Geschnittene Games: Indizierung, Beschlagnahme und eure Rechte

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Special Sebastian Thöing Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

"Pfui Spinne! Ein geschnittenes Game kommt mir nicht ins Haus", brüllt ein erwachsener Spieler und schimpft auf die deutsche Politik. Doch scheinbar kennt er seine Rechte nicht. PC Games klärt auf, zeigt euch welche aktuellen Spiele in Deutschland geschnitten sind und wie ihr als Erwachsener trotzdem zur eurer Uncut-Version und damit zu eurem Recht kommt.

Allerdings hat die USK erheblichen Einfluss auf den Handlungsspielraum der BPjM. Sobald ein Spiel nämlich eine Altersfreigabe erhält, kann es nachträglich nicht mehr indiziert werden. Das erklärt auch, warum Hersteller oft dafür kämpfen, eine USK-Kennzeichnung zu erhalten. Dead Space beispielsweise wurde drei Mal geprüft, ehe es eine Freigabe bekam. Electronic Arts legte seinerzeit also zwei Mal Berufung ein. Das dürfen sie von Rechtswegen. Komplizierter wurde es bei Dead Space 2. Als bekannt wurde, dass die USK – ebenfalls nach mehrfacher Prüfung – das Siegel "keine Jugendfreigabe" zücken würde, legte das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen Einspruch ein. Ein Appellationsverfahren wurde eingeleitet, zum ersten Mal in der Geschichte der USK. Dead Space 2 wurde somit zum Präzedenzfall. Bayern wollte mit dem Einspruch eine engere Abstimmung zwischen USK und BPjM erreichen, um so die Möglichkeit einer nachträglichen Indizierung zu gewährleisten. Zehn Tage lang haben die Länder nach Bekanntwerden der Freigabe Zeit, Einspruch zu erheben. Wer das Appelationsverfahren gewann ist bekannt, schließlich ist Dead Space 2 so gut wie ungeschnitten in Deutschland erhältlich – lediglich das Friendly Fire ist im Multiplayer-Modus deaktiviert. Das rote 18er-Siegel prangt auf der Packung.

Sobald ein Spiel allerdings indiziert ist, lohnt sich der Vertrieb in Deutschland kaum mehr. Werbung und die offene Auslage bei den Händlern ist tabu. Auch die Berichterstattung in den Medien wird zurückgefahren, da jeglicher Bericht im Zweifelsfall als Werbung ausgelegt werden kann. Viele Magazine halten sich dementsprechend zurück oder formulieren bei Erwähnungen vorsichtig. Über eine kritische Berichterstattung von derlei jugendgefährdenden Medien wird noch gestritten, eine einheitliche Rechtsprechung gibt es nicht. Berichten Magazine wie PC Games also darüber, bewegen sie sich in einer Grauzone.

In Call of Duty: Black Ops fehlt eine Folter-Sequenz, Splattereffekte wurden zensiert und der Song Sympathy for the Devil von den Rolling Stones wurde entfernt. Quelle: Activision In Call of Duty: Black Ops fehlt eine Folter-Sequenz, Splattereffekte wurden zensiert und der Song Sympathy for the Devil von den Rolling Stones wurde entfernt. Während gewöhnliche Händler indizierte Spiele an Erwachsene "unter der Ladentheke", also auf Nachfrage, verkaufen dürfen, ist der Versandhandel verboten – zumindest dann, wenn keine Vorkehrungen getroffen werden, um sicherzustellen, dass der Kunde tatsächlich volljährig ist. Das gilt auch für Produkte mit dem Siegel "keine Jugendfreigabe". Amazon beispielsweise nutzt hierfür den kostenpflichtigen Spezialversand für Artikel ohne Jugendfreigabe. Die Übergabe der Sendung erfolgt ausschließlich eigenhändig. Das bedeutet, dass der Empfänger bei der Übergabe selbst vor Ort sein und sich ausweisen muss. Ferner muss der Name im Personalausweis exakt mit der Lieferadresse in der Bestellung übereinstimmen. Die Indizierung eines Spieles ist übrigens nicht für immer gültig. Nach spätestens 25 Jahren wird das Medium aus der Liste gestrichen oder muss erneut geprüft werden.

Übrigens kann ein Hersteller auch einen Antrag auf Listenstreichung bei der BPjM einreichen, so geschehen beispielsweise bei den Ego-Shootern Doom und Doom 2. Daraufhin tagte der Rat der BPjM und beriet über das Für und Wider der Indizierung. Am Ende kam man zu dem Schluss, dass von den beiden Spielen, wie von Bethesda behauptet, tatsächlich keine Jugendgefährdung durch gezeigte Gewaltdarstellung mehr ausginge. Eine 2/3-Mehrheit reicht übrigens aus, um die Listenstreichung durchzuführen.

Wenn es in Spielen noch heftiger zugeht, sind weder die USK, noch die BPjM zuständig. Die Strafverfolgungsbehörden greifen dann ein und können ein Spiel beschlagnahmen. Die BPjM kennt zwei Listen. In Liste A finden sind die oben beschrieben Werke. In Liste B finden sich Spiele, die alle oben genannten Punkte erfüllen und darüber hinaus strafrechtlich relevant sein können, beispielsweise durch die Abbildung von Hakenkreuzen. Dann muss ein Gericht entscheiden. Wenn der Richter entscheidet, dass eine Beschlagnahe nicht notwendig ist, wird das Spiel in Liste A umgetragen. Ist das jedoch nicht der Fall, wird das Medium beschlagnahmt. Zwar dürfen Händler derlei Spiele nicht mehr anbieten, der Besitz ist allerdings nicht strafbar. Im Extremfall kann die Polizei das Werk beim Hersteller sicherstellen, um so zu verhindern, dass das Medium weiterhin vertrieben wird. Solange keine strafrechtliche Relevanz festgestellt wurde, werden Spiele aus der Liste B übrigens genauso behandelt wie Spiele in Liste A.

Dementsprechend haben die erwachsenen Spieler recht, wenn sie von Bevormundung sprechen. Doch diese Bevormundung ist – zumindest bei indizierten Spielen – selbstgemacht Wer nämlich die Rechtslage kennt, kann auch in Deutschland an indizierte oder ausländische und damit ungeschnittene Spiele gelangen. Unangenehm ist die Situation in Deutschland sicher. Aber für erwachsene Spieler längst nicht aussichtslos.

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    • Kommentare (81)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von TheClayAllison Hobby-Spieler/in
        Ich sag mal so: Die Entwickler haben sich schon was dabei gedacht wenn man Knochenbrüche hört oder Blutspritzer sieht etc., daher finde ich ebenfalls eine geschnittene Version eines Games einfach unvollkommen, es fehlt dann immer etwas. Am besten hab ich das bei Brothers of Arms Hells Highway gemerkt. keine Deadkamera, kein Blut, Leichen weggebeamt. Also bitte, bleiben wir realistisch. Oder war der Krieg so unblutig? Im Gegenteil, viel schlimmer als die Uncut Version. Ich habe aber auch bemerkt, dass heute nicht mehr soooviel geschnitten wird wie vor ca. 5 Jahren. Oder es kommt mir nur so vor.
      • Von TheClayAllison Hobby-Spieler/in
        Ich sag mal so: Die Entwickler haben sich schon was dabei gedacht wenn man Knochenbrüche hört oder Blutspritzer sieht etc., daher finde ich ebenfalls eine geschnittene Version eines Games einfach unvollkommen, es fehlt dann immer etwas. Am besten hab ich das bei Brothers of Arms Hells Highway gemerkt. keine Deadkamera, kein Blut, Leichen weggebeamt. Also bitte, bleiben wir realistisch. Oder war der Krieg so unblutig? Im Gegenteil, viel schlimmer als die Uncut Version. Ich habe aber auch bemerkt, dass heute nicht mehr soooviel geschnitten wird wie vor ca. 5 Jahren. Oder es kommt mir nur so vor.
      • Von Mad9000 Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von Ash2X
        Red Faction Guerilla war übrigends nur im Singleplayer geschnitten und das kaum merklich (z.B. Schreie von getöteten Gegnern,Knochenbruck-knirschen) - im Multiplayer sind alle Effekte drin.

        Daher ist das ganze eh zu übertrieben.
      • Von Battl3inSeattle Mitglied
        Das schneiden von Spielen ist totaler Schwachsinn, da ungeschnittene Spiele ja eh nicht an unter 18-jährige verkauft werden dürfen.
      • Von facopse Mitglied
        Zitat von Rising-Evil
        bei Half-Life 2 :
        ist in der dt. Version das schnelle Verschwinden der Leichen die einzige Änderung des Spiels oder kann man in der Uncut-Version da z.B. Gegner Arme/Beine/Köpfe abtrennen :-O ?

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      • Von Lightbringer667 Spiele-Kenner/in
        Zitat von SethWinterstein
        Pfeiffer ist tatsächlich eine Pfeiffe, was man schon daran merkt, wenn er mit Adrenalin argumentiert und einen erhöhten Adrenalinspiegel heranzieht um damit was von Gewalt zu schwafeln, obwohl man dergleichen alltäglich erlebt, im Sport vermutlich mehr wie anderswo. Würde man dessen Logik folgen, müsste man Sport an Schulen abschaffen und nebenbei auch gleich noch das gesamte Vereinsleben einschränken.
        Die Studie von Pfeiffer hat viele Fehler, richtig. Gerade der Punkt mit dem Adrenalin klingt natürlich eher haarsträubend. Aber die Studie führt auch viele Dinge an, die mit der pädagogischen Psychologie absolut einhergehen. Es ist eine wissenschaftliche Studie auf empirischer Basis. Da kann ich nicht einfach dahergehen und sagen "dem seine Nase gefällt mir nicht, also ists falsch was er sagt." Ich hab einiges von Pfeiffer gelesen, Aufsätze wie Interviews mit ihm. Der Kerl mag sehr provokant sein, in vielem sicherlich streitbar, aber deswegen heisst es noch lange nicht, dass er komplett falsch liegt. Aber heisst natürlich auch, dass man nicht jede These von ihm so unterschreiben muss. Ihn aber komplett als Grütze labernden Blödkopf hinzustellen ist genauso falsch.

        Zitat
        Dass ich wie ein angepisster Teenager klinge, wird wohl daran liegen dass die angepissten Teenager einen guten Grund haben angepisst zusein. Sie haben nämlich seit jeher Recht, dass die staatliche Einflußnahme an den Haaren herbeigezogen ist. Jugendmedienschutz hatte nie eine wissenschaftliche Basis. Sie ist die konsequente Weiterführung der Zensur, die bereits mit denselben Pseudo-Legimiationsmethoden gearbeitet hat wie heute. Angeblich steigert sich die Gewaltbereitschaft, angeblich verblöden und verrohen die Minderjährigen und die Gesellschaft wird zersetzt. Dafür konnte niemals ein Beweis erbracht werden. Das behauptete man von entarteter Kunst, von Negermusik, von Horrorfilmen und in den letzten Jahrzehnten auch noch von Videospielen. Es bleibt aber bei einer Behauptung.
        Diese Debatte wird blöderweise ziemlich emotional geführt. Auf wissenschaftliche Ergebnisse gucken weder die Politik noch die glühenden Verfechter einer liberaleren Medienkultur. Du führst hier eben auch nur diffus "wissenschaftliche Erkenntnisse" usw. an ohne mir auch nur eine Studie nennen zu können. Damit ist das was du sagst nichts weiter als Polemik und Populismus. Wirkliche Medienzensur wäre im Endeffekt auch was ganz anderes. Frag mal den nächstbesten ehemaligen DDR Bürger, was denn Medienzensur ist. Dagegen sind Schnitte in Filmen und Spielen lächerlich. Vor allem da du ganz legal (!!!) die Möglichkeit hast das Zeug privat auch ungeschnitten per Import zu erwerben, selbst wenn es beschlagnahmt ist.
        "Verblöden und verrohen" sind hier wiederum Polemik der Politik. Im Endeffekt musst du von der (Lern)psychologischen Seite her argumentieren, wie ich es eben oben versucht habe. Diese Ergebnisse stehen allesamt auf solider wissenschaftlicher Basis und können so nicht von der Hand gewiesen werden, auch wenn Leute die gegen die Zensur von Gewalt argumentieren das gerne ignorieren. Es gibt natürlich keinen direkt kausalen Zusammenhang zwischen einer Gewalttat und einem Videospiel oder Film oder was auch immer. Aber es geht darum, dass der Konsum dieser Medien bei Kindern und Jugendlichen eben eine genrelle Bereitschaft zur Gewalt auslösen kann. Die Gewalttat an sich, lässt sich dann natürlich nicht direkt auf eben diesen Konsum zurückführen, die generelle Einstellung zur Gewalt aber zu Teilen schon.

        Zitat
        Das kann ich sagen, weil es bereits zig Untersuchungen gab und natürlich waren da auch welche drunter, die meinten sie hätten etwas nachweisen können aber Wissenschaft heisst nicht, dass ich hundert Untersuchungen mache und wenn davon eine in die andere Richtung geht als der Rest, ist die auf einmal richtig. Das ist Pseudowissenschaft. Auf welche Erkenntnisse ich mich dabei stütze? Auf vieeeele Nachrichten, die ich natürlich nicht alle abgespeichert habe aber die man sich ja selbst besorgen kann. Exemplarisch ziehe ich mal diese hier heran: Spiele-und-Gewalt-Studie: Kein Zusammenhang? - spieletipps
        http://www.amazon.de/Lernen-Gehirnforschung-die-Schule-Lebens/dp/3827417236/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1333459114&sr=8-1

        http://www.amazon.de/Vors...

        Manfred Spitzer – Wikipedia
        Um mal den Bekanntesten Anzuführen mit seinen zwei umfassenden Werken zu eben diesem Thema. Des weiteren wäre die Pädagogik und die pädagogische Psychologie (insbesondere Lernpsychologie) noch weitere Felder mit denen man sich beschäftigen kann. Und eben diese Leute die richtige Wissenschaft betreiben kommen eben zu dem Schluss, das sowas durch aus einen Einfluss hat. Wie ich dir oben am Beispiel des Modelllernens schon demonstriert habe. Da auf "zig Studien" und einen kurzen Artikel in einem Onlinegamermagazin zu verweißen bekräftigt deine Argumentation nicht im geringsten.

        Zitat
        Darüber hinaus habe ich ja schon mehrmals den Supreme Court in den USA und verschiedene Gerichte erwähnt, in denen nämlich genau darüber entschieden werden sollte. Sie haben die Verschärfung abgeblockt, denn man konnte eben keinen Nachweis liefern, dass die Gesellschaft bzw. das Individuum tatsächlich Schaden nimmt. Im Grunde genommen können wir das sogar ganz einfach dadurch feststellen, dass wir noch nie in einer so gewaltfreien Zeit wie der heutigen gelebt haben. Obwohl es mehr Pornographie und Gewalt als je zuvor gibt, ist die Gesellschaft toleranter, liberaler und eben gewaltfreier als je zuvor in der Geschichte. Das widerspricht in ganzer Linie dem was Konservative seit jeher behaupten.
        Ja, eben auch weil es diese Debatten gibt und eben weil auf sowas geachtet wird. Mal abgesehen davon, das diese Dinge in den USA nicht unter das Bundesgesetz fallen sondern von Staat zu Staat unterschiedlich geregelt sind. Und nochmal: der direkte Gewaltakt kann nicht monokausal mit dem Konsum von gewaltätigen Medien in Verbindung gebracht werden. Die generelle Einstellung zur Gewalt hingegen schon. Wenigstens dann, wenn der Konsum dieser Medien nicht kritisch begleitet wird.

        Zitat
        Darüber hinaus finde ich es wirklich erschreckend, dass du ernsthaft glaubt, ein zehnjäher würde jeden Actionstreifen für eine Abbildung der Realität halten. Weisst du eigentlich wo man mit zehn Jahren ist? In der vierten Klasse. Ich kann mich sehr genau an die vierte Klasse erinnern, ich weiß nicht wie es mit anderen Erwachsenen aussieht aber ich habe mein Leben nicht vergessen und nein, ich war kein Vollidiot. Genau das ist nämlich einer der kritischen Punkte am Jugendschutz, diese extreme Diskriminierung von Jung und Alt. Ich habe weder die Kangoos, noch die Dinos, Batman, Pokèmon oder Sailor Moon für real gehalten. Ich habe genau wie ein Jugendlicher auch in dem Alter und auch schon früher zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können. Kinder sehen viel kindliche Gewalt, Batman ist da ein tolles Beispiel und überhaupt Superhelden. Früher gab es darüber dieselbe nutzlose DIskussion. Nutzlos weil es diesen ominösen Einfluß halt nicht gibt.
        Das 10 jährige Kind erkennt natürlich, dass es eine erfundene Geschichte erzählt bekommt. Aber es kann nicht unterscheiden was genau daran jetzt erfunden sein könnte. Ein 10 Jähriger wird durchaus glauben, dass ein sehr reicher Mann einen auf Bruce Wayne und Batman machen kann. Er wird nicht glauben, dass Batman existiert, aber er wird glauben, dass es möglich ist, dass sowas existieren kann. Und wie gesagt, das ganze ist nicht nur einfach "meine Meinung" sondern kann auch in jedem Werk zur pädagogischen Psychologie nachgelesen werden. Hier geht es nicht um Existenz oder nicht Existenz dieses Einflusses, sondern um den Umgang damit. Und das tritt leider in der politischen Debatte oft völlig zur Seite, da von beiden Seiten mit nutzlosen Schlagbegriffen um sich geworfen wird.

        Zitat
        Minderjährige werden nicht in Clockwork Orange Manier vor einen Fernseher hingesetzt um indoktriniert zu werden. Sie haben ein Leben, Freunde, Schule, Eltern, Familien und so weiter und so fort. Und genau deswegen brauchen wir auch keine Jugendmedienschutzgesetzt. Sie sind einfach nie legitimiert worden.
        Im optimalen Fall ist das so. Aber längst nicht alle Fallen in diese Kategorie. Es gibt viele viele Kinder in gesellschaftlich Problematischer Umgebung, die diesen sicheren, bürgerlichen halt durch Schule und Familie eben nicht haben.
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