Patrizier 4: Der Stadtaufbau
Wir verraten Ihnen, wie Sie die Kampagne von Patrizier 4 ohne Probleme bewältigen und manövrieren Sie durch alle Aufgaben. So werden Sie in Nullkommanix vom Kaufmann zum Ratsherr und optimieren den Handel.
Der Stadtaufbau
Patrizier IV ist zwar eine Wirtschaftssimulation, doch auch der Aufbau der Städte und das Errichten mehrteiliger Produktionsketten ist sehr wichtig. Wir schildern, welche Gebäude besonders interessant sind und wo der beste Bauplatz in der Stadt dafür ist.
Quelle: Kalypso
Fehlen einer Baustelle die Baumaterialien, müssen Sie der Stadt Holz und Ziegel verkaufen. Baugüter im Ihrem Kontor werden vom Baumeister nicht berücksichtigt!
Grundlegendes
Bauaufträge erteilen Sie der Stadt beim Baumeister. Vorausgesetzt Sie verfügen über die nötigen Lizenzen aus der Kaufmannsgilde. Das Baumaterial hingegen müssen Sie nicht zwangsweise zur Verfügung stellen. Damit ein Gebäude gebaut wird, müssen die nötigen Rohstoffe lediglich in der Stadt vorhanden sein - nicht in Ihrem Kontor. Expandieren Sie grundsätzlich sehr schnell, lohnt jedoch der Bau von Sägewerken und Tongruben, um im Bedarfsfall die nötige Grundlage vorweisen zu können. Alternativ können Sie auch bereits vorhandene Gebäude von Ihren Konkurrenten abkaufen. Da diese dafür horrende Preise verlangen, lohnt sich das nur, wenn Sie Ihre Macht in einer Stadt gezielt erhöhen und die Position des Gegners schwächen möchten. Umgekehrt können Sie Ihre Bauten auch verkaufen. Doch auch hier raten wir entschieden davon ab, da der Verkaufserlös teilweise sogar geringer als der Baupreis ist und Ihr Konkurrent echte Schnäppchen damit macht. Den Verkauf von Gebäuden sollten Sie daher nur in absoluten Notfällen in Betracht ziehen. Haben Sie keinen akuten Geldmangel, ist sogar ein Abriss zu bevorzugen.
Wohnraum schaffen
Wohnhäuser sind eine gute Möglichkeit, um leicht an feste Einnahmen zu kommen. Mit nur einem Zehntel der maximalen Auslastung werden die laufenden Kosten bereits gedeckt. Der beste Zeitpunkt zur Errichtung neuer Wohngebäude ist, wenn Sie neue Betriebe in Auftrag geben. Denn neue Betriebe bedeuten neue Arbeitsplätze, welche ihrerseits zu neuen Einwohnern führen. Versäumen Sie den Bau von Wohnhäusern, kümmern sich Ihre Konkurrenten darum. Das ist zwar zweckdienlich, aber Sie vergeuden damit mögliche Einnahmen. Wohnhäuser können ausschließlich innerhalb der Stadtmauern gebaut werden. Wohnhäuser steigen übrigens zentrifugal auf. Das heißt, dass die reichen Bürger immer in den Gebäuden im Stadtkern leben, wohlhabende Leute im Ring dahinter und im Außenbereich die Armen. Errichten Sie eigene Wohnhäuser daher stets so nah am Stadtkern wie möglich.
Betriebe errichten
Produktionsbetriebe bieten im Gegensatz zu Wohngebäuden keine direkten Einnahmen, produzieren aber Waren, die Sie dann gewinnbringend verkaufen können. Neben der Grundsteuer, die für jedes Gebäude fällig ist, müssen Sie für die Arbeiter der Betriebe auch Lohnkosten berappen. Die Arbeiter werden nur aus der ärmsten Bevölkerungsschicht rekrutiert. Fehlen Ihnen also die Arbeiter, sind die armen Bürger derzeit entweder unzufrieden oder es fehlt an Wohnraum. Bei der Platzierung wird zwischen Anbaubetrieben und Produktionsbetrieben unterschieden. Anbaubetriebe, wie beispielsweise Getreidehöfe, müssen außerhalb der Stadtmauern platziert werden. Bei Produktionsbetrieben haben Sie freie Wahl. Errichten Sie die Gebäude außerhalb der Mauern, laufen Sie Gefahr, dass die Gebäude bei einer Belagerung zerstört werden. Zudem produzieren alle Gebäude außerhalb der Mauer während einer Belagerung nichts. Setzen Sie hingegen zu viele Produktionen innerhalb der Stadtmauer, kann der Bauplatz für Infrastruktur und Wohnhäuser knapp werden und die Stadt wird am Wachstum gehindert. Beißen Sie daher im Zweifelsfall lieber in den sauren Apfel und schonen Sie den Stadtkern.
Quelle: Kalypso
Brunnen sind preiswert und senken gleichzeitig das Brandrisiko sowie die Seuchengefahr einer Stadt. Knausern Sie also nicht damit und errichten Sie in all Ihren Niederlassungen genügend Brunnen.
Infrastruktur
Die Investition in infrastrukturelle Gebäude wie Brunnen oder Plätze scheinen zwar verschwendetes Geld zu sein, lohnen sich aber durchaus. Brunnen senken die Seuchen- und Brandgefahr in der Stadt, während Plätze den Wohlstand der umgebenden Gebäude erhöhen. Plätze sollten Sie daher in die Nähe Ihrer eigenen Häuser bauen, während Sie Brunnen gleichmäßig in der Stadt verteilen.
Bürgermeisterpflichten
Sind Sie erst mal Bürgermeister Ihrer Heimatstadt und/oder Stadtherr einer neu gegründeten Stadt, wird die Palette an Gebäuden ordentlich erweitert. Sie haben dann die Aufgabe, die Mauern im Bedarfsfall zu erweitern und sie mit Abwehrtürmen zu bestücken. Platzieren Sie die Türme stets an den Stadttoren, da dort die Truppen des belagernden Landesfürsten den Kampf suchen. Zwei, maximal vier Türme pro Tor reichen aus. Die Mauer selbst wird dynamisch anhand von fünf Richtpunkten entlang der Stadt platziert. Ziehen Sie die Mauer möglichst weit nach außen, um einen maximalen Raumgewinn zu erreichen. Neben der Aufwertung der Stadtkern-Gebäude wie Kirche und Werft können Sie auch weitere Spezialbauten errichten. Errichten Sie so bald als möglich eine Münze und ein Spital. Die Münze erhöht den Anteil der wohlhabenden und reichen Bürger, während ein Spital die Seuchengefahr nochmals senkt. Auch der Bau von Kapellen ist eine gute Idee, denn diese erhöhen die Zufriedenheit der Einwohner. Eine für je 5.000 Einwohner genügt. Für die Kosten muss zwar Ihr eigener Geldbeutel herhalten, dafür können Sie die Ausgaben nachträglich aus der Stadtkasse entnehmen. Um Geld aus der Kasse zu entnehmen, müssen Sie einen negativen Betrag eintragen. Ansonsten wird die angegebene Summe von Ihrem Konto dem der Stadt hinzugefügt. Scheuen Sie sich also nicht, Ihre Stadt bestmöglich auszubauen. Übertreiben Sie es jedoch nicht mit der Plünderung der Stadtkasse, sonst könnte Ihr Ansehen bei den Einwohnern sinken und eine Wiederwahl zum Bürgermeister wird unnötig erschwert.
Neue Städte gründen
Möchten Sie die ehrenvolle Aufgabe übernehmen, im Namen der Hanse eine neue Stadt zu gründen, gilt es, viel vorzubereiten. Sie haben nur einige Monate Zeit für diese Aufgabe und eine Stadt aus dem Nichts zu stampfen, ist kein Zuckerschlecken. Sammeln Sie zunächst große Mengen Holz und Ziegel. Je 1.000 Einheiten sollten es schon sein. Auch eine Geldsumme von mindestens drei Millionen Goldstücken ist notwendig. Des Weiteren brauchen Sie einen untätigen Konvoi mit viel Laderaum. Zuletzt müssen Sie die Technologie "Städtegründung" in der Universität erforschen. Erst danach wird ein entsprechender Auftrag in der Gilde ausgeschrieben. Ist der Auftrag angenommen, erscheint eine große Baustelle an dem Aufenthaltsort der zukünftigen Stadt. Transportieren Sie nun das Baumaterial zur Stadt und verkaufen Sie es dort. Die Stadtkerngebäude sind bereits in Bau. Geben Sie dazu noch je zehn Wohnhäuser und Betriebe sowie die Mauer in Bau. Armenspeisungen und der Verkauf von Bedarfswaren an die Stadt helfen ungemein beim Wachstum. Sind alle Bauten fertig und kann die Stadt 500 Einwohner vorweisen, können Sie die Aufwertung zur anerkannten Stadt beim Hanserat beantragen. Nun sind Sie Herr Ihrer eigenen Hansefaktorei und können sie sogar bis zur Hansestadt ausbauen!

(ich weis das kommt hier reichlich spät aber) Was für ne gequirlte Sch$§!%$...
>>"Und mal ehrlich wem Patrizier 2 gefählt, für dem ist auch der neue Teil was!!!
Und wer da andere Meinung seien sollte, dem kann ich nur sagen das Ihm Patrizier 2 schon nicht gefallen hat."<<
Häddehä? Son müll! das spiel hat eindeutig an komplexität verloren! das ist ein spiel für neueinsteiger geworden! ... mal ehrlich ... wer bis kur vor release von P4 noch immer P2 gespielt hat wird höchstwarscheinlich nur P4 weiterzocken weil einem sonnst das geld zu schade ist das man für so nen schund gelassen hat!...
meine Note (gemessen am vorgänger - erwartung): 5
Also mal ganz ehrlich, ich spiele schon seit Jahren Patrizier 2 und bin seit je her von diesem Spiel begeistert.
Seit langen hab ich es bedauert das nie ein Nachfolger kam und nun ist er endlich da!
Ich weiß wirklich nicht was Ihr gegen dieses Spiel habt, natürlich ist es auf Patrizier 2 aufgebaut, das ist auch bei einem nachfolger normal!
Und es sind viele Verbesserungen im neuen Teil und vieles wird einem auch leichtert.Und mal ehrlich wem Patrizier 2 gefählt, für dem ist auch der neue Teil was!!!
Und wer da andere Meinung seien sollte, dem kann ich nur sagen das Ihm Patrizier 2 schon nicht gefallen hat.
Genauso für die jenigen die Meinen das, das Spiel zu teuer ist, kann ich nur sagen, mal richtig schauen, denn es wird auch schon für 35 Euro verkauft!!!!!!
Was soll der Kommentar: Erst denken dann schreiben?
Ich weiß schon, daß Port Royale und Patrizier 2 die Vorgänger von Patrizier 4 sind.
Die Frage die sich mir stellt ist: Braucht man überhaupt eine Fortsetzung die sooo schlecht ist und darüberhinaus noch fast 50 tacken kostet?
Bitte: Erst denken, dann antworten!
SPART EUCH DAS GELD!!!!! ICH HABE 44 EURO FÜR NICHTS AUSGEGEBEN. Ich werde weiter den Patrizier 2 Spielen...
Kennt jemand noch PortRoyale?
Patrizier ist ja wohl genau das gleiche!!! Sicher. Ein paar Verbesserungen gibt es schon, aber ansonsten ist es ja wohl ne Frechheit, für so etwas auch noch Geld zu verlangen!!!
Meine Note: 4
Erst denken, dann schreiben!