Virtual Reality ist gescheitert: Es wird Zeit, der Realität ins Auge zu sehen
Schwache Verkaufszahlen, kaum Must-Have-Spiele und wenig Interesse in der Community: Aus dem einstigen VR-Boom ist ein laues Lüftchen geworden.
Eine positive Randnotiz möchten wir euch an dieser Stelle allerdings nicht vorenthalten: Der Launch von Meta Quest 3 im Oktober 2023 war erfolgreich. Mit über 500.000 verkauften Geräten in den ersten drei Monaten katapultierte dieser den Umsatz von Reality Labs im vierten Quartal 2023 über die magische Milliardengrenze. Dieser Trend hat sich jedoch nicht fortgesetzt.
Meta ist aber nicht das einzige große Unternehmen, das mit der Etablierung von VR- beziehungsweise AR-Gadgets zu kämpfen hat. Apple veröffentlichte im Februar 2024 in den USA und im Juli 2024 in Deutschland die Apple Vision Pro, die zwar wie eine Taucherbrille aussieht, aber eine Hightech-AR-Brille zum Preis von 3.499 US-Dollar beziehungsweise 3.999 Euro ist.
Auch Apple musste schnell einsehen, dass die ursprünglich für 2024 angepeilten 800.000 verkauften Vision-Pro-Geräte utopisch waren. Man reduzierte die Erwartungen daher auf 400.000 bis 450.000. Nach dem anfänglichen Hype ebbte das Interesse merklich ab. Auch die Verantwortlichen bei Apple mussten sich eingestehen, dass "innovative Hardware nicht gleichbedeutend mit Erfolg" ist.
Quelle: Apple
Auch PlayStation VR mit Problemen
Im Konsolensektor hält weiterhin Sony PlayStation die VR-Flagge oben. Weder Microsoft noch Nintendo haben sich ernsthaft an Ausflügen in die virtuelle Realität im Gaming probiert. Das Nintendo Labo VR-Set diente in erster Linie als Einstiegsmodell für eine jüngere Zielgruppe, hatte aber keine signifikanten Auswirkungen auf den Markt oder auch die Nintendo Switch selbst.
Sonys PlayStation VR hingegen kam 2016 auf den Markt und wurde bis Januar 2020 fünf Millionen Mal verkauft. Gemessen an der breiten Hardwarebasis von 115 Millionen Konsolen scheint das nicht viel, ist aber dennoch als Erfolg zu werten. Denn unter dem Strich war die PlayStation VR trotz aller technischen Einschränkungen das bis dato erfolgreichste VR-Headset.
Die PlayStation VR 2 startete im Februar 2023 und konnte zumindest aus technischer Sicht überzeugen. Dank hochauflösender OLED-Displays, drastisch verbesserter Controller und deutlich höherem Nutzerkomfort war der Generationswechsel mehr als spürbar. Etablierte Spiele wie Gran Turismo 7 oder Resident Evil: Village erhielten ein kostenloses PSVR2-Update und gehörten damit zum soliden Launch-Aufgebot.
Quelle: Sony
Allerdings hatte der Technologiesprung auch seinen Preis: Die PlayStation VR 2 kostete zum Launch 599,99 Euro und im Bundle mit Exklusivspiel Horizon: Call of the Mountain 649,99 Euro. Damit war die Zusatz-Hardware teurer als die PlayStation 5 selbst, die zu dieser Zeit zwischen 450 Euro in der Digital-Edition und 550 Euro in der Standard-Edition mit Laufwerk kostete. War die erste PSVR so etwas wie das Starter-Set, servierte Sony seiner Community mit dem aufgebohrten Nachfolgemodell ein VR-Gadget der Oberklasse.
Doch in Zeiten hoher Inflation, steigender Lebenshaltungskosten und Energiepreise sitzt das Geld bei den Spielern längst nicht mehr so locker wie noch 2016. Bereits vor dem Launch reduzierte Sony daher die eigenen Erwartungen an das Peripheriegerät. Der Start selbst verlief mit 600.000 verkauften Exemplaren in den ersten sechs Wochen zufriedenstellend.
Im Weihnachtsgeschäft 2023 wurde der Markt jedoch von Meta-Modellen dominiert. Ein Jahr nach dem Launch pausierte Sony laut Bloomberg gar die Produktion der VR-Brille, weil die Käufer ausblieben. Bereits im Februar 2024 kündigte Sony zudem Entlassungen in verschiedenen Unternehmensbereichen an. Betroffen waren unter anderem Firesprite, das Studio hinter Horizon: Call of the Mountain, sowie London Studio (bekannt durch das VR-Spiel Blood & Truth), das komplett geschlossen wurde.

Habs gelöscht bzw. den Spambot gesperrt
is übrigens auch der bereich den oculus etc. als minimum empfiehlt.
also du dürftest dich noch wircklich angestrengt haben beim vr zocken sonst würdest du wissen das es sehr schnell sehr heiß unter den headsets wird.
Und nein das heißt nicht das es keinen spaß macht nur gibts so viele dinge die einfach nur nerven und hab mal den platz dafür ^^ wenn du nicht gerade ausnahmslos spiele spielst die man im sitzen spielen kann (was auf die meisten schlichtweg nicht zutrifft und auch nicht so immersiv is als wenn man stehen würde.
Die Oculust rift (1) is bekannt dafür das sich der sicherheits bereich verschieben kann wenn man den nicht ausnahmslos vor und nach spiel start überprüft funktioniert halt die warnung nicht mehr und du boxt gegen ne wand oder was anderes ^^
ich hab auch scheinbar viel mehr herum experimentiert als du.
Größtenteils Flugsims und Rennspiele. Die einzigen Spiele, bei denen ich stehe, sind Beat Saber, Racket Fury und Drums Rock. Die spiele ich allerdings nicht im Sommer. Beim kompletten Rest sitze ich ausnahmslos. Ich mag einfach nicht lange stehen. Inwieweit das der Immersion abträglich sein soll, weiß ich nicht.
Die meisten Spiele lassen sich schon auch im sitzen spielen.
Wenn du natürlich vorwiegend Spiele spielst, bei denen man ständig herumhüpft, mindestens 2x2 Meter braucht und gegen Wände boxt…ja, dann kanns warm werden. ^^
Mache ich aber nicht und habe folglich auch die Probleme nicht.
2x2 Meter oder mehr? Keine Ahnung, welches Spiel das fordert. Ich sitze bei den allermeisten Spielen.
Hab auch noch nie eine heiße Brille erlebt. Die Quest 3 wird überhaupt nicht mehr spürbar warm und die PSVR 2 hat eine aktive Lüftung.
Für 30 Grad im Sommer ist es natürlich nichts, aber da sind sogar Kopfhörer schon zu viel manchmal.
Nein, habe noch nie gegen den Monitor oder TV geboxt. Mangelnde Umsicht kann man nicht den Geräten vorwerfen.
Bei dir scheint ja alles nicht zufriedenstellend funktioniert zu haben. Das widerspricht den allermeisten Schilderungen derer, die auch mit Spaß VR spielen.
is übrigens auch der bereich den oculus etc. als minimum empfiehlt.
also du dürftest dich noch wircklich angestrengt haben beim vr zocken sonst würdest du wissen das es sehr schnell sehr heiß unter den headsets wird.
Und nein das heißt nicht das es keinen spaß macht nur gibts so viele dinge die einfach nur nerven und hab mal den platz dafür ^^ wenn du nicht gerade ausnahmslos spiele spielst die man im sitzen spielen kann (was auf die meisten schlichtweg nicht zutrifft und auch nicht so immersiv is als wenn man stehen würde.
Die Oculust rift (1) is bekannt dafür das sich der sicherheits bereich verschieben kann wenn man den nicht ausnahmslos vor und nach spiel start überprüft funktioniert halt die warnung nicht mehr und du boxt gegen ne wand oder was anderes ^^
ich hab auch scheinbar viel mehr herum experimentiert als du.
1992 war durch den Film "Der Rasenmähermann" VR in aller Munde und ich war sofort begeistert davon. Nun 2024 habe ich immer noch kein VR, aber Bock auf HZD Call of the Mountain hätte ich schon. Jetzt brauche ich aber erstmal eine PS5 :-D