Wie steht es eigentlich derzeit um die PlayStation 5? In unserem Status-Quo-Report geben wir euch einen Überblick, ob sich das Vorbesteller-Chaos mittlerweile gelegt hat und blicken zurück auf einen Launch, der leider alles andere als sauber über die Bühne ging und zahlreiche Kaufinteressierte enttäuscht zurückließ.
Mitte November begann einmal mehr eine neue Ära im Konsolenbereich. Sowohl Sony als auch Microsoft brachten mit der PlayStation 5 bzw. der Series X/S ihre neuen Flaggschiffe auf den Markt. Doch nicht nur Produktionsprobleme aufgrund der allgegenwärtigen Pandemie, sondern auch extrem hohe Erwartungshaltungen sowie Scalper ließen die Veröffentlichung teilweise in Chaos ausarten. Wir blicken nochmals zurück, sehen uns die aktuelle Situation an und wagen einen Ausblick auf die Zukunft des ewigen Konsolenkampfes.
Kunden überrennen die Webseiten Großveranstaltungen fielen in den letzten Monaten regelmäßig ins Wasser. Es gab im Internet jedoch Plätze, da tummelten sich mehr als 130.000 Menschen gleichzeitig. So geschehen auf der Webseite des Online-Shops von Euronics. Laut dem Einkaufsleiter steckte am 17. Februar diese riesige Menge an PS5-Interessenten in der Warteschlange des Elektronikhändlers fest, in der Hoffnung, eine der wenigen Konsolen aus der Verkaufswelle zu ergattern. Euronics setzte im Kampf gegen Bot-Angriffe und Überverkäufe auf dieses System. Doch mit einem solchen Ansturm auf den Online-Shop rechnete das Unternehmen nicht. Selbst die Webseite des Versandriesen Amazon ging aufgrund der immensen Nachfrage in einer der Vorbestellerwellen in die Knie. Für einige Minuten kapitulierten die Server und schalteten auf offline. Trotz der Probleme waren die Konsolen innerhalb kürzester Zeit auch bei Amazon nicht mehr verfügbar. Aufgrund des ständigen hohen Ansturms auf die diversen Online-Shops, bleibt abzuwarten, wann sich die Situation verbessert.
Wir leben derzeit schon in verrückten Zeiten: Wer hätte Anfang des letzten Jahres gedacht, dass wir unser Leben innerhalb von nur wenigen Tagen aufgrund eines Virus komplett umkrempeln müssen? Mit Sicherheit nicht sonderlich viele. Doch auch abseits dieses Themas geschehen hin und wieder sonderliche Dinge. Um an eine PlayStation 5 (jetzt kaufen 637,90 € ) zu kommen, erhalten Interessenten derzeit die Möglichkeit durch ein spezielles Bewerbungsverfahren eine der größtenteils vergriffenen Sony-Konsolen zu erhalten - inklusive Motivationsschreiben versteht sich. Auch dieses Szenario hätten wir vor einigen Monaten wohl noch nicht für möglich gehalten. Lasst uns zunächst aber einen Schritt zurückgehen, zum Release der neuen Konsolengeneration.
Zunächst erblickte die Xbox Series X und ihre kleine Schwester die Series S das Licht der Welt. Am 10. November 2020 erschien die Microsoft-Konsole weltweit. Der Launch der PlayStation 5 wurde dagegen aufgesplittet. In Ländern wie Japan oder den USA kam Sonys Konsole bereits am 12. November auf den Markt. In Deutschland und vielen anderen europäischen Staaten war es dann sieben Tage später soweit. Aufgrund der Situation rund um das Coronavirus gingen die Spielekonsolen hierzulande ausschließlich rein virtuell über die Ladentheke. Die Verfügbarkeit ließ von Beginn an allerdings stark zu wünschen übrig. Schon im Vorfeld war klar, dass die PlayStation 5 sehr begehrt sein würde, Sony jedoch mit Produktionsschwierigkeiten zu kämpfen hatte.
Der Porsche unter den Konsolen Es stand noch nicht mal ein fester Releasetermin für die neue PlayStation fest, da konnten Fans mit einem zu locker sitzenden Geldbeutel eine ganz besondere PS5 vorbestellen. Auf der Webseite des Luxus-Anbieters Truly Exquisite gab es ab September eine komplett mit Gold überzogene Sony-Konsole im Angebot. Wobei das Wort “Angebot“ hier eher fehl am Platz erscheint. Genau genommen stand die PlayStation 5 in drei verschiedenen Ausführungen zur Verfügung: Gold, Rotgold und Platin. Die Schnäppchenjäger konnten sich das “günstigste“ Modell bereits für ca. 8.800 Euro sichern. Der Preis der teuersten Variante lag dagegen schon bei 9.120 Euro. Wem das noch zu billig daherkommt, für den hat der russische Luxushersteller Caviar vielleicht genau das Richtige: Eine mit 20 Kilogramm Gold verarbeitete PS5 zum Preis von stolzen 500.000 US-Dollar. Zusätzlich zur „Golden Rock“, so der Name der Konsole, gibt es noch einen mit Krokodilleder überzogenen Controller. Wer da nicht zuschlägt, darf sich nie wieder über die Verfügbarkeit der PlayStation 5 beschweren.
Es stellte sich also bereits in den ersten Tagen und Wochen heraus, dass eine ordentliche Portion Geduld die Voraussetzung ist, um eine PS5 zu ergattern. Erschwert wurde die angespannte Situation von Scalpern, die mit der Hilfe von Bots sämtliche Vorräte der Sony-Konsole innerhalb von Sekunden aufkauften.
Mittlerweile gehen Online-Händler wie Amazon gegen diese Betrüger vor und sogar Gesetze gegen eben jene Kaufroboter stehen in den Startlöchern. Dennoch verbesserte sich an der Verfügbarkeit der PlayStation 5 nur wenig bis gar nichts. Beinahe wöchentlich trudeln Meldungen von skurrilen Möglichkeiten herein, eine Sony-Konsole zu erwerben. Von abschließbaren Handyverträgen inklusive PS5 über verrückte Lotterien bis hin zu besagten Bewerbungsverfahren mitsamt Motivationsschreiben.
Viele Onlineshops setzen ihrer Kreativität beim Verkauf der neuen PlayStation keine Grenzen. Doch leider gibt es auch weniger kreative, dafür aber umso dreistere Angebote in den Weiten des Internets zu finden.
Astro's Playroom
Quelle: PC GamesDer verunglückte Launch der PS5: Eine gefühlt unendliche Geschichte (3)Das auf der PlayStation 5 bereits vorinstallierte Astro's Playroom überzeugte Fans und Fachpresse im Handumdrehen. Der Jump&Run-Titel, der die neuen Funktionen des DualSense-Controllers vorstellen soll, hat nämlich auch spielerisch und immersiv einiges zu bieten. Mit seinem charmanten Design gepaart mit einer tollen Soundkulisse zaubert Astro's Playroom dem Spieler nicht nur einmal ein Lächeln ins Gesicht. Das Handling und die Funktionen des DualSense sind einzigartig und bringen Vorfreude auf zukünftige Blockbuster-Spiele.
Ratchet and Clank: Rift Apart
Quelle: Sony Interactive EntertainmentDer verunglückte Launch der PS5: Eine gefühlt unendliche Geschichte (1)Wahrscheinlich wird der Release von keinem PS5-Exklusivtitel in den nächsten Monaten so sehnlichst herbeigewünscht wie der des Jump&Run-Shooters Ratchet and Clank: Rift Apart. Ab dem 11. Juni können wir mit unserem Heldenduo endlich durch die verschiedenen Dimensionen des Abenteuers springen. Schon in ersten Gameplay-Szenen sah das farbenfrohe Adventure hervorragend aus und glänzte mit jeder Menge Action in äußerst abwechslungsreichen Welten.
Horizon Forbidden West
Quelle: Sony / Guerrilla GamesDer verunglückte Launch der PS5: Eine gefühlt unendliche Geschichte (2)Nach wie vor halten sich Gerüchte, laut denen das Action-Rollenspiel rund um die charismatische Protagonistin Aloy auf das nächste Jahr verschoben wird. Dennoch gilt das Open-World-Abenteuer als erster richtiger Härtetest für die PlayStation 5. Mit weiteren Blockbustern ist erst im späteren Verlauf des Jahres 2022 zu rechnen. Was die PS5 wirklich drauf hat, können wir also vermutlich bestaunen, sobald sich Horizon: Forbidden West auf unserer Festplatte befindet.
Die Preise der Spielekonsole schnellten auf Auktionsseiten wie Ebay in abartige Höhen. Nicht selten wurde die PlayStation 5 dort für über 1.500 Euro angeboten. Sogar der Online-Riese Amazon war zeitweise vor fiesen Angeboten von Drittanbietern nicht sicher. Diese versuchten mit horrenden Summen die Ungeduld vieler Sony-Fans auszunutzen und sich so eine goldene Nase zu verdienen. Doch nicht nur die PS5 hatte mit Problemen dieser Art zu kämpfen, auch ihr amerikanisches Pendant, die Series X bekam den Preiswucher zu spüren. Hierzulande verkaufte beispielsweise der Elektrofachhändler Expert die neue Xbox anstelle der ursprünglichen 499 Euro für 599 Euro -also satte 100 Euro teurer. Obwohl rechtlich gegen diese Vorgehensweise nichts einzuwenden war, sieht es auf der moralischen Seite deutlich anders aus. Doch der Erfolg gab dem Händler recht, denn trotz des erhöhten Preises gingen die Konsolen weg wie warme Semmeln.
Kreative Köpfe braucht das Land Mitte März bot das deutsche E-Commerce-Unternehmen Alternate 265 PlayStation-5-Konsolen zum Verkauf an. Um jedoch eine Chance auf den Erwerb der PS5 zu erhalten, mussten Spieler das Team mit einem Bewerbungsschreiben überzeugen. Neben einem Formular war hierfür auch die Einsendung eines Motivationsschreibens erforderlich. Doch die Sache hatte noch einen weiteren Haken: Der Anbieter verkaufte die Konsolen ausschließlich in speziellen Bundles, die natürlich deutlich über dem ursprünglichen Preis lagen. Die Bewerber mussten sich außerdem bereits vor ihrem Schreiben für eines der Pakete entscheiden. Verständlicherweise wehte dem Unternehmen diesbezüglich eine ordentliche Prise Kritik um die Ohren. Alternate wollte mit dieser Aktion vor allem die Kaufroboter, die im Vorfeld diverse andere Onlineshops ausräuberten, vom Kauf einer der PS5-Konsolen ausschließen. Für die Personen, die also sowohl Zeit als auch etwas Rest-Kreativität übrighatten, ein etwas anderer Weg, um an eine der begehrten Maschinen zu gelangen.
Normalerweise müssten wir nach diesen Meldungen davon ausgehen, dass sich der Launch der neuen Generation als gewaltiger Flop erwiesen hat. Doch falsch gedacht! Sowohl Sony als auch Microsoft meldeten zwischendurch in bestimmten Ländern immer wieder Verkaufsrekorde ihrer Geräte. In den USA ist die PlayStation 5 trotz Pandemie und Lieferengpässen die bisher am schnellsten verkaufte Spielekonsole aller Zeiten. Die Series X schaffte es dagegen im Januar in England die PS5 an reinen Verkaufszahlen zu überholen, was jedoch auch an der Verfügbarkeit der Sony-Maschine in diesem Zeitraum liegen könnte. Nach wie vor ließ in den letzten Wochen in Deutschland, aber ebenfalls in anderen europäischen Ländern das bereitgestellte Kontingent weiterhin zu wünschen übrig. Meist war der Spuk der verfügbaren Konsolen in Online-Shops nach wenigen Sekunden oder allerhöchstens wenigen Minuten vorbei und wir bekamen auf den Webseiten ein dickes "nicht verfügbar" zu sehen.
Eine große Veränderung der Situation ist leider auch in diesem Jahr nicht in Sicht. Laut des Chief Executive von Sony, Jim Ryan, bleibt die Lage womöglich bis Weihnachten 2021 angespannt und unbefriedigend. Ein ganz ähnliches Bild prognostiziert Mike Spencer, Head of Investor Relations bei Microsoft, für die Xbox Series X. Wer also noch keine PS5 oder Series X ergattern konnte, dem bleibt nichts weiter übrig, als weiter geduldig zu bleiben und immer wieder diverse Online-Shops nach der Konsolen-Verfügbarkeit zu checken.
Das mag sein, ich hätte die trumpsche Nichtkauf Geschichte von Huawei Geräten jetzt eher in die "vorteilhaft für den Markt" Ecke geschoben. Von diesbezüglichen Hamsterkäufen hab ich bislang nichts gelesen/gehört, ich würde erwarten das man dort über "Unternehmenszeitungen" (Wallstreet-online, Handelsblatt etc.) diesbezüglich etwas mitbekommt.
In der Elektronik und IT Branche wird das seit mitte letzten Jahres schon ziemlich breit diskutiert. Allerdings generiert Corona und Klimawandel mehr Traffic, also geht sowas schonmal in den Medien die ein breiter aufgestelltes Themengebiet haben unter.
Und wie vorteilhaft protektionismus im mittlerwele globalisierten Warenverkehr ist sehen wir ja gerade :)
Das mag sein, ich hätte die trumpsche Nichtkauf Geschichte von Huawei Geräten jetzt eher in die "vorteilhaft für den Markt" Ecke geschoben. Von diesbezüglichen Hamsterkäufen hab ich bislang nichts gelesen/gehört, ich würde erwarten das man dort über "Unternehmenszeitungen" (Wallstreet-online, Handelsblatt etc.) diesbezüglich etwas mitbekommt.
In der Elektronik und IT Branche wird das seit mitte letzten Jahres schon ziemlich breit diskutiert. Allerdings generiert Corona und Klimawandel mehr Traffic, also geht sowas schonmal in den Medien die ein breiter aufgestelltes Themengebiet haben unter.
Und wie vorteilhaft protektionismus im mittlerwele globalisierten Warenverkehr ist sehen wir ja gerade :)
Aber dass Trump den Verkauf von US Technik an Huawei unterbunden hat hast du mitbekommen? Sogar Firmen im Ausland die Maschinen nutzen die auf US Patenten basieren wurde mit Sanktionen gedroht wenn diese Huawei beliefern sollten (absolutes Novum und Handelsrechlich eindeutiges NOGO). Das sendet natürlich ein starkes Signal an andere Unternehmen, die Folge sind Hamsterkäufe und verstärkte Bemühungen sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen.
Das mag sein, ich hätte die trumpsche Nichtkauf Geschichte von Huawei Geräten jetzt eher in die "vorteilhaft für den Markt" Ecke geschoben. Von diesbezüglichen Hamsterkäufen hab ich bislang nichts gelesen/gehört, ich würde erwarten das man dort über "Unternehmenszeitungen" (Wallstreet-online, Handelsblatt etc.) diesbezüglich etwas mitbekommt.
Auch wenn ich jetzt nicht den Trump Zusammenhang sehe ...
Aber dass Trump den Verkauf von US Technik an Huawei unterbunden hat hast du mitbekommen? Sogar Firmen im Ausland die Maschinen nutzen die auf US Patenten basieren wurde mit Sanktionen gedroht wenn diese Huawei beliefern sollten (absolutes Novum und Handelsrechlich eindeutiges NOGO). Das sendet natürlich ein starkes Signal an andere Unternehmen, die Folge sind Hamsterkäufe und verstärkte Bemühungen sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen.
Jein, die Produktionskapazitäten werden logischerweise ausgeschöpft um Gewinnbringend zu arbeiten und sind auch Monate/Jahre im Voraus verplant. Überproduktion hat in den vergangenen Jahren zu starken Preisverfällen geführt. Wenn die Bestellungen jetzt allerdings höher ausfallen als erwartet, stauen sich die Folgeaufträge halt.
Und zum Thema "früher erkennen" ... naja, Trump halt. Nicht unbedingt eine Konstante die man planen konnte. Nebenher gibt es noch das Problem mit den Patenten bei den Fertigungsverfahren und Monopolen bei den benötigten Maschinen. Man kann also auch nicht einfach mal fix neue Produktionskapazitäten schaffen (was allein wegen der Bauzeit der Fabriken schon schwierig ist). Chip ist eben nicht gleich Chip. TSMC schätzt dass in 3 Jahren der aktuelle Produktionsrückstand aufgeholt ist (interview bloomberg, letzte Woche irgendwann).
Auch wenn ich jetzt nicht den Trump Zusammenhang sehe ... das mit den patentierten Fertigungsverfahren hatte ich nicht auf den Schirm, ich kenne aber die Problematik davon aus anderer Branche. Da gibt es weltweit Einen mit begrenzten Kapazitäten, "Apothekerpreisen" und starren Lieferzeiten für etwas was jeder Autohersteller nutzt. Irgendwann wurde mir klar das die da Patente drauf haben und somit den Markt verknappen.
Wobei mir das Rückstandsloch mit 3 Jahren Aufholzeit doch weiterhin komisch vorkommt, mMn ist da noch was ganz anderes am Start.
Was aber nicht erklärt warum da nicht eher das Problem erkannt wurde, die müssen ja Monate im Vorraus gewußt haben, dass die Kontingente mehr als ausgeschöpft sind.
Irgendwie sehr komisch.
Jein, die Produktionskapazitäten werden logischerweise ausgeschöpft um Gewinnbringend zu arbeiten und sind auch Monate/Jahre im Voraus verplant. Überproduktion hat in den vergangenen Jahren zu starken Preisverfällen geführt. Wenn die Bestellungen jetzt allerdings höher ausfallen als erwartet, stauen sich die Folgeaufträge halt.
Und zum Thema "früher erkennen" ... naja, Trump halt. Nicht unbedingt eine Konstante die man planen konnte. Nebenher gibt es noch das Problem mit den Patenten bei den Fertigungsverfahren und Monopolen bei den benötigten Maschinen. Man kann also auch nicht einfach mal fix neue Produktionskapazitäten schaffen (was allein wegen der Bauzeit der Fabriken schon schwierig ist). Chip ist eben nicht gleich Chip. TSMC schätzt dass in 3 Jahren der aktuelle Produktionsrückstand aufgeholt ist (interview bloomberg, letzte Woche irgendwann).
Von diesbezüglichen Hamsterkäufen hab ich bislang nichts gelesen/gehört, ich würde erwarten das man dort über "Unternehmenszeitungen" (Wallstreet-online, Handelsblatt etc.) diesbezüglich etwas mitbekommt.
Und wie vorteilhaft protektionismus im mittlerwele globalisierten Warenverkehr ist sehen wir ja gerade :)
Das sendet natürlich ein starkes Signal an andere Unternehmen, die Folge sind Hamsterkäufe und verstärkte Bemühungen sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen.
Von diesbezüglichen Hamsterkäufen hab ich bislang nichts gelesen/gehört, ich würde erwarten das man dort über "Unternehmenszeitungen" (Wallstreet-online, Handelsblatt etc.) diesbezüglich etwas mitbekommt.
Das sendet natürlich ein starkes Signal an andere Unternehmen, die Folge sind Hamsterkäufe und verstärkte Bemühungen sich aus dieser Abhängigkeit zu lösen.
Wenn die Bestellungen jetzt allerdings höher ausfallen als erwartet, stauen sich die Folgeaufträge halt.
Und zum Thema "früher erkennen" ... naja, Trump halt. Nicht unbedingt eine Konstante die man planen konnte. Nebenher gibt es noch das Problem mit den Patenten bei den Fertigungsverfahren und Monopolen bei den benötigten Maschinen. Man kann also auch nicht einfach mal fix neue Produktionskapazitäten schaffen (was allein wegen der Bauzeit der Fabriken schon schwierig ist). Chip ist eben nicht gleich Chip. TSMC schätzt dass in 3 Jahren der aktuelle Produktionsrückstand aufgeholt ist (interview bloomberg, letzte Woche irgendwann).
Da gibt es weltweit Einen mit begrenzten Kapazitäten, "Apothekerpreisen" und starren Lieferzeiten für etwas was jeder Autohersteller nutzt.
Irgendwann wurde mir klar das die da Patente drauf haben und somit den Markt verknappen.
Wobei mir das Rückstandsloch mit 3 Jahren Aufholzeit doch weiterhin komisch vorkommt, mMn ist da noch was ganz anderes am Start.
Irgendwie sehr komisch.
Wenn die Bestellungen jetzt allerdings höher ausfallen als erwartet, stauen sich die Folgeaufträge halt.
Und zum Thema "früher erkennen" ... naja, Trump halt. Nicht unbedingt eine Konstante die man planen konnte. Nebenher gibt es noch das Problem mit den Patenten bei den Fertigungsverfahren und Monopolen bei den benötigten Maschinen. Man kann also auch nicht einfach mal fix neue Produktionskapazitäten schaffen (was allein wegen der Bauzeit der Fabriken schon schwierig ist). Chip ist eben nicht gleich Chip. TSMC schätzt dass in 3 Jahren der aktuelle Produktionsrückstand aufgeholt ist (interview bloomberg, letzte Woche irgendwann).