Pacific Fighters
Der Pazifikkrieg ist diesen Monat ein gefragtes Szenario für Computerspiele. Neben Medal of Honor: Pacific Assault hat sich auch die Flugsimulation Pacific Fighters dem Konflikt zwischen Amerika und Japan während des Zweiten Weltkriegs verschrieben. Wer den Vorgänger IL-2 Sturmovik: Forgotten Battles kennt, hat das Gefühl, mit Pacific Fighters ein Add-on erworben zu haben. Nicht nur Menüs und Technik wurden 1:1 übernommen, auch das vielfach gescholtene Kampagnendesign ist erneut am Start. Kurz: Eine spannend erzählte Geschichte fehlt komplett. Anstatt Zwischensequenzen zu genießen, arbeiten Sie sich gelangweilt durch ellenlange Text-Briefings. Dass es bei einer Flugsimulation auch anders geht, beweisen das gute, alte Strike Commander und Eurofighter Typhoon. Die Missionen reichen vom Überfall auf Pearl Harbor bis hin zur Schlacht um Okinawa und laufen stets nach dem bekannten Sturmovik-Schema ab. Nach dem Start jetten Sie mit Zeitbeschleunigung zum Einsatzziel, schießen dort alle Feindflieger und Bodenziele ab und treten anschließend den Heimflug an. Sehr öde! Einsame Klasse sind dafür die Flugmodelle der 40 akkurat nachgebildeten Maschinen. Keine andere militärische Simulation - mit Ausnahme der Sturmovik-Serie - vermittelt ein ähnlich realistisches Flugerlebnis. Auch wenn sich der Schwierigkeitsgrad Ihren Fähigkeiten anpassen lässt, beißen sich Anfänger die Zähne aus. Das Training behandelt lediglich Starts und Landungen auf Flugzeugträgern, nicht aber, wie man einen Torpedoangriff auf die Reihe bekommt oder wozu die verschiedenen Bombenvisiere gut sind.
