Die gruseligsten Horror-Momente der Redaktion - Seite 3

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In Videospielen kommt es immer wieder zu gruseligen Momenten. Als leidenschaftlicher Spieler kommt man um den ein oder anderen Schock nicht herum. Wir nennen euch die schrecklichsten Horror-Momente der Redaktion. In den Kommentaren könnt ihr uns eure Erfahrungen mitteilen.

Thilo Bayer, Chefredakteur PC Games Hardware

Ich werde niemals vergessen, wie ich zum ersten Mal im Dunkeln Clive Barker's Undying gespielt habe, einen Horror-Shooter auf der Unreal-Engine-Basis. Als das erste Monster hinter mir sein hämischen Lächen erklingen ließ, hätte ich beinahe einen Herzinfarkt erlitten. Mit Gänsehaut gibt es dann immer munter weiter im Spiel, bis zum sauschweren Endgegner, der mich fast um den Verstand gebracht hat.

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Daniel Möllendorf, Redakteur PC Games Hardware

Die Traumsequenzen von Max Payne 1 & 2 haben mich besonders gebeutelt – gerade da die Atmosphäre in beiden Spielen ohnehin so mitreißend ist. Ich werde nie die Traumszene von Max Payne 2 im Polizeibüro vergessen: Max steht an seinem Schreibtisch, umringt von surrealen Details, zusammengewürfelt aus seinen bisherigen Erlebnissen – und in einer Ecke befindet sich ein ganz unscheinbares Flipchart mit der Aufschrift "Wake up, you're in a computergame!" Eine simple Idee, die großartig funktioniert hat.

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Stefan Weiß, Redakteur PC Games

Nocturne, von Terminal Reality bescherte mir wahre Albträume und sorgte dafür, dass ich das Spiel nicht im Dunkeln spielen konnte! In dem Survival-Horror-Abenteuer übernahm man die Rolle des "Strangers", einem Spezialagenten, der im Auftrag einer geheimen, amerikanischen Organsation namens "Spookhouse" mit allerlei Bleispritzen gegen Werwölfe, Zombies, Vampire und allerlei Monster ins Feld zieht. Das Setting sorgte für wohlige Gruselmomente - Monster, die urplötzlich über einen herfielen, tödliche Fallen und herrlich aufpeitschende Musikstücke, wie in einem Horrorfilm – das alles ließ mir mehrfach förmlich das Blut in den Adern gefrieren und ließ mich oft zusammenzucken.

Doch ebenso gruselig war auch die unfassbar verkorkste Steuerung, erschwert durch oft ungünstige Kameraperspektiven, sodass man oft frustriert immer wieder die gleichen Abschnitte spielen musste, bis es endlich, endlich klappte.

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Thorsten Küchler, Redaktionsleiter PC Games

Eternal Darkness (Gamecube): Das Ding hatte ein sogenanntes "Sanity"-System, das den geistigen Zustand der jeweiligen Spielfigur wiedergeben sollte. Im Klartext: Je krasser die Geschehnisse, desto irrer wurde auch der Held (es gab mehrere!). Diese Psycho-Attacken wurden mittels einiger genialer Tricks an den Spieler "weitergegeben". So schwirrte zum Beispiel plötzlich eine täuschend echte Fliege auf dem Bildschirm herum oder die typische Volume-Anzeige des Fernsehers erschien – ohne dass man als Spieler die Fernbedienung betätigt hatte. Der absolute Oberschocker war für mich folgende Nummer: Mitten im Spiel tauchte das "Speichern"-Menü auf – und der Cursor wanderte wie von Geisterhand gesteuert auf den Punkt "Spielstand" löschen. Ich habe damals fast einen Herzinfarkt bekommen! Am Ende des Tages war aber auch das nur einer der fiesen Sanity-Streiche von Eternal Darkness.

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    • Kommentare (83)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Exar-K Mitglied
        Ich wollte es grad schreiben, da hab ich es noch im Artikel gesehen: Eternal Darkness.
        Wie das Spiel alles manipuliert hat war grandios, man wusste quasi nie, ob der Spielverlauf gerade normal abläuft, oder der Wahnsinn wieder die Oberhand gewonnen hat und alles nur Einbildung ist.
      • Von Exar-K Mitglied
        Ich wollte es grad schreiben, da hab ich es noch im Artikel gesehen: Eternal Darkness.
        Wie das Spiel alles manipuliert hat war grandios, man wusste quasi nie, ob der Spielverlauf gerade normal abläuft, oder der Wahnsinn wieder die Oberhand gewonnen hat und alles nur Einbildung ist.
      • Von keggy Stille/r Leser/in
        Gruseligste Spiel mit Abstand war Condemned Criminal Origins beim 1. durchspielen. Die Atmosphäre des ganzen Spiels war unglaublich:-D
      • Von Rising-Evil Mitglied
        Fallot 3 das DLC " Point Lookout" in welchem in dem unheilmichen Sumpf dauernd dieser Degenerierten Hinterwäldler rumlaufen
        +
        in Thief 3 die Mission in der Wiege, welche zu einer Irrenanstalt umgebaut wurde
        +
        Dead Space , als man dem sich regenerierenden Necromorph begegnet
      • Von Neawoulf Mitglied
        Zitat von eZehicheL
        Dann natürlich noch Amnesia, aber weniger das Hauptspiel sondern eine Custom Story namens "White Night".
        Ist eine Mischung aus Penumbra Black Plague und Amnesia. Allein die Soundkulisse ist dermaßen verstörend
        das man es nicht länger als 15 Minuten am Stück aushält. Dazu kommen dann noch die Monsterbegegnungen
        und andere fiese Schocker. Wirklich herfitg.

        Danke für den Tipp, hab's mir mal runtergeladen und ausprobiert, macht einen richtig netten Eindruck. Mal was anderes, als die üblichen Felswände der Schlossverließe im Hauptspiel und in den meisten Mods. Erstaunlich, wie heftig man sich erschrecken kann, nur weil ne verdammte Glühbirne platzt (ich mache erstmal Pause, die brauche ich).
      • Von UtC-4TuNe Anfänger/in
        Zitat von eZehicheL
        Zum einen in Fallout 3 in diesem Dunwich Gebäude, weil dort immer wieder mal Türen zufallen oder
        Bildschirme zerspringen. Ich hatte die ganze Zeit panisch mein Radar nach einem roten Strich abgesucht.
        Sehr schön gemacht, die Tunnel waren auch nicht ohne.

        Dann natürlich noch Amnesia, aber weniger das Hauptspiel sondern eine Custom Story namens "White Night".
        Ist eine Mischung aus Penumbra Black Plague und Amnesia. Allein die Soundkulisse ist dermaßen verstörend
        das man es nicht länger als 15 Minuten am Stück aushält. Dazu kommen dann noch die Monsterbegegnungen
        und andere fiese Schocker. Wirklich herfitg.

        Danke für den tip ;) gleich mal Amnesia wieder rauskramen und das "White Night" suchen :p
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