Umfangreiche Golfsimulation für Einsteiger und Profis mit schwacher Grafik.
Zweischneidig: Während die Architektur der meisten Golfplätze sehr gelungen ist, wirkt die grafische Umsetzung veraltet.
Bei PGA Championship Golf 2001 handelt es sich um eine aufpolierte Version der ordentlichen 2000er-Ausgabe. Die Golfsimulation ist vor allem vielseitiger geworden, allein 20 zusätzliche Plätze sind auf einer Extra-CD enthalten. Die dafür verwendeten, neuen Texturen und Objekte (Brücken, Zäune, Bäume etc.) lassen sich auch für den Editor zum Erstellen eigener Anlagen nutzen. Außerdem wurde der Multiplayer-Modus für Spiele über Internet, Modem oder im Netzwerk komfortabler gestaltet.
Vorgänger durch eine sehr einfach, exakte Steuerung, egal ob Sie die Trueswing- (Mausbewegung wird als Schlagschwung genommen) oder Drei-Klick-Variante wählen. Die Ballphysik ist sehr akkurat, lediglich an den Übergängen zwischen verschiedenen Bodenbelägen bemerken Kenner kleine Unstimmigkeiten. Die Vielfalt an Spielmodi und Optionen ist ein weiterer Pluspunkt der Golfsimulation, die Profis und Einsteiger gleichermaßen bedient. Die größte Schwäche ist die veraltete Grafik, die weit hinter der von Links 2001 zurückbleibt. Ins Kalkül ziehen sollten Sie, dass Microsofts ähnlich umfangreiches Referenzprodukt für etwa den gleichen Preis zu haben ist.
