Ein paar Mini-Spiele in schlechter Ausführung und grottiger Präsentation.
Der Moorhuhn-Klein ist noch das beste Spiel - und das will was heißen!
War eigentlich irgendjemand nicht froh, als die Power Rangers hochkant aus dem Programm von RTL geflogen sind? Zur Erinnerung: Die fünf Jugendlichen, die in ihren kunterbunten Anzügen aussehen wie eine Mischung aus Lilo Wanders und Luke Skywalker, kämpften vor ein paar Jahren jeden Samstagmorgen gegen billige Pappmaschee-Monster und hauten sich dümmliche Dialoge um die Ohren. Mittlerweile ist die Trash-Serie unter den Kids wieder out und THQ wirft schnell noch eine richtig grottige Spiele-Umsetzung aus dem Presswerk. Fünf Mini-Games mit spacigen Namen und uralten Vorgängern lassen dem Spielspaß nicht den Hauch einer Chance. Der Snake-Klon ist langweilig, der Moorhuhn-Verschnitt lachhaft und die PacMan-Kopie völlig witzlos - warum? Weil die Dinger innerhalb von fünf Minuten durchgespielt sind. Ist ja auch für Kinder, könnte man da antworten. Ja. Könnte man. Würde aber auch nix helfen. Mal abgesehen davon, dass das komplette Spiel in Englisch abläuft (immerhin gibt’s ein mehrsprachiges Handbuch) und ein Erwachsener mit halbwegs intakter Motorik den fragwürdigen Spaß in einer halben Stunde bis zum Ende gezockt hat, kann man das den lieben Kleinen nun wirklich nicht antun. Die waren doch mit der Serie schon genug gestraft, oder?
