Pioneers of Pagonia gespielt: Das Aufbauspiel, auf das Siedler-Fans seit Jahren warten!

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Pioneers of Pagonia gespielt: Das Aufbauspiel, auf das Siedler-Fans seit Jahren warten!
Quelle: Envision Entertainment

Mit Pioneers of Pagonia wandelt Volker Wertich auf den Pfaden der alten Siedler-Spiele. Wir haben sein neues Werk erstmals gespielt und es war Balsam für unser geschundenes Siedler-Herz. Aber es bleiben auch offene Fragen.

Eigentlich sollte alles super sein für Fans der altehrwürdigen Siedler-Reihe. Für den achten Teil holte Ubisoft den Schöpfer Volker Wertich an Bord und gemeinsam arbeitete man an einem überaus vielversprechenden Reboot. Doch es sollte alles anders kommen und irgendwo auf dem Weg ging so einiges schief - was genau, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Volker und Ubisoft gingen jedenfalls getrennte Wege und was blieb war das enttäuschende Die Siedler: Neue Allianzen.

Doch nachdem der Vater der wuselnden Siedler seine Vision eines neuen Teils nicht gemeinsam mit Ubisoft realisieren konnte, nimmt er es mit seinem kleinen Entwickler-Studio nun einfach selbst in die Hand. Seit geraumer Zeit werkeln er und sein Team an dem Aufbauspiel Pioneers of Pagonia, das seit seiner Ankündigung die große Hoffnung für Siedler-Spieler ist. Im Rahmen der Gamescom durften wir den geistigen Erben der Siedler zum ersten Mal etwa eine halbe Stunde lang spielen und wollten die Maus gar nicht mehr aus der Hand geben.

Sofort vertraut

Schon nach wenigen Momenten in einem frischen Spielstand mit der frühen Pre-Alpha-Version kommt ein vertrautes Siedler-Gefühl auf. Wir platzieren Holzfäller, Förster und Sägewerk sowie dazugehörige Straßen und sehen unseren Pionieren dabei zu, wie sie hübsch animiert an die Arbeit gehen. Die Gebäude dürfen wir komplett frei setzen, ein praktisches Hilfsraster zeigt dabei an, wie viel nutzbare Baufläche zur Verfügung steht.

Schnell entstehen weitere Warenkreisläufe und uns fällt direkt auf, dass die Komplexität im Vergleich zu anderen Aufbauspielen allgemein recht hoch und im Vergleich zu Siedler: Neue Allianzen speziell immens höher ist. Wo Ubisofts neuer Ableger mit sehr kurzen und wenigen Produktionsketten auskommt, fährt Pioneers einiges auf. Zum Beispiel werden hier Holzsorten unterschieden, denn es gibt sowohl Nadelholz als auch Laubholz. Und die jeweilige Holzsorte wird dann für unterschiedliche weiterverarbeitete Güter gebraucht.

Erhöhte Komplexität

Andersherum können manche Waren aus verschiedenen Rohstoffen gefertigt werden. Kupferwerkzeug ist einfacher herzustellen, da man dafür keine Eisenschmelze benötigt. Doch dafür erfordert es vergleichsweise viel Kupfer im Vergleich zu nur einem Eisenbarren, der für die gleiche Menge Eisenwerkzeug ausreichen würde. Übrigens erfordern die unterschiedlichen Berufe natürlich auch verschiedene Werkzeuge.

Eine Siedlung in Pioneers of Pagonia Quelle: Envision Entertainment Auch die Nahrungsversorgung in Pioneers ist nicht mal eben mit wenigen Klicks abgefrühstückt. Da geht es schon damit los, dass Jäger verschiedene Tiere jagen und entsprechend unterschiedliche Fleischsorten herstellen. Diese werden dann zu Marktständen gebracht und letztlich in Tavernen den Pionieren serviert. Für Bergarbeiter im Speziellen werden hier auch Lunchpakete geschnürt, die von Trägern zum Bergwerk gebracht werden. Gerade die Versorgung der normalen Pioniere in der Taverne erinnerte uns an das gute alte Knights & Merchants. Und die Ernährung unserer Bewohner ist wichtig, da wir nur so das Bevölkerungswachstum in Häusern sichern können und entsprechend ausreichend Träger und Arbeiter haben.

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von dextor NPC
        Wenn es nach dem early access noch keine gegnerischen Siedlungen, Kampagne, echten Multiplayer (nicht nur coop) und steuerbare Einheiten gibt hat es meiner Meinung nach nur bedingten wiederspielwert. Ich denke ein Großteil der Spielerschaft, insbesondere diese die Siedler 3 und 4 schätzen, wird oben genanntes vermissen.
      • Von dextor NPC
        Wenn es nach dem early access noch keine gegnerischen Siedlungen, Kampagne, echten Multiplayer (nicht nur coop) und steuerbare Einheiten gibt hat es meiner Meinung nach nur bedingten wiederspielwert. Ich denke ein Großteil der Spielerschaft, insbesondere diese die Siedler 3 und 4 schätzen, wird oben genanntes vermissen.
      • Von OldShatterhand Mitglied
        Gegner und erst recht andere Mitspieler hab ich in Siedler nie gebraucht, daher stört es mich nicht wenn die nicht vorhanden sind. Mich würde aber interessieren, ob es mehrere "Völker" gibt wie in Siedler 2, die sich zumindest optisch unterscheiden. Sonst wird man sich an so einem Spiel recht schnell satt gesehen haben.
      • Von SethWinterstein Mitglied
        Also momentan klingt das leider doch als würde man das Ziel etwas verfehlen.
      • Von efgrib Mitglied
        hm. also keine kampagne, was viele friedliebende siedlerfans stören wird und kein kampf was die andere hälfte stören wird, für wen soll denn das spiel was sein? für anno1800 fans denen anno zu hübsch aussieht? oder factorio-fans die keine fliessbänder mögen? bin verwirrt
      • Von Gast1707477002 Mitglied
        Für mich war Siedler immer dieses Turm vs Turm, musste man immer überlegen wo man die meisten Soldaten positioniert. Das Prinzip könnte man noch so wunderbar ausbauen indem man die Soldaten die man in die Türme schickt auch noch leveln könnte usw.
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