Paranormal Activity (Filmkritik/Review)
Seit Jahren geistert der Low-Budget-Gruselschocker Paranormal Activity von 2006 durch die Filmfestivals, jetzt kommt er ins Kino - und ist bereits ein Hit.
Quelle: Central
Paranormal Activity
Gedreht wurde Paranormal Activity mit nur einer Videokamera und zwei Darstellern, nach einem ähnlichen Prinzip wie seinerzeit Blair Witch Project (1999). Die Handlung ist schnell erzählt: Micah kauft eine Videokamera, weil seine Freundin Katie behauptet, nachts Geräusche zu hören. Angeblich wird sie bereits seit ihrer Kindheit von "etwas" verfolgt: Fußschritte, Flüstern, Schatten. Alles nur Einbildung? Micah baut die Kamera im Schlafzimmer auf, um endlich Beweise zu haben. Das, was auf den Bändern zu sehen ist, ist haarsträubend. Aber das, was man nicht sieht, ist noch viel schlimmer. So wird mit minimalistischen Mitteln ein Horrorfilm ohne Blut erzählt, der sich trotz kleinerer Fehltritte durchaus mit Hollywood messen kann. Ein nahezu unerträglich spannender Film, den man auf keinen Fall verpassen sollte. Am besten in einem Kino voll kreischender Menschen sehen. Und nicht vor dem Einschlafen!
(Emanuel Bergmann)
