Planet Coaster 2 ist ein toller Baukasten mit markanten Problemen - Test!

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Test Olaf Bleich - Autor Benedikt Plass-Fleßenkämper - Autor Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Planet Coaster 2 ist ein toller Baukasten mit markanten Problemen - Test!
Quelle: Frontier Developments

Freizeitpark-Vergnügen mit Kreativoptionen oder mühsamer Baukasten mit Handling-Chaos? Die Wahrheit liegt bei Planet Coaster 2 irgendwo dazwischen.

Kaum zu glauben, aber Bullfrogs Theme Park wurde 2024 bereits stolze 30 Jahre alt. Von der zuckersüßen Grafik über den witzigen Parkaufbau bis hin zum Mikromanagement: Der Urvater der Freizeitpark-Simulatoren setzte schon damals Standards, die bis heute Gültigkeit haben.

Schließlich steckt hinter der Gute-Laune-Fassade der Genre-Vertreter immer noch eine Wirtschaftssimulation. Planet Coaster von Frontier Developments avancierte nach seinem Launch im Jahr 2016 zum Publikumsliebling. Allerdings weniger wegen des knallharten Management-Teils, sondern vielmehr wegen der genialen Gestaltungsoptionen. Der seit dem 06. November 2024 erhältliche Nachfolger baut dieses Erfolgsrezept weiter aus, krankt zum Start aber noch an einigen Komfortproblemen.

Die Karriere: Nett, aber belanglos

Die Karriere dient in Planet Coaster 2 (jetzt kaufen 27,95 € ) als erweitertes Tutorial. In insgesamt fünf Kapiteln und 18 Missionen schickt uns der Freizeitpark-Manager durch eine Reihe von Szenarien: Zum Beispiel müssen wir in einem Wikinger-Themenpark den Bifröst wieder aufbauen. Damit ist natürlich nicht die magische Regenbogenbrücke gemeint, sondern eine ganze Reihe bunter Wasserrutschen, die es zu restaurieren gilt.

Zur Motivation gibt es - wie schon im Vorgänger - Medaillen für erledigte Aufgaben. Für einen stetigen Fortschritt sorgen die Forschungsoptionen. Durch das Erfüllen der Aufgaben erhalten wir Forschungspunkte, mit denen wir wieder neue Möglichkeiten freischalten.

Die Karriere bereitet uns gut auf den umfangreichen Sandbox-Modus vor. Allerdings hätten wir uns gerade zu Beginn noch mehr Führung und Hinweise gewünscht - trotz der integrierten Hilfetexte. Nervig sind zudem die pseudo-witzigen Nebencharaktere, die durch die rudimentäre Geschichte führen.

Vom überdrehten, nervösen Nerd bis zum coolen Surfer-Dude ist alles dabei, was man auf Neudeutsch wohl als "Cringe" bezeichnen würde. Wenig überraschend spielen wir die Karriere nicht wegen der Story, sondern wegen der witzigen Szenarien und vielleicht, um Medaillen und Achievements freizuschalten.

Anstehende Menschenmassen Quelle: Medienagentur plassma / Olaf Bleich

Freizeitpark-Manager nach Maß

Und damit wären wir auch schon beim Gameplay. Ganz wichtig: Erwartet von Planet Coaster 2 bitte keine Hardcore-Wirtschaftssimulation! Das wollte schon der Vorgänger nicht sein. Ja, das Spiel bietet jede Menge Mikromanagement, aber Tabellen und Zahlenberge gibt es kaum. Stattdessen stehen die Kreativität beim Bauen und das Beobachten der eigenen Schöpfung im Mittelpunkt.

Dafür ist der Sandbox-Modus sicherlich die beste Spielwiese. Denn hier können wir nicht nur das Setting bestimmen, sondern auch die Grundvoraussetzungen. Wie viel Geld soll in der Kasse sein? Welche Bedürfnisse oder Vorlieben haben unsere Parkbesucher? Und wie viele sollen überhaupt auf das Gelände kommen?

Hier können wir auch bereits vor dem Abschließen der Karriere sämtliche Fahrgeschäfte ausprobieren. Wer es ganz entspannt mag, deaktiviert einfach das Spielerbudget und hat unendlich viel Geld auf dem Konto. Kurzum: Es gibt zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten - von butterweich bis bockschwer.

Während wir in der Karriere meist einen bereits bestehenden Park vorfinden, starten wir im Sandbox-Modus auf einem freien Feld. Und so spielt sich Planet Coaster 2 zunächst wie die meisten anderen Park-Manager auch: Wir ziehen einen Hauptweg vom Eingang, platzieren die ersten Fahrgeschäfte, stellen Imbissbuden, Mülleimer oder Toiletten auf und heuern Personal an, das nach dem Rechten sieht.

Im Gegensatz zum Vorgänger kümmern wir uns in Planet Coaster 2 auch um die Strom- und Wasserversorgung. Für die Pool-Landschaften kaufen wir Pumpen und Filteranlagen.

Bildergalerie

Um die Gebäude mit Energie zu versorgen, bauen wir entweder Generatoren oder Solarzellen sowie entsprechende Verteiler und ziehen Leitungen. Das System ist relativ einfach, aber zeitaufwendig. Denn auch Generatoren und Pumpen gehen mit der Zeit kaputt und müssen entsprechend ersetzt oder gewartet werden.

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pyrodactil NPC
        Über Steam musste ich nix mit Frontier verknüpfen.
        Das traurige ist nur, das PC2 schlechter aussieht & sich steuern lässt als PC1.
        Weils nun mal ein reiner Konsolenimport ist: Übelst unscharfe Texturen die sich sich evtl. nur mit Reshade schärfen lassen. Beim zoomen verschwindet die Vegetation oder ploppt wieder auf, Weitsicht ebenfalls unscharf.
        & alles weils für die schwächste Konsole programmiert ist, passend zur üblen Steuerung die fürn Controller ausgelegt ist. Die Karriere für Kidis gemacht, als würde man den ersten Teil nicht kennen.Bin sehr enttäuscht.
      • Von Pyrodactil NPC
        Über Steam musste ich nix mit Frontier verknüpfen.
        Das traurige ist nur, das PC2 schlechter aussieht & sich steuern lässt als PC1.
        Weils nun mal ein reiner Konsolenimport ist: Übelst unscharfe Texturen die sich sich evtl. nur mit Reshade schärfen lassen. Beim zoomen verschwindet die Vegetation oder ploppt wieder auf, Weitsicht ebenfalls unscharf.
        & alles weils für die schwächste Konsole programmiert ist, passend zur üblen Steuerung die fürn Controller ausgelegt ist. Die Karriere für Kidis gemacht, als würde man den ersten Teil nicht kennen.Bin sehr enttäuscht.
      • Von LOX-TT Mitglied
        So nen Account hab ich eh durch Planet Zoo und JWE2. Hab mir PC2 für PS5 geholt, aber vielleicht hol ichs für Steam nochmal im Sale wenn es einige Mods gibt, wie bei JWE2. PZ und PC1 hab ich zuerst bei Steam geholt da dort die Console Editions ja erste Jahre später kamen
      • Von OldShatterhand Mitglied
        Nee.
        Rezensionen bei steam sind gerade mal "ausgeglichen", es gibt jede Menge Macken noch und man empfiehlt eher sich den Vorgänger zu holen bzw. noch zu warten. Zudem braucht man einen Frontier-Account, welcher mit Steam verknüpft werden muss. Sowas lieb ich so gar nicht.
      • Von TheBadWolf Hobby-Spieler/in
        Danke für den ausführlichen Artikel. Denke das Spiel werde ich mir gönnen. Liebe Parksimulationen.
      Direkt zum Diskussionsende
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