-Version und finaler Wertung.
Prototype 2 im Test: Negative Aspekte
… wobei die Geschichte allerdings ziemlich vorhersehbar ist
Quelle: Activision
Prototype 2 im Test: Wie gut ist die PC-Version geworden? (7)
Allerdings kann uns die Story nicht völlig überzeugen. Zwar bietet sie diverse Wendungen, die aber wenig überraschen konnte. Immerhin: Protagonist Heller artikuliert sich passend mit knappen Krauftausdrücken und die englische Synchro ist durchweg auf hohem Niveau.
Stellenweise leidet die Übersicht
In Prototype 2 kracht es an allen Ecken und Enden. Das ist manchmal fast zu viel des Guten. In den letzten Missionen bekommt ihr es unablässig mit Gegnern aller Art zu tun, ununterbrochen erschüttern Explosionen das Bild. Wir hatten teilweise Probleme, in all diesem Chaos unsere Spielfigur auszumachen.
Mangelhafte Gegner-KI
Die Gegner-KI ist nur rudimentär vorhanden, wirkt im Zusammenspiel der Gameplay-Elemente aber durchaus zweckmäßig.
Die deutsche Version
Die USK-Version von Prototype ist leicht geschnitten. Stellt euch auf geringere Mengen Blut ein. Und darauf, dass ihr mit euren Superkräften weiterhin Mutanten in ihre Einzelteile zerlegt, Passanten und Soldaten allerdings in einem Stück bleiben. Die Anpassungen des Jugendschutzes wegen fallen allerdings kaum auf; der Titel ist auch trotz der Schnitte nach wie vor nichts für Zartbesaitete und nur für Erwachsene freigegeben.

Habt ihr mal den Vorgänger gespielt? Da hat das komischerweise alles noch funktioniert. Was bewegt einen Entwickler/ Publisher dazu, dies zu verschlimmern?
Nerviger Aspekt a) Der char kann nicht nach oben schauen, was es oft sehr erschwert einen Hubschrauber anzugreifen. Das ist nicht schlimm aber irgendwie bescheuert...
Aspekt b) Die Kamera bugt herum wie beim Rodeo. Selbst mit hohen fps dauerts ne Weile, bis man sich damit abfindet, dass man halt manchmal 4 bis 5 Anläufe braucht um einen Gegner anzuvisieren. Irgendwann gehts dann, aber das ist von "gut" soweit entfernt wie die Nordkap vom Titicaca-See.
Davon abgesehen ist das Spiel aber wirklich gut geraten, die Bossfights könnten knackiger sein, dafür ist die Atmosphäre gut umgesetzt - wenn man sich Zeit lässt selbige zu bemerken.
!Achtung Spoiler!
Sei es, als der Protagonist einen der Antagonisten verschont, weil der Vater eines kleinen Mädchens ist oder auch bei random Events, wie z. B. dem Selbstmörder in der Redzone. Steht am Rand vom Dach, schaut runter, breitet dann die Arme aus und lässt sich rückwärts runterfallen. Komplett am Rande und nebensächlich.
Wenn man sowas mitkriegt, wirkt es schon krass...