3D-Adventure im Stil eines Film Noir
Dies ist der Schauplatz des brutalen Mordes. Post Mortem setzt auf ein leicht morbides Flair.
Gus McPherson ist mittelloser Maler, Detektiv, Amerikaner und lebt in Paris. Dort muss er einen mysteriösen Mord an einem Ehepaar aufklären, das in einem Pariser Luxushotel enthauptet aufgefunden wurde. Da die Polizei im obligatorischen Dunkel tappt, ist es an Ihnen, das in dunkle Farben getauchte Paris des Jahres 1925 zu durchstreifen, indem Sie sich durch verschwommene 360°-Rundumsicht-Bildschirme klicken. Wichtige Gegenstände heben sich dabei von den schwammigen Umgebungen deutlich ab und sind entsprechend einfach zu finden. Bewegen Sie den Mauszeiger über ein solches Objekt, verändert dieser seine Form - das Gleiche gilt für bestimmte Hot Spots (etwa Türknäufe oder Bücherregale), die zwar schwerer zu finden sind, sich aber förmlich aufzwingen. Kombinieren müssen Sie kaum, in der Regel lösen Sie Logikpuzzles wie das Öffnen eines Türschlosses mit Dietrichen. Eigentlich sollte sich Post Mortem durch sein Dialogsystem auszeichnen, das es Ihnen ermöglicht, Personen bei Gesprächen freundlich oder aggressiv zu begegnen. Ein in der Praxis überaus sinnfreies Feature, denn selbst wenn Sie jemanden völlig verärgert haben, wird er Ihnen immer noch die für den wenig dynamischen Spielverlauf vitalen Informationen geben. Post Mortem gerät dementsprechend zu einem weiteren mittelprächtigen 3D-Adventure.
